5 Minuten Apfel-Tassenkuchen
  • 5min
  • 4,7 (306)

Superschneller Apfel-Tassenkuchen mit Zimt

Superschneller, saftiger Apfelkuchen aus der Mikrowelle. Der Mug Cake mit Äpfeln und Zimt ist perfekt für Apfelkuchen-Fans, die nicht lange auf den Genuss warten wollen.

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 25.08.2023, zuerst veröffentlicht 2016

Für alle Fans der Kombi Apfel-Zimt ist dieser Apfel-Tassenkuchen aus der Mikrowelle genau das Richtige! Ich meine, was gibt es für unsereins besseres als ein Rezept, mit dem man innerhalb weniger Minuten einen lauwarmen Apfelkuchen zaubern kann? Und zwar für Vorbereitungs- und Backzeit!

Dieses Rezept für Apfel-Tassenkuchen ist eines meiner liebsten für Mug-Cakes. Wenn irgendwo Zimt dran ist, bin ich ohnehin fast automatisch begeistert 😉 . Siehe Apfel-Zimt-Muffins. In diesem 5-Minuten-Apfelkuchen stecken außerdem Haferflocken, die ich ebenfalls in jeglicher Form liebe. Klar, auch für diesen Apfel-Mug-Cake gilt: Er kann es nicht ganz mit einem normalen Rührkuchen aus dem Backofen aufnehmen. Aber für etwas, was in so kurzer Zeit fertig ist und so wenige Zutaten braucht, schmeckt er köstlich! Ihr braucht nur einen Becher, eine Mikrowelle, einen Löffel und die Standardzutaten. Wer keine Haferflocken zuhause hat, kann sie durch Mehl oder gemahlene Mandeln bzw. Nüsse ersetzen. Ich kann mir den Apfel-Mikrowellenkuchen auch gut mit Birne oder Pflaume vorstellen. Voilá, mein liebster Apfel-Tassenkuchen:

Ich habe in der Vergangenheit ja schon viele Rezepte in der Mikrowelle gemacht und war oft enttäuscht vom Ergebnis. Umso mehr freue ich mich, dass ich euch diesen Apfel-Tassenkuchen wirklich ans Herz legen kann! Wenn ihr für den nächsten Anfall a la „Ich-will-unbedingt-Kuchen-aber-es-ist-nachts-oder-der-Supermarkt-zu-weit-weg“ gerüstet sein wollt, schaut neben dem Mikrowellenkuchen mit Äpfeln doch auch noch unsere anderen Tassenkuchenrezepte an. Darunter findet ihr z.B. welche mit Kokos, Schokolade, Zitrone und auch das einfache Tassenkuchen-Grundrezept.

Apfel-Tassenkuchen

Superschneller, saftiger Apfelkuchen aus der Mikrowelle. Der Mug Cake mit Äpfeln und Zimt ist perfekt für Apfelkuchen-Fans, die nicht lange auf den Genuss warten wollen.
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung3 Minuten
Backzeit2 Minuten

Zutaten

1
Tasse (ca. 250 ml)

Zubereitung

  • Einen Apfel waschen, schälen und ein Viertel in kleine Würfelchen schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln.
  • Die Butter in Stückchen bei ca. 300 Watt etwa 30 Sekunden in der Mikrowelle schmelzen lassen. Das Behältnis am besten mit einem Tellerchen oder Deckel bedecken, damit das Fett nicht spritzt.
  • Das Ei mit dem Zucker in einer Tasse ca. 1 Minuten kräftig aufschlagen, etwa mit einer Gabel oder einem Mini-Schneebesen. Mehl, Haferflocken, Zimt, Backpulver und Sahne mit der Butter dazugeben. Alles kurz unterrühren, zuletzt die Apfelstückchen.
  • Tassenkuchen bei 800 Watt (bzw. der höchsten Stufe) ca. 1,5 Minuten in der Mikrowelle „backen“. Die Zeit kann je nach Gerät und Leistung etwas variieren. Kurz abkühlen lassen und genießen!
  • Auf andere Backformgröße umrechnen

    Die passenden Zutatenmengen für andere Backformgrößen könnt ihr mit unserem Umrechner ermitteln.

