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Prinzregententorte

selbstgemachte Prinzregententorte auf einem Teller
5 von 2 Bewertungen
Feine Rührteig-Böden, Schoko-Buttercreme und ein glänzender Guss: Dieser bayerische Klassiker macht richtig stolz - und schmeckt wunderbar!
Vorbereitung2 Stunden
Backzeit40 Minuten
Kühlzeit6 Stunden
Gesamt2 Stunden 40 Minuten
Menge: 1 Torte (23-24 cm)

Zutaten

Für die Böden

Für die Schoko-Buttercreme

Für den Schokoladenguss

  • 170 Gramm Zartbitterkuvertüre oder Vollmilchkuvertüre
  • 110 Gramm Sahne
  • 15 Gramm Butter

Zubereitung

Pudding für Creme vorbereiten

  • Als erstes die Butter für Buttercreme und Teig aus dem Kühlschrank holen. Für die Buttercreme dann den Pudding vorbereiten, da dieser abkühlen muss. Etwa 100 ml von der Milch mit Speisestärke, Zucker und Kakao glatt rühren. Die restlichen 300 ml Milch in einem Topf erhitzen. Stärkemischung einrühren und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren kurz aufkochen und andicken lassen.
  • Sobald der Pudding dick ist, vom Herd nehmen und die Schokolade in Stückchen darin schmelzen lassen.
  • Den Pudding möglichst flach in eine Schüssel oder Form füllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit keine Haut entsteht. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen; das dauert ca. 1-2 Stunden.
  • Butter und Pudding müssen für die Creme später ungefähr dieselbe Temperatur haben.

Böden backen

  • Während der Pudding abkühlt, für die Böden den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei runde Formen mit 23-24 cm Durchmesser leicht fetten. Alternativ Kreise mit demselben Durchmesser auf Backpapier vorzeichnen. Die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanille einige Minuten hell und cremig aufschlagen. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren und jedes Ei erst vollständig unterrühren, bevor das nächste dazukommt.
  • Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Kurz unter die Butter-Ei-Masse rühren. Anschließend nach und nach so viel Milch zugeben, bis ein gut streichfähiger Rührteig entsteht.
  • Der Teig darf nicht flüssig sein, muss sich aber problemlos dünn in der Form verstreichen lassen.
  • Für jeden Boden etwa 145 g Teig abwiegen und möglichst gleichmäßig und dünn bis an den Rand der Form bzw. des Kreises auf dem Backpapier verstreichen.
  • Nacheinander alle Böden oder bei 2 Formen je zwei Böden gleichzeitig etwa 8-9 Minuten backen. Sie müssen hell-goldgelb bleiben. Fertig sind sie, wenn die Oberfläche nicht mehr feucht aussieht und der Boden bei leichtem Fingerdruck elastisch bleibt.
  • Die Böden sollen weich und flexibel sein, ungefähr wie etwas dickere Pfannkuchen, keinesfalls knusprig.
  • Die Formen aus dem Ofen nehmen und die Böden kurz darin ruhen lassen. Dann den Rand vorsichtig z.B. mit einem Spatel lösen und die Böden auf ein Kuchengitter stürzen. Die Formen vor dem nächsten Befüllen kurz abkühlen lassen, damit die Butter im Teig beim Verstreichen nicht sofort schmilzt.
  • Auf diese Weise insgesamt 7 Böden backen. Die Böden vollständig auskühlen lassen und bis zum Zusammensetzen abgedeckt lagern.

Buttercreme rühren

  • Während die Böden backen, für die Buttercreme die weiche zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker mehrere Minuten hell-schaumig schlagen.
  • Den auf Zimmertemperatur abgekühlten Schokopudding löffelweise unterrühren. Dabei immer erst etwas Pudding vollständig einarbeiten, bevor die nächste Portion dazukommt.
  • Die Creme muss glatt, cremig und streichfähig sein. Falls sie sehr weich ist, kurz kalt stellen.

Torte schichten und kühlen

  • Einen möglichst ebenen, eher dicken Boden auf eine Tortenplatte und ggf. einen Drehteller legen. Einen besonders glatten Boden am besten für ganz oben aufheben. Je etwa 90-100 g Buttercreme gleichmäßig bis fast an den Rand streichen.
  • Den nächsten Boden auflegen und ebenso verfahren. So weiter schichten, bis alle Böden verarbeitet sind.
  • Rand und Oberseite der Torte ebenfalls dünn mit Buttercreme einstreichen und dabei Zwischenräume und kleine Unebenheiten ausgleichen. Wenn noch etwas Creme übrig ist, diese kühlstellen. Die Torte mindestens 2 Stunden kalt stellen. Anschließend bei Bedarf mit restlicher Buttercreme noch einmal dünn nachglätten.

Glasur vorbereiten

  • Für den Guss die Kuvertüre grob hacken. Sahne erhitzen, aber nicht stark kochen lassen, über die Kuvertüre gießen und kurz stehen lassen. Anschließend mit der Butter glatt rühren. Die Ganache etwa handwarm abkühlen lassen; sie soll noch gut fließen, aber nicht mehr sehr dünn sein.

Torte fertigstellen

  • Die gut gekühlte Torte auf ein Kuchengitter setzen und dieses auf Backpapier oder ein Blech setzen. Ganache zuerst oben am Rand verteilen, sodass sie an den Seiten herunterläuft.
  • Die überschüssige Ganache tropft ab. Ihr könnte sie aufbewahren und z.B. für Pralinen oder heiße Schokolade verwenden.
  • Dann den Rest auf die Mitte geben und mit einer großen Palette zügig verstreichen. Nicht mehrfach über dieselben Stellen gehen: Durch die warme Ganache kann die Buttercreme darunter weich werden und sich mit dem Guss vermischen.
  • Die Torte vorsichtig auf eine Tortenplatte oder Backpapier umsetzen und erneut kalt stellen, bis der Guss fest geworden ist. Vor dem Anschneiden einige Stunden durchziehen lassen; am nächsten Tag schmeckt die Torte meist noch besser.

Anmerkungen

  • Teigmenge: Die Menge ist etwas großzügiger berechnet. Beim dünnen Verstreichen kann einiges an Schüssel, Rührern, Teigschaber und Palette hängen bleiben. Der Teig reicht für mind. 7 Böden; je nach Arbeitsweise kann zusätzlich noch ein 8. Boden entstehen. Teigreste könntet ihr alternativ in Muffinförmchen mitbacken.
  • Vorbereitung: Die Böden lassen sich gut schon am Vorabend backen (oder noch früher und dann einfrieren). Abkühlen lassen, mit Backpapier getrennt stapeln und möglichst luftdicht verpacken. Zum Auftauen einfach 2-3 Stunden verpackt bei Raumtemperatur liegen lassen.
  • Zubehör: Für das Rezept habe ich das neue Hybrid-Bakeware-Set unseres Partners HexClad verwendet. Besonders praktisch sind die beiden 23-cm-Formen, mit denen sich zwei Böden parallel backen lassen; Kuchengitter und Blech eignen sich später direkt zum Glasieren.
 

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