Einfaches 5-Minuten-Rezept für zuckerfreie High Protein Schoko-Tafeln, die besser schmecken als gekaufte ♥
Diese selbstgemachte Proteinschokolade schmeckt toll: richtig schokoladig, knusprig und „echt“. Proteinschokolade selber zu machen klingt ja erstmal nach einem typischen Fitness-Hack mit mittelmäßigem Ergebnis. Mit unserem Rezept ist das anders: Euch erwartet echter Genuss, keine Light-Whey-Kakao-Fitness-Paste 😉
Proteinschokolade selber machen lohnt sich
- Die High Protein Schokolade ist die perfekte gesündere Snack-Alternative, wenn ihr zuckerarm und proteinreich naschen wollt.
- Sie hat 34g Eiweiß auf 100g – deutlich mehr als Kohlenhydrate (22g).
- So eine Protein-Schokoladentafel ist extrem einfach und schnell gemacht, ihr braucht nur 5 Minuten.
- Sie ist günstiger als gekaufte Proteinschokolade (und schmeckt meines Erachtens besser, weil diese oft ein etwas komisches Nebenaroma haben).
- Je nach verwendeter Basis könnt ihr mit dem Rezept Proteinschokolade ohne Maltit machen, was in den gekauften fast immer steckt – ideal für alle, die Zuckeralkohole nicht gut vertragen oder Verdauungsprobleme bekommen. Außerdem sind vegane Varianten möglich.
- Selbstgemachte Protein-Schoko-Tafeln lassen sich komplett nach eurem Geschmack abwandeln: ob mit weißer Schokolade, Zartbitter oder Vollmilch, mit unterschiedlichen Nüssen, Gewürzen oder Toppings.


Darum funktioniert das Rezept
Ich habe mindestens 10 verschiedene Varianten kreiert und getestet, Produkte verglichen und Zutatenverhältisse verändert. Der wichtigste Punkt bei selbstgemachter Proteinschokolade: Die Basis muss echte Schokolade ohne Zucker sein, keine extreme Light-Fitness-Paste oder eine Mischung aus Kakao und Kokosöl. Damit es eine Schokolade mit viel Protein wird, braucht ihr neben etwas Proteinpulver vor allem knusprige Soja-Crispies. So schmeckt die fertige Protein-Schokoladen-Tafel weder langweilig, trocken noch mehlig, sondern tatsächlich wie richtige eiweißreiche Schokolade mit Crunch.
Die Zutaten für High Protein Schoko-Tafeln
- Schokolade ohne Zucker gibt es inzwischen in den meisten Supermärkten, Drogeriemärkten oder online. Für die Basis eignen sich zuckerfreie Vollmilch– oder Zartbitterschokolade genauso wie weiße. Viele Sorten sind mit Maltit gesüßt. Wer das nicht gut verträgt, kann alternativ solche leckeren mit Erythrit oder Stevia verwenden. Alle Varianten haben im Test sehr gut funktioniert. Einen tollen Geschmack und super Nährwerte haben z.B. diese Protein-Schokodrops.
- Protein-Crispies sorgen für den Crunch-Effekt und bringen viel Eiweiß mit. Ich nutze neutrale, ungesüßte Soja-Protein-Crispies mit 60 % Eiweiß, die man z.B. auch ins Müsli geben kann. Die gibt es online, in größeren Drogeriemärkten oder Fitnessshops.
- Proteinpulver erhöht den Protenanteil zusätzlich. Am besten funktioniert, wie für Proteincookies, ein cremiges Proteinpulver wie Casein oder ein Mehrkomponentenprotein. In meinen Tests funktionierten aber auch Whey und veganes Protein.
- Verfeinerungszutaten wie Mandelmus, gehackte Mandeln oder Nüsse sowie Salz verbessern den Geschmack und die Konsistenz.