  • Du hast nicht alles da?

    In der Zutaten Tauschbörse findet ihr Tipps, wie und durch was ihr Zutaten ersetzen könnt.

Passende Rezept-Ideen für dich
Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

Mehr über mich

Für gelingsichere Rezepte bekannt aus:

Deine Rückmeldung zum Rezept

Hast du das Rezept nachgemacht? Dann freue ich mich über dein Feedback und deine Bewertung.

Deine Rezept-Bewertung




62 Kommentare

  1. Heiio 🙂 hier meine Änderungen:

    Keinen apfel(hatte keinen mehr 😉 )
    Geriebene Mandeln statt Haferflocken
    1/2 EL schokochips
    Keine Milch (habe ich vergessen, konnte aber auch keinen Unterschied feststellen :D)
    Zusätzlich zum braunen Zucker 1EL weißen Raffinade
    1 mü Rum-Aroma

    Schmeckt super 🙂

    Habe auch schon deine normale Version probiert und muss sagen, dass er klasse geschmeckt hat. Für meinen Geschmack kann jedoch immer ein wenig mehr Zucker rein ;))

    1. Klingt super, deine Variante 🙂

  2. Jutta Pönnighaus

    Kann man Tassenkuchen auch im Backofen ausbacken? Oder sind das dann “ einfache“ Muffins? Die Rezepte hören sich so lecker an.

    1. Hallo Jutta, eigentlich sind das dann normae Minikuchen. Es geht sicher, braucht aber natürlich deutlich länger.

  3. Die Tassenkuchen sehen sooooooooo super aus…….nur ein Haken…ich habe keine Mikrowelle….:o(((((

    1. Wirklich schade 🙁 Aber danke dir!

  4. Geht es auch im Backofen backen?

    1. Theoretisch schon, aber das dauert dann viel länger, müsstest du testen

  5. Hallo, noch ein Apfel- und Zimtfan hier 🙂
    Ich bin durch „trial and error“ auf fast dasselbe Rezept gekommen. Die Haferflocken sind eine gute Idee, das werde ich mir fürs nächste Mal merken – ich hatte immer nur 5 EL Mehl. Dabei habe ich immer kiloweise Müsli und Flocken im Schrank 😛
    Nur habe ich so gut wie nie Sahne, Milch, Eier oder Butter im Haus. Daher enthält meine (vegane/laktosefreie) Version stattdessen einen Schuss Rapsöl (ca. 1 1/2 – 2 EL) und etwas Wasser (Menge weiß ich leider nicht, ich nehme einfach so viel Wasser bis die Konsistenz stimmt und ungefähr wie ein Eierkuchenteig ist, also etwas zwischen Waffel- und „normalem“ Kuchenteig). Und 1/2 Tütchen Backpulver (das muss sein, wenn kein Ei drin ist – habe es mal mit weniger versucht, das Ergebnis war ein schleimiger Kloß. Auf niedriger Stufe länger garen ergab übrigens auch einen schleimigen Kloß). Es sollte schon im Teig ein bisschen schäumen, und dann muss alles möglichst schnell in die Mikrowelle, bevor das Backpulver aufhört zu arbeiten, sonst besteht wieder Kloßgefahr.
    Zitronensaft direkt am Anfang aufs Backpulver zu kippen ist natürlich auch keine gute Idee. Ich lasse den meistens weg, oder gebe nur ganz zum Schluss 1-2 Tropfen Konzentrat rein (aus der guten Plastikzitrone 😛 ).
    Optional ein paar Tropfen Backaroma (Butter-Vanille würde z.B. passen, wenn einem der Buttergeschmack fehlt, Orange passt gut zum Zimt, Rum oder Mandel zum „Bratapfelaroma“).
    Ich stelle die Mikrowelle auf 2 Minuten (bei ~750 Watt) und lasse sie so lange laufen bis der Tasseninhalt anfängt überzuschäumen, schalte dann kurz aus, und wenn er dann noch ein bisschen zusammensackt nochmal 10-15s ein. Dann ist der Kuchen auf jeden Fall durch und aufgegangen ohne die Mikrowelle zu versauen. Das ist meistens so ~10s vor Ende, also bei ca. 1:50 Minuten. Kommt aber auch auf die Tasse an, nicht nur auf den Mikrowellenherd.
    Den Zucker mit Stevia/Xylit zu ersetzen hat gar nicht funktioniert, es schmeckt komisch und die Konsistenz wird sehr schwammartig und pappig, wie altes Toastbrot. Wahrscheinlich geht das eher, wenn man doch ein Ei benutzt.
    Eine Prise Salz schadet beim Backen nie, macht aber hier für meinen Geschmack auch keinen Unterschied.
    Den Rest des Apfels gerieben reingeben wurde insgesamt zu nass und zu klatschig, wahrscheinlich sollte man dann den Großteil des Wassers weglassen oder den geriebenen Apfel etwas vorkochen. Das habe ich aber auch noch nicht ausprobiert. Vielleicht helfen da auch die Haferflocken.
    Tassenkuchen sind schon eine tolle Spielwiese für Experimente 😛

