Energieriegel selbermachen Rezept
  • 34min
  • 4,8 (80)

Energieriegel selbermachen (Flapjacks bzw. Energy Bars)

  • Glutenfrei
  • Vegan

Grundrezept für selbstgemachte Energieriegel mit Haferflocken – genau das richtige für anstrengende Zeiten oder Sporteinheiten. Die Flapjacks sind auch vegan und glutenfrei möglich.

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 11.05.2021

Kleine Kraftpakete zum Mitnehmen: Diese selbstgemachten Energieriegel kommen in anstrengenden Momenten genau recht. Die Haferflocken-Riegel sind fix angerührt und gebacken. Das Energy Bar Grundrezept ist wunderbar variabel. Und ihr benötigt keinen Mixer, keine zig Schüsseln, nur einige wenige Zutaten.

Natürlich kann man die Snacks auch kaufen, immerhin gibt es inzwischen in jedem Supermarkt unterschiedlichste Energy Bars. Aber mit der Zeit gehen die Hafervoll-Riegel, Oatsnacks, Cliff Bars und wie sie alle heißen doch ganz schön ins Geld. Energie-Riegel selbermachen ist nicht nur aus diesem Grund eine gute Idee. Backen macht schließlich glücklich 😉 Und in der Homemade-Variante könnt ihr immer wieder neue Sorten machen. Das Grundrezept für Energy Bars besteht aus Haferflocken, Butter, Sirup, Zucker, Kernen bzw. Nüssen sowie Trockenfrüchten. Mit ein paar kleinen Änderungen werden aus den wirklich leckeren Kohlenhydratriegeln im Nu vegane Energie-Riegel, glutenfreie, nussfreie, fruktosefreie o.ä.. Das Ergebnis, eine Art Flapjack, wird herrlich chewy, aber dennoch stabil – sodass man die Riegel auch gut mitnehmen und einpacken kann.

Mir persönlich schmecken die „weichen“ Flapjacks, die ursprünglich aus England kommen, meist besser als knusprige Müsliriegel. Weil das Rezept so einfach ist, eignet es sich auch super zum Backen mit Kindern. Schließlich muss die Masse nur mit einem Löffel verrührt und in die Form gedrückt werden.

So werden die Energieriegel vegan oder glutenfrei

Ich snacke die Haferflockenriegel wie die Schoko-Erdnuss-Riegel gerne einfach so. Aber ich weiß, dass manche Sportler gezielt nach Flapjacks für Bodybuilder suchen, nach selbstgemachten Energieriegeln fürs Rennradfahren oder „gesunden“ Kohlenhydratriegeln. (Proteinriegel-Rezepte gibt´s hier und hier). Meine Kraftriegel sind sicher ausgewogener und natürlicher als das meiste, was verkauft wird, aber dennoch (auch) eine Süßigkeit. Selbst wenn ich die Süßungsmenge im Vergleich zu anderen Rezepten um mindestens ein Drittel gekürzt habe. Die Haferflocken-Honig-Riegel schmecken (wie die veganen Erdnussbutter-Riegel ohne Backen und die Sesamriegel) übrigens auch mit Reissirup, Agavendicksaft oder Ahornsirup. Jeweils mit einem anderen Aroma im Ergebnis. Anstelle des Kokoszuckers eignen sich Vollrohrzucker oder brauner Zucker.

Wenn ihr die Energieriegel mit Kokosöl zubereitet, handelt es sich um selbstgemachte vegane Energieriegel. Vom Kokosöl werden aber nur ca. 120 Gramm benötigt. Mit glutenfreien Haferflocken werden – klar – glutenfreie Kraftriegel draus. Für mehr Abwechslung könnt ihr das Flapjack-Rezept beliebig verfeinern: mit Kokosflocken und Rosinen zum Beispiel, mit Kürbiskernen und Aprikosen, mit Kakaonibs und Datteln. Und wenn ihr Allgemein gerne Rosinen esst, testet auch mal die Rosinenmuffins oder die Müslibrötchen.

Selbstgemachte Energieriegel (Flapjacks)

Grundrezept für selbstgemachte Energieriegel mit Haferflocken – genau das richtige für anstrengende Zeiten oder Sporteinheiten. Die Flapjacks sind auch vegan und glutenfrei möglich.
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung10 Minuten
Backzeit24 Minuten
Gesamt34 Minuten

Zutaten

15
Stück
  • 150 Gramm Butter
  • 140 Gramm Reissirup oder Honig oder Agavendicksaft
  • 70 Gramm Kokosblütenzucker oder brauner Zucker
  • 270 Gramm Haferflocken zarte
  • 80 Gramm Sonnenblumenkerne oder andere Kerne und Nüsse
  • 70 Gramm getrocknete Cranberries oder Rosinen, Datteln etc

Zubereitung

  • Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen. Sirup bzw. Honig sowie Zucker dazugeben und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Topf vom Herd nehmen. Die Haferflocken gut unter die Masse rühren. Nach Belieben Nüsse, Kerne, Samen und getrocknete Früchte unterheben.
  • Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte rechteckige Form (mind. 20*20 cm) geben und mit einem Teigschaber oder Löffel fest drücken. Rund 23-25 Minuten backen. Noch warm mit einem scharfen Messer vorsichtig ca. 15 Riegel „anschneiden“, sodass sie sich später besser schneiden lassen. Abkühlen lassen, z.B. im Kühlschrank, und dann komplett durchschneiden.
  • Du hast nicht alles da?

    In der Zutaten Tauschbörse findet ihr Tipps, wie und durch was ihr Zutaten ersetzen könnt.

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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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39 Kommentare

  1. Susanne Hecht

    Hallo, wie lange kann man die Riegel aufbewahren? Und wo ist am besten? Danke für die Antwort.

    1. Hallo Susanne, ich habe es noch nicht wirklich getestet, da wir Sie recht schnell aufessen und sie sich 2 Tage gut einfach in einer tupperdose ohne Deckel bzw mit nur aufgelegtem Deckel halten. Mit Deckel werden sie evtl noch weicher. Sie lassen sich auch gut einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen.

  2. Bei wie viel Grad und bei welcher Einstellung müssen die Riegel in den Ofen?

    1. Hallo, wie im Rezept steht,175 Grad OU-Hitze.

  3. Martina Kulick

    Hallo Katrin,

    das klingt super – werde ich unbedingt ausprobieren! Aber zwei kurze Fragen: Müssen es unbedingt zarte Haferflocken (Schmelzflocken) sein oder gehen auch normale? Und kann man die Riegel einfrieren?

    Liebe Grüße
    Martina

    1. Hallo Martina, Einfrieren geht. Und du brauchst keine Schmelzflocken, sondern zarte. Kernige würde ich vorher etwas im küchenhäcksler zerkleinern.