Pfirsichmuffins sind das perfekte Sommergebäck: schnell gemacht, herrlich locker und wunderbar fruchtig. Mein Rezept gelingt sowohl mit frischen Pfirsichen als auch mit Dosenpfirsichen. Ich habe beide Varianten ausprobiert und zeige euch im Beitrag, worauf es jeweils ankommt.
Darum lieben wir Pfirsichmuffins
- Durch die spezielle Zutaten-Kombi und die vielen Obststückchen schmecken sie herrlich saftig und locker.
- Der Teig ist schnell und einfach zusammengerührt; ihr braucht weder Backerfahrung noch viel Zeit.
- Das Rezept funktioniert, egal ob ihr die Pfirsichmuffins mit Dosenpfirsichen oder frischen Pfirsichen backt.
- Der perfekte kleine Kuchensnack (nicht nur, aber besonders) im Sommer, für ein Picknick oder Kuchenbuffet.
- Die Pfirsichmuffins lassen sich gut vorbereiten und schmecken auch am nächsten Tag noch wunderbar.


Die Zutaten im Überblick
Für gute Pfirsichmuffins braucht ihr nur simple Basics, die quasi in jedem Muffinrezept stecken, also Mehl, Zucker, Eier, Backpulver, Natron und Salz. Dazu kommen diese Zutaten:
- Pfirsiche sind natürlich der „Star“. Für die Pfirsichmuffins eignen sich sowohl frische als auch Dosenpfirsiche. Frische Pfirsiche sollten reif, aber unbedingt noch fest sein. Außerhalb der Saison sind Dosenpfirsiche eine tolle Alternative; am besten keine extrem gezuckerten kaufen, sondern in Fruchtsüße oder -saft eingelegte.
- Naturjoghurt macht die Pfirsichmuffins saftig und sorgt für eine lockere Krume. Ich verwende wie bei den ähnlichen Aprikosenmuffins normalen Naturjoghurt mit 3,5 % Fett.
- Neutrales Öl wie hoch erhitzbares Rapsöl oder Sonnenblumenöl hält den Teig länger saftig als Butter.
- Zitrone bringt ein tolles Zitrusaroma in den Teig und passt hervorragend zu den süßen Pfirsichen. Ich empfehle entweder gekauften gemahlenen Zitronenabrieb oder einen Teelöffel Zitronenpaste.
Frische oder Dosenpfirsiche: Was ist besser?
Ich habe die Pfirsichmuffins mehrfach sowohl mit frischen als auch mit Dosenpfirsichen gebacken und war überrascht, wie ähnlich gut beide Varianten sind.
Mit frischen Pfirsichen gefällt mir das Ergebnis geschmacklich etwas besser. Sie bringen einfach mehr Aroma mit. Verwendet reife gelbfleischige Pfirsiche, keine weißen. Falls ihr euch fragt: Muss man Pfirsiche für Pfirsichmuffins schälen? Nein. Die Schale wird beim Backen weich und fällt beim Essen kaum auf. Sie verliert zwar leider etwas von ihrer Farbe und wird minimal schrumpelig 😉 , geschmacklich stört sie aber nicht.
Dosenpfirsiche sind eine wirklich gute Alternative, wenn gerade keine Saison ist oder ihr die besonders mögt. Auch sie machen die Pfirsichmuffins saftig und lecker.


So werden die Pfirsichmuffins saftig
Damit das Pfirsichmuffin-Rezept gelingt, müsst ihr nicht viel beachten. Wer unsicher ist, kann sich gerne kurz mein Muffinteig-Grundrezept durchlesen, wo ich alles Wichtige detailliert erkläre.
- Lasst Dosenpfirsiche gut abtropfen! Am besten tupft man sie anschließend noch mit Küchenpapier trocken. So gelangt nicht zu viel Flüssigkeit in den Teig und die Pfirsichmuffins werden schön locker statt speckig.
- Die Pfirsich-Größe sollte passen. Ich schneide meist ca. 1 cm-Stücke. Kleinere würden den Teig matschig machen, größere evtl. dazu führen, dass der Teig nicht überall hinkommt.
- Für eine schöne Optik kommt ein Teil der Obststückchen obendrauf. Hebt also nur etwa drei Viertel der Pfirsichwürfel unter den Teig. Dadurch sieht das Gebäck nach dem Backen auch direkt nach Pfirsichmuffins und nicht nach schnöden Vanillemuffins aus 😉
- Optionales Aprikotieren: Wenn ihr einen leichten schönen Glanz wollt, könnt ihr die sichtbaren Pfirsichstücke wie beim Pfirsichkuchen oder Aprikosenkuchen nach dem Backen ganz dünn mit etwas erwärmter, glatt gerührter Aprikosenkonfitüre bestreichen. Das ist natürlich kein Muss, sorgt aber für eine besonders hübsche Optik.
Pfirsich-Muffins
Zutaten
- 240 Gramm Pfirsiche grobe Menge, siehe Tipps
- 250 Gramm Weizenmehl
- 1 ½ Teelöffel Backpulver gestrichen
- ½ Teelöffel Natron
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Zitronenpaste optional
- 2 mittelgroße Eier
- 120 Gramm Zucker
- 90 Gramm neutrales Öl z.B. Rapsöl
- 200 Gramm Naturjoghurt ca. 3,5% Fett
Zubereitung
- 240 Gramm PfirsicheDen Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Die Pfirsiche vorbereiten (siehe Tipps) und in kleine Stücke schneiden.
- 250 Gramm Weizenmehl, 1 ½ Teelöffel Backpulver, ½ Teelöffel Natron, 1 Prise Salz, 1 Teelöffel ZitronenpasteMehl, Backpulver, Natron, Salz und Zitronenschale in einer Schüssel vermischen.
- 2 mittelgroße Eier, 120 Gramm Zucker, 90 Gramm neutrales Öl, 200 Gramm NaturjoghurtIn einer zweiten Schüssel Eier und Zucker kurz verquirlen. Öl und Joghurt dazugeben und alles gut verrühren.
- Die trockenen Zutaten zu den flüssigen geben und nur kurz verrühren, bis gerade so ein glatter, eher zäher Teig entstanden ist. Nicht zu lange rühren.
- Etwa drei Viertel der Pfirsichwürfel unterheben. Den Teig auf 12-16 Muffinförmchen (Anzahl je nach Größe) verteilen und die restlichen Pfirsichstücke darauflegen. Die Förmchen sollten maximal zu etwa ¾ gefüllt sein.
- Die Muffins je nach Größe 18-23 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.
Anmerkungen
- Pfirsich-Art: Für das Rezept eignen sich sowohl frische Pfirsiche als auch Dosenpfirsiche. Frische schmecken etwas aromatischer, Dosenfrüchte sind eine praktische Alternative außerhalb der Saison.
- Bei frischen Pfirsichen am besten gelbfleischige nehmen, die reif, aber fest sind. Etwa 260 g ganze Früchte einplanen, damit nach dem Entsteinen ca. 220-250 g Fruchtfleisch übrig bleiben. Sie müssen nicht geschält werden.
- Dosenpfirsiche vor der Verwendung sehr gut abtropfen lassen und trocken tupfen. Kauft eine Dose mit ca. 240g Abtropfgewicht, die nicht extra gezuckert ist.
- Aufbewahrung: Die Muffins schmecken frisch besonders gut, bleiben aber luftdicht verpackt 1-2 Tage schön saftig. Einfrieren ist ebenfalls möglich.
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