    1. Danke für deinen ausführlichen „Testbericht“ 😉 Da Tassenkuchen so fix gehen, kann man ja wirklich gut experimentieren.

  6. Petra Bäumler

    Hallo Kathrin,

    das Rezept klingt super, allerdings habe ich keine Mirkowelle – funktioniert bestimmt auch im Ofen, oder? Hast du da einen Tipp, wie lange und welche Temperatur am besten wäre?

    Vielen Dank, LG Petra

    1. Hallo Petra, wie oben schon in einem Kommentar geschrieben, ist der Kuchen wirklich speziell für Mikrowellen ausgelegt. Ich habe keine Erfahrung mit dem Backofen und würde selbst dann auch eher einen „richtigen“ Kuchen backen.

  7. Bettina Zempel

    Der Tassenkuchen ist so genial, das schmeckt sogar den Jungs. LG Bettina

  8. Ich hab den Kuchen gerade ausprobiert und bin begeistert. Das schmeckt sooooo gut!! Danke für das tolle Rezept 🙂 lg, Danni

  9. Super leckerer Apfelkuchen. Ich habe daraus direkt einen ganzen Kuchen gemacht und ihn verziert, sodass er wie ein Adventskranz aussieht.

    1. Hallo Damaris, das ist ja cool, gleich ein ganzer Kuchen aus dem Rezept 😉

  10. Super lecker und einfach. Beim nächsten Mal mache ich einen halben Apfel rein. Kommt aber natürlich auch auf die Größe an.

    1. Freut mich, dass dir mein Rezept gefällt!

  11. Klingt gut!
    Werde ich mal probieren!

  12. Hey Kathrin! Ich hatte solche fürchterliche Cravings nach etwas herbstlich-süßen und habe dein Rezept gefunden und gleich ausprobiert! Es ist richtig lecker, ich hätte aber vielleicht ein bisschen mehr Zimt reintun dürfen. 🙂 Danke für das leckere Rezept! Hast meinen Abend versüßt 🙂

    1. Hallo Simone, sowas kenne ich 😉 . Umso schöner, dass du jetzt ein leckeres Gegenmittelchen gefunden hast.
      Liebe Grüße, Kathrin

  13. Christina Altschuck

    Hallo, hab den Tassenkuchen gleich zweimal ausprobiert. Einmal normal und einmal glutenfrei. War echt lecker?.
    Danke für das Rezept!

    1. Gerne, das freut mich! Hast du für die glutenfreie Variante einfach glutenfreien Mehlmix verwendet?

  14. Oh, das klingt sooo lecker!
    Ich habe aber leider keine Mikrowelle zu Hause. Meinst du, ich kann ihn auch im Backofen backen?
    Grüßle aus dem Ländle,
    Carina

    1. Liebe Carina,
      ich denke nicht, dass das klappt, du bräuchtest jedenfalls viel länger. Würde dann lieber normalen Kuchen machen. ?

  15. Probiert und für sehr lecker befunden ???

    1. Danke, wie schön dass er dir schmeckt!