Peanut Butter Cookies, also Erdnussbutter-Plätzchen, sind so etwas wie der Innbegriff einer Leckerschmeckerschlemmersünde, erst Recht, wenn man sie noch zusätzlich mit Schokodrops und gerösteten Erdnüssen bestreut. Wer wie ich gerne richtig schön weichen, chewy Keksteig mag, wird dieses Rezept lieben (und das meiner American Chocolate Chip Cookies natürlich auch!).
Die Erdnussbutter-Schoko-Cookies habe ich gemacht, weil meine selbstgemachte Erdnussbutter ja nicht nur zum Pur-Essen da sein soll, sondern – schließlich heißt dieser Blog „Glücksbäckerei“ – auch als Backzutat. Und wenn ihr schonmal Gefallen am Backen mit Erdnussbutter gefunden habt, schaut euch doch meine anderen Rezepte wie den Peanutbutter Cheesecake, das für Reeses Peanut Butter Cups, vegane Erdnussbutter-Riegel oder auch das geniale Peanut Butter Fudge an. Das Peanut Butter Cookies Rezept, das ich euch heute vorstelle, ist simpel. Perfekt, wenn man mit Kindern backen will. Die können auch schon 30 oder älter sein 😉 . Es ist schnell und gelingsicher. Selbstverständlich kann man statt der selbstgemachten auch gekaufte Erdnussbutter nehmen. Also los an den Backofen!



Wenn ihr dieses Rezept einmal ausprobiert habt, werdet ihr nie mehr wieder Peanut Butter Cookies von Subway oder Starbucks kaufen wollen bzw. müssen. Die sind nicht nur teuer, sondern auch nicht mal annähernd so lecker. Finde ich zumindest. Um die Erdnussbutter-Cookies vegan zu machen, braucht es bei diesem Rezept keine großen Umstellungen, da als Fett ja schon die ohnehin vegane Erdnusscreme sowie (vegane) Margarine verwendet wird. Einzig die Eier muss man ersetzen; ich denke aber, dass es mit Ei-Ersatz oder sogar pürierten reifen Bananen recht gut funktionieren dürfte.
So werden es schön weiche Erdnussbutter-Cookies
Ein Hinweis noch zur Konsistenz der Erdnuss-Schoko-Cookies bzw. der Backdauer: Die Kekse sind vor allem innen eher weich und sollen auch so sein. Wie die Erdnussbutter-Brownies. Wer richtig knusprige Peanut butter cookies möchte, sollte sich ein anderes Rezept suchen. Lasst die Kekse tendenziell etwas zu kurz als zu lang im Ofen. Sie härten später noch etwas nach.
Erdnussbutter Cookies
Zutaten
Für den Teig
- 125 Gramm Erdnussbutter
- 125 Gramm Butter weich
- 200 Gramm brauner Zucker
- 2 mittelgroße Eier in Zimmertemperatur
- ¼ Teelöffel Salz
- 250 Gramm Weizenmehl
- 1 Teelöffel Backpulver
- ¼ Teelöffel Natron
Für das Topping
- 50 Gramm Erdnüsse geröstet und am besten ungesalzen
- 80 Gramm Schokodrops oder gehackte Schokolade
Zubereitung
- Für den Knetteig die weiche Erdnussbutter sowie die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Salz dazugeben. Die Eier nacheinander gut unterrühren.
- Alle weiteren trockenen Zutaten mit in die Schüssel geben und ebenfalls gut unterrühren. Den Teig etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Aus dem Teig mit den Händen Kugeln formen, diese mit genügend Abstand auf das Blech setzen (die Cookies zerlaufen ziemlich) und leicht plattdrücken. Die Erdnüsse und Schokodrops auf den ungebackenen Keksen verteilen und ein bisschen in den Teig drücken.
- Cookies etwa 13 bis 15 Minuten backen. Sie laufen ziemlich auseinander und sind beim Herausnehmen recht weich; also besser erst einmal auf dem Blech liegen lassen, sonst zerbröseln sie beim Anfassen. Die Kekse härten später ein bisschen nach – aber sie sollen durchaus noch schön soft und chewy bleiben.






66 Kommentare
Huhu,
habe die Kekse heute gebacken und war leider nicht so begeistert… sie waren mir viel viel zu süß und zu wenig „erdnussig“ 😀 Könnte mir das gleiche aber noch mit mehr Schokostreuseln im Teig und statt Erdnussmuß die „crunchige“ Erdnussbutter (wenigstens in Teilen) vorstellen :-).
