Eiweißreiche Pancakes mit Skyr, die ohne Banane oder Proteinpulver auskommen. Liefern tolle 15g Protein pro Portion!
Diese Protein Pancakes haben mich wirklich begeistert! Sie sind fix gemacht, wunderbar fluffig und schmecken ganz und gar nicht nach Fitness oder Verzicht. Also genau das Richtige für die guten Vorsätze 😉
Warum wir diese Protein Pancakes lieben
- Mega proteinreich & kalorienarm: Eine Portion liefert über 15 g Eiweiß bei unter 200 Kalorien. Zusätzlich sind die Protein-Pancakes zuckerfrei, fettarm und glutenfrei (je nach Zutaten-Auswahl).
- Unglaublich lecker & fluffig: Sie werden schön saftig, hoch und weich. Geschmacklich erinnern sie eher an Omas Quarkküchle als an typische ledrig-gummige Protein-Pfannkuchen.
- Ohne Proteinpulver & ohne Banane: Die Basisversion kommt mit normalen Zutaten aus, ohne Fitness-Schnck-Schnack. Wer möchte, kann das Rezept aber mit Proteinpulver noch eiweißreicher machen.
- Blitzschnell & unkompliziert: Der Teig lässt sich einfach mit Löffel oder Gabel verrühren und ist in wenigen Minuten fertig.
- Günstiger als gekauft: Selbstgemachte Protein Pancakes sind deutlich günstiger als fertige Produkte, die zudem oft voller Zusatzstoffe stecken und schlechtere Nährwerte haben.
- Mehrfach getestet: Was ihr seht, bekommt ihr auch. Mein Proteinpancakes-Rezept ist alltagstauglich und funktioniert genau so, wie gezeigt – ohne Tricks, Fake und geschönte KI- oder Symbol-Fotos.


Überblick über die Zutaten
- Skyr sorgt für viel Eiweiß, eine saftige Konsistenz und einen angenehm frischen Geschmack. Er ersetzt Milch oder Joghurt aus dem klassischen Pancake-Rezept und macht sie besonders fluffig. Als Alternative eignet sich Magerquark.
- Hafermehl (gekauft oder selbst gemahlene Haferflocken) hat eine leichte natürliche Süße und sorgt dafür, dass die einfachen Protein-Pancakes stabil, aber nicht trocken werden. Alternativ funktionieren auch helles Dinkel- oder Weizenmehl.
- Ein Ei bindet den Teig und macht das Ergebnis zusammen mit dem Skyr hoch und flaumig.
- Süße & Aroma sind zwar optional, aber sehr zu empfehlen. Ein wenig Süße (z.B. in Form von kalorienfreiem Erythrit, Xylit oder auch normalem Zucker) und Vanillepaste, Flavdrops oder Flavour Powder machen den Geschmack perfekt. Drauf passt z.B. zuckerfreier Sirup.


Protein Pancakes backen in 3 Schritten
- Teig rühren: Zunächst vermischt man die feuchten Zutaten, bis alles homogen ist, dann kommen die trockenen hinzu. Für diesen Schritt reichen ein Schüsselchen und ein Esslöffel.
- Kurz quellen lassen: Damit das Hafermehl quellen kann, lasse ich die Masse ein paar Minuten ruhen. Die Konsistenz ist danach dicker als bei klassischem Pfannkuchenteig – das gehört so 🙂 .
- Protein Pancakes backen: Am besten in einer beschichteten Pfanne, die zusätzlich leicht eingefettet ist, etwa mit Ölspray. Der Teig verhält sich evtl. etwas anders als gewohnt; mit dem Wenden der Proteinpfannkuchen sollte man warten, bis die Unterseite fest, die Oberseite aber noch weich ist.
Einfache, aber wichtige Geling-Tipps
Auch wenn das Rezept sehr unkompliziert ist, gibt es ein paar Punkte, die entscheidend für ein gutes Ergebnis sind:
- Langsam bei mittlerer Hitze backen: Die Protein-Pancakes mit Skyr werden schön hoch und fluffig, brauchen aber etwas Zeit. Zu hohe Hitze lässt sie außen schnell dunkel werden, während sie innen noch weich oder roh sind.
- Nicht zu früh wenden: Die Oberseite ist beim Wenden noch weich – das ist normal. Mit einem guten Pfannenwender lässt sich der Teig trotzdem problemlos drehen, sobald die Unterseite fest ist; man muss aber behutsam vorgehen.
- Schöne Optik: Der Teig verläuft, anders als z.B. Crepes-Teig, nicht von selbst. Wenn euch das Aussehen egal ist, verstreicht ihn einfach in der Pfanne. Wer es „perfekt“ rund mag, kann mit einem großen Keks-Ausstecher etwas nachhelfen – für den Geschmack ist das aber völlig egal.

