Zitronentorte mit Mascarpone-Frischkäse-Creme

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Zitronentorte mit Mascarponecreme

Omas klassische Zitronentorte, die richtig Lust auf Frühjahr und Sommer macht!

Zitronentorte mit Mascarponecreme

Diese Zitronentorte mit Mascarpone-Frischkäse-Creme kombiniert einen saftigen Zitronen-Rührteig mit einer köstlichen Füllung. Sie eignet sich perfekt für Geburtstage, Familienfeiern oder einfach als festliche Alternative zum Zitronenkuchen – besonders im Frühjahr und Sommer. Und weil ich die Zitronentorte mit Lemon Curd verfeinere, bekommt sie zudem einen tollen farblichen Akzent ♥

Was diese Zitronentorte besonders macht

  • Es handelt sich um eine echte, klassische Zitronentorte mit gebackenen Böden – und damit ein ganz anderes Kaliber als die No Bake Zitronen-Buttermilch-Torte mit Keksbröselboden.
  • Anstelle eines torten-typischen Biskuits nutze ich als Basis einen saftigen, gelingsicheren Zitronen-Boden aus Rührteig.
  • Dadurch ist das Rezept auch für Tortenanfänger gut machbar.
  • Die Zitronentorte mit Mascarpone ist – zumindest im Vergleich zu einer schweren Buttercreme 😉 – erfrischend, locker und leicht.
  • Sie lässt sich gut vorbereiten und schmeckt durchgezogen sogar noch besser.

Diese Zutaten braucht ihr

Für den Zitronen-Rührteig benötigt ihr zimmerwarme Butter und Eier sowie Zucker. Die Kombi aus hellem Weizenmehl, etwas Speisestärke und Backpulver sorgt für eine feine, lockere Konsistenz. Vollmilch macht den Teig geschmeidig, Zitronensaft und –abrieb bringen Frische mit. Am aromatischsten wird es mit frischem Abrieb – gekaufter Saft ist auch möglich und praktischer, aber bitte kein Zitronenkonzentrat!

Die Creme basiert auf drei Milchprodukten: Doppelrahmfrischkäse bringt Sahnigkeit und eine leichte Säure mit, Mascarpone sorgt für Cremigkeit und Stabilität, Schlagsahne macht alles luftiger. Puderzucker löst sich besonders gut auf. Etwas Lemon Curd (selbstgemacht oder gekauft) ist optional, intensiviert aber das Zitronenaroma. Zum Stabilisieren verwende ich Sahnesteif, damit die Zitronentorte ohne Gelatine auskommt.

Zitronensirup zum Tränken macht die Böden saftiger und aromatischer. Er ist kein Muss, aber in 2 Minuten fertig und sehr zu empfehlen!

Das Zitronentorten-Rezept im Überblick

  1. Boden vorbereiten: Am besten backt ihr den hohen Rührkuchenboden bereits am Vorabend. So kann er komplett auskühlen und lässt sich am nächsten Tag sauber und ohne Brösel halbieren – oder, wenn ihr möchtet, sogar in drei dünnere Böden teilen.
  2. Zitronentorte zusammensetzen: Am nächsten Tag werden die Böden mit dem Sirup bepinselt und der Creme gefüllt. Wichtig ist, dass die Sahne separat geschlagen und anschließend vorsichtig untergehoben wird – so bleibt die Zitronentorte mit Mascarpone luftig.
  3. Einstreichen und kühlen: Am einfachsten ist eine unperfekte Semi-Naked-Optik 😉 , das heißt: Die Zitronen-Torte wird nach dem Füllen außen nur dünn eingestrichen, sodass der Boden am Rand leicht durchscheint. Vor dem schnellen Dekorieren sollte sie mindestens zwei Stunden kühlen, damit alles stabil wird.

Wichtige Hinweise zur Creme

Damit die Mascarpone-Frischkäse-Creme glatt und stabil wird, solltet ihr drei Dinge beachten, genauso wie beim ähnlichen Zitronentiramisu:

  • Kalte Zutaten verwenden: Frischkäse, Mascarpone und Sahne müssen direkt aus dem Kühlschrank kommen. Warme Zutaten machen die Creme schneller weich.
  • Nur kurz rühren: Erst Frischkäse und Puderzucker glatt rühren, dann die Mascarpone esslöffelweise darauf geben und nur kurz unterziehen. Zu langes Mixen kann die Struktur zerstören; im schlimmsten Fall wird die Masse flüssig.
  • Sahne unterheben: Die steif geschlagene Sahne wird vorsichtig untergehoben, nicht untergerührt. So bleibt die Füllung luftig und stabil und zieht im Kühlschrank noch etwas an.
Ganze kleine 20 cm Zitronentorte mit Deko

Einfache Deko-Idee für die Zitronentorte

Ihr könnt die Zitronencreme-Torte ganz schlicht halten und nur mit etwas frischem Zitronenzesten bestreuen – das wirkt puristisch. Wer es zitroniger (und wie ich finde hübscher) mag, verteilt ein paar Löffel Lemon Curd in der Mitte. Noch ein paar dünn geschnittene Zitronenscheiben und kleine Cremetupfen drauf, fertig! Solltet ihr es klassisch mögen, passt natürlich auch ein Kranz aus Mini-Tupfen wie bei der Eierlikörtorte, so wirkt Omas Zitronentorte harmonisch :-).