Protein-Schokolade selber machen: So einfach geht´s
- Schokolade vorbereiten: Am besten schmelzt ihr die klein gehackte Schokolade langsam über einem heißen Wasserbad. Mikrowelle empfehle ich hier nicht.
- Zutaten verrühren: Proteinpulver, Salz und Mandelmus rührt man nun mit einem Teigschaber kurz und kräftig unter. Die Masse wird dabei recht schnell zäher. Zum Schluss Protein-Crispies und gehackte Mandeln mit einem Löffel unterheben, sodass alles überzogen ist.
- Proteinschokolade-Tafeln machen: Am schönsten wird das Ergebnis in Schokoladenformen aus Silikon wie dieser. Alternativ tut´s auch eine mit Backpapier ausgelegte kleine Form oder Tupperdose. Zum Festwerden muss die Proteinschokolade mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

Meine Tipps für das Protein-Schokolade-Rezept
- Je nach Sorte kann die Masse beim Verrühren recht fest werden. Notfalls eine Minimenge Kokosöl unterrühren. Wirklich sparsam dosieren – sonst wird die Protein-Schokolade später bei Zimmertemperatur weich.
- Die Protein-Crispies sorgen nicht nur für Crunch, sondern auch für einen großen Teil des zusätzlichen Proteins. Deshalb braucht ihr nur wenig zusätzliches Proteinpulver. Bitte verändert das Verhältnis von Schokolade und Pulver nicht oder kaum, auch wenn die Nährwerte dadurch noch „besser“ werden könnten.
- Für eine etwas schönere und glänzendere Oberfläche könnt ihr optional die zuckerfreie Schokolade temperieren; dafür nur etwa drei Viertel im Wasserbad vollständig schmelzen und den Rest anschließend unterrühren. Ebenfalls kann man die Form zuerst dünn mit purer geschmolzener zuckerfreier Schokolade ausstreichen und anschließend die Schoko-Proteinmasse einfüllen. Dadurch wird die Oberfläche glatter und wirkt wie bei gekaufter Proteinschokolade.
- Selbstgemachte Proteinschokolade am besten im Kühlschrank aufbewahren. Kühl bleibt sie schön knackig und lecker. Durch den Verzicht auf Zusatzstoffe wird sie bei Raumtemperatur sonst nämlich schneller weich als die gekauften.
Ich freue mich auf euer Feedback zu diesem etwas anderen Rezept – und hoffe, euch begeistert die Protein-Schoko-Tafel so wie uns! Zutatenreste könnt ihr übrigens wunderbar in vielele andere Fitness-Snacks packen, etwa die Protein-Brownies oder Low Carb Proteinmuffins.
Protein-Schokolade
Zutaten
- 100 Gramm Schokolade ohne Zucker siehe Tipps
- 10 Gramm Proteinpulver Casein oder Whey
- 25 Gramm Soja-Protein-Crispies
- 10 Gramm Mandelmus oder Nussmus
- 10 Gramm gehackte Mandeln oder Nüsse am besten geröstete
- 2 Prisen Salz
Zubereitung
- Die Schokolade klein hacken. Langsam im heißen Wasserbad schmelzen.
- Proteinpulver, Salz und Mandelmus mit einem Teigschaber kurz und kräftig unterrühren.
- Sofort danach Protein-Crispies und gehackte Mandeln unterheben.
- Die Masse in kleine Schokoladen-Mulden aus Silikon oder eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen und glattstreichen.
- Etwa 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Aus der Form lösen.
Anmerkungen
- Schoko-Basis: Hierfür sich z.B. diese zuckerfreie Zartbitterschokolade, weiße Schokolade ohne Zucker, Schokolade mit Erythrit oder besonders diese tollen Protein-Schokodrops. Hierauf beziehen sich auch die Nährwerte.
- Proteinpulver: am besten funktionieren Casein oder Mehrkomponentenprotein; reines Whey geht aber auch.
- Ungesüßte Soja-Protein-Crispies sorgen für Crunch und liefern einen großen Teil des zusätzlichen Proteins. Ich verwende diese hier.
- Für weiße Protein-Schokolade etwas mehr Mandelmus verwenden und dafür weniger Crispies.
- Aufbewahrung: Am besten gleich mehr machen. Die Proteinschokolade im Kühlschrank in einer Dose o.ä. lagern; dort hält sie sich problemlos mind. 1-2 Wochen.
Nährwerte
Noch mehr Tipps zu diesem Rezept
Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.
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