Wird definitiv noch einmal probiert, ist sicherlich auch Geschmacksache..
LG Lara
Hallo Lara,
deine Idee klingt auch gut, berichte doch mal! Wir lieben die Cookies so – aber Geschmäcker sind ja verschieden 😉
Sooo lecker und raffiniert und noch dazu so schnell zubereitet. Ein richtig tolles Rezept. Ich habe die Cookies heute mit in üro genommen- meine Kollegen waren total begeistert und es sind nur noch ein paar Krümel übrig. 🙂
Hallo liebe Kathrin,
erst einmal danke für deine tollen Posts! Die sind mit so viel liebe geschrieben 🙂 Total schön!
Kannst du mir sagen, warum bei Cookies immer Natron und Backpulver verwendet werden?
Ganz liebe Grüße, Ronja
Hallo Ronja, meiner Erfahrung nach wird die Konsistenz mit beidem einfach passender, die Cookies etwas lockerer und weicher und sie bekommen einen gaanz leichten bestimmten Nachgeschmack. Aber ich denke, wenn man die Minimenge Natron weglässt, ist es auch nicht so schlimm. Viele Grüße!
Okay, vielen lieben Dank 🙂
Hey Kathrin,
mensch sehen die lecker aus deine cookies, hmmm, cookies gehen ja eh immer finde ich! Ich hatte letztens welche (gekaufte, schande) mit seasalt, die mischung aus süß und salzig fand ich auch genial, vlt probier ich deine Erdnussbutter-Cookies mal mit ein paar gesalzenen Erdnüssen obendrauf…? Auch wenns erst komisch klingt, süßsalzig ist manchmal echt yummi!
Liebe Grüße, July
Hallo,
gestern gab es bei uns diese Cookies. Die erste Ladung habe ich ziemlich platt gedrückt und da waren 13 Minuten Backzeit doch etwas lang. Sie sind dann eher etwas knackiger geworden. Die zweite Ladung wurde dann genauso platt gedrückt aber deutlich kürzer gebacken und siehe da, sie sind innen schon “chewy“ geworden. Mir schmecken beide Versionen obwohl ich sagen muss, dass ich von meiner selbstgemachten Erdnussbutter nicht viel schmecke. Die ist nämlich nicht ganz so gelungen wie gedacht 🙂
Hi Kathrin!
Ich hab letztens schon aus deinem Weihnachtsbäckereibuch diese Kekse gebacken. Kannst du vielleicht mal ca. sagen wie platt du sie drückst? ich habe sie zuerst recht rund gelassen, da wurden sie aber sehr dick. Danach etwas platter, dann war schwierig sie wirklich „chewy“ zu bekommen…
Hallo Leonie,
ohwei, das ist schwer zu sagen, weil ich das nach Gefühl mache und die Cookies ja immer auch ein bisschen mehr oder weniger auseinanderlaufen. Die Lösung liegt also wohl in der richtigen Backzeit – das heißt, du solltest die Kekse einfach früher aus dem Ofen holen, wenn sie eher flach sind (sie dürfen ruhig noch gut weich wirken) bzw später, wenn sie recht dick sind.
Ich hoffe, das reicht dir als Tipp…
*Yummie* 🙂
Seh’n die lecker aus! Damit hast Du genau ins Schwarze getroffen. Schwierig ist gewiss, sie rechtzeitig aus dem Ofen zu nehmen. Muss gebacken werden!
Liebe Grüße
Caro
Habe ich schon immer geliebt, aber jetzt darf ich keinen Zucker und nur noch Vollkorn- oder Low-Carb-Mehl.
Könnte ich das Mehl mit Kokosmehl und den Zucker mit Erithrit ersetzen? Ich denke das würde zu trocken. Vielleicht nur die Hälfte Kokosmehl?
Herzliche Grüße
Andrea
Hallo Andrea, also aus dem Kopf, ohne es zu Testen, kann ich dir leider nicht sagen, ob eine solche Variante was werden würde. Etwas heikel, denke ich 😉 Bei Kokosmehl auf jeden Fall nur die Hälfte nehmen, normal braucht man da auch noch zusätzliche Eier.
Was ich mir noch am ehesten vorstellen könnte: Sukrin Gold statt des braunen Zuckers sowie statt des normalen Mehls eine Mischung aus Mandelmehl und Weizenvollkornmehl.
Solltest du es ausprobieren, berichte doch mal!
Wow, die sehen ja toll aus und hören sich sooo lecker an. Die kommen definitiv auf meine To Bake Liste. 🙂
Alles Liebe und einen schönen Tag,
Corinne