Lasst euch die Zitronentorte schmecken 🙂 bei uns gab es sie gerade wieder zu einem Geburtstag. Sie ist einfach perfekt für alle, die Zitronenkuchen lieben – nur eben eine kleine Stufe festlicher.

Zitronen-Torte

klassische Zitronentorte angeschnitten auf Tortenplatte
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Saftiger Zitronenrührteig, cremige Mascarpone-Frischkäse-Füllung und etwas Lemon Curd on top: Diese Zitronentorte schmeckt himmlisch!
Vorbereitung40 Minuten
Backzeit45 Minuten
Kühlzeit2 Stunden 30 Minuten
Menge 1 Springform (20 cm)

Zutaten

Für die Zitronenböden

  • 160 Gramm Butter weich
  • 180 Gramm Zucker
  • 2 Teelöffel Zitronenabrieb
  • 4 mittelgroße Eier zimmerwarm
  • 260 Gramm Weizenmehl
  • 40 Gramm Speisestärke oder ebenfalls Mehl
  • 2 Teelöffel Backpulver leicht gehäuft
  • 1 Prise Salz
  • 30 Milliliter Zitronensaft ca. 3 EL
  • 130 Milliliter Vollmilch

Für den Zitronensirup

  • 20 Milliliter Zitronensaft ca. 2 EL
  • 1 Esslöffel Zucker gestrichen
  • 1 Esslöffel Wasser

Für die Creme

  • 240 Gramm Sahne kalt
  • 3 Päckchen Sahnesteif
  • 300 Gramm Frischkäse Doppelrahmstufe
  • 250 Gramm Mascarpone kalt
  • 100 Gramm Puderzucker
  • 1 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
  • 1 ½ Esslöffel Lemon Curd optional

Idee zum Dekorieren

  • 3 Esslöffel Lemon Curd
  • Zitronenscheiben

Zubereitung

Böden backen

  • Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine Springform (20 cm) einfetten, den Boden zusätzlich mit Backpapier bespannen.
  • Weiche Butter, Zucker und Zitronenabrieb ca. 3-4 Minuten hell cremig rühren. Die Eier einzeln nacheinander gut unterrühren. Mehl, Stärke, Backpulver und Salz mischen. Zusammen mit Milch und Zitronensaft möglichst kurz unterrühren; nur, bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig in die Form füllen und glattstreichen. Ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Komplett abkühlen lassen, am besten eingewickelt z.B. in Frischhaltefolie über Nacht.

Sirup und Creme vorbereiten

  • Für den Sirup Zitronensaft, Zucker und Wasser in einem kleinen Topf kurz aufkochen, bis sich der Zucker auflöst. Abkühlen lassen.
  • Für die Creme die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und beiseite stellen. Frischkäse mit Puderzucker ganz kurz glatt rühren. Mascarpone löffelweise dazu geben und zusammen mit Lemon Curd und Zitronenabrieb kurz unterrühren, dabei auf keinen Fall zu lange mixen. Schlagsahne vorsichtig unterheben. Die Creme sollte cremig sein, nicht flüssig.

Torte zusammensetzen

  • Tortenboden z.B. mit einem großen, scharfen Brotmesser waagerecht teilen: entweder halbieren (oder in 3 dünne Lagen schneiden). Die Lagen mit sägenden, nicht drückenden Bewegungen schneiden. Dabei den Kuchen langsam drehen.
  • Beide Böden mit dem vorbereiteten Sirup bepinseln. 3 Esslöffel Creme für Tupfen beiseite nehmen, in einen kleinen Spritzbeutel füllen und kühlstellen. Vom Rest der Creme etwa die Hälfte auf dem unteren Boden verteilen. Zweiten Boden auflegen.

Torte dekorieren

  • Mit der restlichen Creme Oberfläche und Rand dünn einstreichen, sodass die Böden an den Seiten noch leicht durchscheinen. Das ist die Semi-Naked-Optik. Die Torte ca. 30 Minuten kühlen.
  • Für die Deko Lemon Curd mittig auf die Torte geben, mit einem Löffel rund verteilen und mit dünn geschnittenen Zitronenscheiben dekorieren. Mit dem Spritzbeutel außerdem 4-6 kleine Tupfen auf die Torte spritzen. Torte vor dem Anschneiden mindestens 2 Stunden kaltstellen, damit die Creme stabil wird.

Anmerkungen

  • Zitronenabrieb:Frischer Abrieb ist aromatischer. Getrockneter aus dem Döschen ist ebenfalls möglich, teils aber weniger intensiv. Zitronenpaste aus der Tube ist auch eine gute Alternative.
  • Anschneiden: Mit einem großen, scharfen Messer schneiden. Zwischendurch in heißes Wasser tauchen und abwischen. Nicht drücken.
  • Aufbewahrung: Die Torte hält sich im Kühlschrank ca. 2-3 Tage. Gut verpacken, am besten in einer Kuchenbox oder locker abgedeckt mit Folie. Einzelne Stücke am besten mit etwas Folie direkt an der Schnittfläche abdecken und in einer Tupperbox lagern. Am aromatischsten schmeckt die Torte am nächsten Tag, wenn sie gut durchgezogen ist.
 
 

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