locker-saftige Apfelmuffins auf einem Teller und im Muffinblech
  • 35min
  • 4,9 (408)

Klassische Apfelmuffins: saftig & einfach

Himmlische Apfel-Zimt-Muffins mit Joghurt, die immer gut ankommen!

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 24.02.2026, zuerst veröffentlicht 2019

Apfelmuffins gehen einfach immer! Dieses Rezept backe ich seit Jahren regelmäßig – und inzwischen haben auch Hunderte Leser ihre positiven Erfahrungen damit geteilt. Am besten finden sie, wie unkompliziert, saftig und locker die Apfelmuffins sind. Geht mir und meiner Familie ganz genauso ♥!

Darum werdet ihr diese Apfelmuffins lieben

  • Die Apfelmuffins sind eine tolle Kombi: Feiner Rührteig trifft auf fruchtige Apfelstückchen; optional gibt´s eine Zimt-Zucker-Kruste als Extra dazu.
  • Die Konsistenz ist wunderbar saftig und flaumig.
  • Das Apfelmuffin-Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus, die ihr wahrscheinlich eh auf Vorrat habt.
  • Der Teig ist in nur 15 Minuten vorbereitet und schnell im Ofen.
  • Es handelt sich um klassische Apfelmuffins ohne Schnickschnack.
  • Dank einiger einfacher Tipps gelingen sie auch Anfängern garantiert.
  • Sie sind perfekt für den Alltag, die Kaffeetafel oder zum Mitnehmen, für Kinder und Erwachsene.

Zutaten im Überblick: Das macht Apfelmuffins saftig

Für diese klassischen Apfelmuffins braucht ihr nur simple Zutaten. Entscheidend ist vor allem das Zusammenspiel aus Fett, Säure und Triebmitteln.

  • Weizenmehl, Zucker und Eier sind die klassische Grundlage für lockere, feinporige Apfelmuffins.
  • Öl statt Butter macht die Krume besonders zart und hält die Apfelmuffins länger saftig. Verwendet am besten ein neutrales, hoch erhitzbares Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Ich mag am liebsten Rapsöl mit Butteraroma.
  • Naturjoghurt (1,5 oder 3,5 % Fett) bringt die nötige Säure in den Teig und sorgt für eine angenehm saftige Konsistenz. Alternativ funktioniert auch Buttermilch wie bei den Schokomuffins oder Rhabarbermuffins.
  • Backpulver und Natron sorgen gemeinsam für einen guten Ofentrieb; das Natron reagiert zusätzlich mit der Säure im Joghurt.
  • Apfelwürfel geben den Muffins ihre Fruchtigkeit. Ideal sind aromatische, leicht säuerliche Sorten wie Elstar, Braeburn oder Jonagold. Schneidet die Äpfel in etwa 0,5 cm große Stücke; so verteilen sie sich gleichmäßig im Teig.

Übrigens: Die Apfelmuffins mit Öl basieren auf meinem bewährten Muffin-Grundrezept. Dort findet ihr viele Hinweise, wie sich einzelne Zutaten ersetzen lassen, etwa wenn ihr doch Butter verwenden wollt.

Die Zubereitung: Darauf solltet ihr achten

Damit eure Apfelmuffins saftig werden und gleichmäßig aufgehen, achtet auf diese Punkte:

  • Die perfekte Teigkonsistenz macht das Ergebnis hübsch und lecker. Der Teig sollte dick-cremig sein: etwas fester als klassischer Rührteig, der schwer reißend vom Löffel fließt, also weder flüssig-weich noch trocken oder fest.
  • Nur kurz rühren! Sobald keine Mehlnester mehr sichtbar sind, aufhören. Ich rühre mit der Kitchenaid meist ca. 2 Sekunden auf niedriger Stufe und dann nochmal 6-8 auf hoher. Zu langes Rühren würde die Apfel-Zimt-Muffins kompakt machen.
  • Die Apfelstücke können entweder geschält oder ungeschält sein. Mit Schale wird es etwas rustikaler, ohne Schale feiner. (Geschätzte) zwei Drittel hebt man unter, der Rest kommt obendrauf. So werden die Apfel Muffins innen fruchtig und man sieht schon von außen, was drinsteckt.
  • Die Füllhöhe der Förmchen, etwa zu drei Vierteln, sorgt zusammen mit der Teigkonsistenz dafür, dass ihr nach dem Backen eine schöne gewölbte Haube habt, aber keinen verlaufenen „Pilz“.
  • Die richtige Backzeit erkennt ihr, wenn die Stäbchenprobe noch feuchte Krümel zeigt, aber keinen rohen Teig, und die Apfel-Joghurtmuffins goldgelb sind.
einfache klassische Apfelmuffins mit Zimtstange und Zimtzucker

Mein Tipp: Apfelmuffins mit Zimtkruste

Ich bin ein großer Zimt-Fan ♥ deshalb bekommen die Apfelmuffins eine Zimt-Kruste. Dafür einfach vor dem Backen (oder für noch mehr Crunch nach ca. 5 Backzeit) etwas Zimtzucker drüber streuen. Sieht hübsch aus und schmeckt wirklich klasse!