Variante: Protein-Pancakes mit Proteinpulver
Das Grundrezept ergibt, ähnlich wie bei Protein Brownies oder Proteincookies, einen eiweißrechen Snack. Wenn ihr den Proteingehalt noch weiter erhöhen möchtet, könnt ihr die Protein Pancakes mit Proteinpulver abwandeln. Dafür wird ein Teil des Hafermehls durch Proteinpulver ersetzt und etwas mehr Flüssigkeit verwendet, da Proteinpulver stark bindet. Geschmacklich und von der Konsistenz unterscheidet sich diese Variante weniger als gedacht – vorausgesetzt, es wird kein reines Whey, sondern ein geeignetes Mehrkomponenten (z.B. dieses) oder Casein verwendet. Auch veganes Protein funktioniert gut. Die Extra-Protein-Variante liefert pro Portion zusätzlich 7-9 g mehr Eiweiß.
Weiter abwandeln würde ich das Grundrezept allerdings nicht. Wenn euer Snack zusätzlich kohlenhydratatm sein soll, backt lieber direkt die Low Carb Pancakes mit Mandelmehl; soll es vegan sein, empfehle ich die gesunden veganen Pancakes ohne Mehl.
Protein Pancakes
Zutaten
Für den Grundteig
- 150 Gramm Skyr
- 1 großes Ei
- 40 Gramm Hafermehl oder Weizen/Dinkel
- 1 Teelöffel Backpulver gestrichen
- 1 Esslöffel Mandelmilch oder Kuhmilch, optional
Zubereitung
- Skyr und Ei in einer Schüssel mit Löffel oder Gabel glatt verrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind.
- Hafermehl, Backpulver, Salz, ggf. Vanille und Süße unterrühren. Den Teig 2-3 Minuten ruhen lassen, damit das Hafermehl quellen kann.
- Danach kurz die Konsistenz prüfen: Der Teig sollte dickflüssig, aber nicht fest sein. Falls nötig, etwas Mandelmilch unterrühren.
- Eine große, beschichtete Pfanne leicht einfetten, z.B. mit Ölspray, und auf mittlere Hitze bringen. Den Teig portionsweise in die Pfanne geben (je Pancake ca. 2 EL). In eine sehr großen Pfanne passen 2-4 nebeneinander. Achtung: Der Teig verläuft nicht von selbst rund. Wer eine schöne Optik will, kann z.B. einen großen runden Keksausstecher ganz kurz in die heiße Pfanne setzen, den Teig darin verstreichen und den Ausstecher wieder entfernen.
- Die Pancakes langsam ausbacken, etwa 2-3 Minuten pro Seite. Erst dann ganz vorsichtig wenden, wenn die Unterseite fest ist; die Oberseite ist beim Wenden noch weich.
Anmerkungen
- Portionen: Ergibt ca. 4 große Pancakes (oder bis zu 6 kleinere), was je nach Appetit 2 normalen Portionen oder einer sehr großen entspricht.
- Süße & Geschmack: Zum Süßen könnt ihr z. B. Erythrit, Xylit oder normalen Zucker verwenden. Ein tolles Aroma liefern z.B. Vanillepaste, Flavdrops oder Flavour Powder. Zum Servieren eignen sich z.B. zuckerfreier Sirup, Schokodrops ohne Zucker oder frische Beeren.
- Aufbewahrung: Die Konsistenz ist frisch am besten, sie lassen sich aber auch 1-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder länger einfrieren.
- Noch mehr Protein: Für einen Extra-Protein-Kick anstelle von 40g Hafermehl 30 g Hafermehl plus 20 g Proteinpulver verwenden (ideal: Casein oder Mehrkomponenten-Protein oder veganes Protein, kein reines Whey!); zusätzlich 2-3 EL Mandelmilch, da Proteinpulver viel Flüssigkeit bindet. Diese Variante liefert ca. 22-24g Eiweiß pro Portion!
Nährwerte
Noch mehr Tipps zu diesem Rezept
Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.
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