Liebt ihr allgemein alles mit Äpfeln? Dann klickt euch gerne mal durch unsere vielen Apfelkuchen-Rezepte. In dieser Sammlung findet ihr neben zwei „großen Varianten“ dieser Apfel-Muffins, nämlich dem Apfel-Gugelhupf mit Rührteig oder Omas versunkenen Apfelkuchen vom Blech, auch die zuckerfreien Low Carb Apfelmuffins.

Apfel-Muffins

Klassische, herrlich saftige Apfelmuffins mit Joghurt und Öl. Schnell zusammengerührt, wunderbar locker und mit optionaler Zimt-Zucker-Kruste
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung15 Minuten
Backzeit20 Minuten

Zutaten

12
Muffins

Für den Teig

  • 2 mittelgroße Eier
  • 110 Gramm Zucker
  • 100 Gramm Rapsöl oder andere neutrale Sorte
  • 200 Gramm Naturjoghurt oder Buttermilch
  • 250 Gramm Weizenmehl
  • 1 ½ Teelöffel Backpulver gestrichen
  • 1 Teelöffel Natron gestrichen
  • 1 Prise Salz
  • ½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale optional
  • ½ Teelöffel Zimt optional

Zum Belegen

  • 2 mittlere Äpfel ca. 280-300g brutto

Optionale Zimt-Zucker-Kruste

  • 20 Gramm Zucker grobe Menge
  • 1 Teelöffel Zimt Menge nach Geschmack

Zubereitung

  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 12 Muffinförmchen aus Papier oder Silikon in ein Muffinblech setzen.
  • 2 mittelgroße Eier, 110 Gramm Zucker, 100 Gramm Rapsöl, 200 Gramm Naturjoghurt
    Eier und Zucker kurz miteinander verquirlen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Öl und Joghurt unterrühren.
  • 250 Gramm Weizenmehl, 1 ½ Teelöffel Backpulver, 1 Teelöffel Natron, 1 Prise Salz, ½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale, ½ Teelöffel Zimt
    In einer 2. Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zitronenabrieb und optional Zimt miteinander vermischen. Trockene Zutaten zu den flüssigen geben und alles nur kurz (!) miteinander verrühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Der Teig ist dick-cremig und etwas fester als klassischer Rührteig.
  • 2 mittlere Äpfel
    Die Äpfel ggf. schälen, entkernen und in kleine, ca. 0.5 cm große Würfelchen schneiden. Etwa zwei Drittel der Apfelwürfel vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
  • Den Teig mit einem Löffel in ca. 12 Muffinförmchen füllen, diese dürfen zu etwa drei Vierteln gefüllt sein. Die restlichen Apfelstückchen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
  • 20 Gramm Zucker, 1 Teelöffel Zimt
    Für die optionale Kruste Zucker und Zimt mischen und vor dem Backen über die Muffins streuen. Für eine etwas knusprigere Kruste kann der Zimt-Zucker auch erst nach etwa 5 Minuten Backzeit aufgestreut werden.
  • Muffins 17-21 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Stäbchenprobe sollte feuchte Krümel zeigen, aber keinen rohen Teig.

Anmerkungen

  • Aufbewahrung: Die Apfelmuffins halten sich, luftdicht verpackt, an einem kühlen Ort oder ggf. im Kühlschrank locker 2-3 Tage und bleiben sehr saftig. Man kann sie auch sehr gut einfrieren und verpackt bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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80 Kommentare

  1. Diana Noordmann

    Ich habe das Rezept gestern nach gebacken . Ich würde es beim nächsten Mal ohne die geriebene Zitrone machen. Sonst schmeckten die Apfelmuffins gut und ich habe es ohne Zimt gemacht weil wir kein Zimt mögen. Und die Backzeit müsste ich verlängern. Ich hatte vorher noch keine Muffins mit Joghurt gemacht, dafür schmeckten Sie sehr gut!

    1. Hallo Diana, freut mich, dass dir die Muffins so gut schmecken! Zitronenabrieb ist definitiv optional.

  2. Gestern gebacken….seeeehr lecker und fluffig…
    Schmecken heute zum Kaffee noch genau so gut…sind durch die Äpfel schön saftig und immer noch sehr locker
    Backe ich auf jeden Fall wieder!👍

    1. Danke fürs Lob!

  3. Hallo Kathrin,
    Deine Rezepte sind super und da ich leider Stein/Kernobst nicht in rohem Zustand essen kann, freue ich mich auf die gebackenen oder gekochten Alternativen. Meine Frage….warum Natron und nicht Backpulver? Habe nun schon einige Male Natron verwendet, doch ich kann den Kuchen nicht essen. Der Geschmack des Natrons ist so aufdringlich und bitter im Geschmack für mich, das ich schon einen kompletten Apfelkuchen weggeworfen habe. Mache ich etwas falsch?
    Danke für deine Nachricht
    Anita aus Stuttgart

    1. Hallo Anita, also normalerweise solltest du Natron überhaupt nicht schmecken; es sei denn, es reagiert komisch mit irgendwelchen Zutaten. Die Kombi aus Natron und Backpulver ergibt das beste Ergebnis, schau dir doch mal mein Muffins Grundrezept an. Grundsätzlich geht aber auch nur Backpulver. Bei einer Minimenge von einem halben Teelöffel solltest du vom Natron dennoch nichts merken. Welche Marke verwendest du denn? Und was war das andere Apfelkuchenrezept?

  4. Hallo,
    habe das Rezept heute gefunden und nachgebacken. Statt Zucker habe ich
    Stevia genommen und beim Mehl habe ich die hälfte durch gemahlene Haselnüsse und
    Mandeln ersetzt. Ist für uns gesünder.
    Das Ergebnis war sehr lecker, locker und saftig. Nehme es in meine Sammlung auf.
    Viele Grüße
    Susanne

    1. Danke fürs Lob 🙂

  5. Nach den Zitronen-Minimuffins (nach deinem Rezept) hab ich heute auch direkt noch 24 von diesen Apfelmuffins gebacken und die sind einfach großartig! Fluffig, zimtig, passen super zum Herbst. Wie so ein klassischer versunkener Apfelkuchen von Oma! Ich glaube, beim nächsten Mal nehme ich statt Öl geschmolzene Butter, mit ein bisschen Butter-Aroma sind sie denke ich noch ein kleines bisschen besser 🙂 Ach ja, und ich hab braunen Zucker genommen weil ich das etwas karamellige daran gerne mag. Tolles Rezept!

    1. Danke dir, Buttergeschmack ist wirklich fein 🙂

  6. Mega feiner Zimtduft liegt in der Luft …

    1. Danke fürs Feedback!

  7. Das sind die besten Muffins die ich bis dato gebacken habe. 👍👍👍🫶

    1. Das freut mich riesig!

  8. Die Muffins sind super lecker. Ich habe sie schon nur mit Joghurt pur, aber auch mit Joghurt/Buttermilch gemischt gebacken, beides toll im Ergebnis. Aber am besten ist die Zimtkruste.

    1. Das freut mich, danke fürs Lob!

  9. Michael Raemisch

    Absolut gelungen!😀

  10. Superlecker, einfach und heiß begehrt! Kaum gebacken, sind sie auch schon weg😊

    1. Danke für dein tolles Feedback 🙂

  11. Ich backe seit über 20 Jahren Muffins. Noch nie ist mir ein so flaumiger, leichter und perfekt abgestimmter Teig untergekommen!

    1. Wow, das freut mich Mega!

  12. hi!
    Habe die Muffins am Freitag zum ersten Mal gebacken. Statt zweier Äpfel gab es eine Birne und einen Apfel und etwas holländisches Spekuloos-Gewürz. Die Muffins sind super gelungen, waren schon fluffig und saftig zugleich. Dem Besuch haben sie so gut geschmeckt, dass welche eingepackt und mitgegeben habe. 😂

    1. Das freut mich sehr 🙂

  13. Lieben Dank für dein feines Rezept 😋 Hab es heute nachgebacken … Statt Joghurt hab ich „verdünnten“ Quark genommen, den ich noch im Kühli hatte. Die Küchlein kommen heute Nachmittag auf den Kaffeetisch 👍🏼
    volle Punktzahl – auch wenn ich zZ technische Probleme habe mit der Bewertung 🤨

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

  14. Ein Traum.
    Sehr locker und lecker und am anderen Tag noch genau so gut.
    Danke für das schöne Rezept

    1. Danke für den Kommentar 🙂

  15. Diese Muffins sind so toll!! Das hier ist meine go-to-Backseite. Ob süß oder herzhaft es ist einfach alles lecker!!

    1. Danke dir ☺️ freut mich!