Fluffige Apfelkrapfen aus Hefeteig

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frittierte Apfelkrapfen mit Zimtzucker und Hefeteig

Ausgebackene bayerische Apfelkrapfen nach Omas Rezept. Eine Süßspeise für die Seele!

frittierte Apfelkrapfen mit Zimtzucker und Hefeteig

Diese Apfelkrapfen schmecken herrlich fluffig, saftig und fruchtig. Mit ihrer Füllung aus Äpfeln, Rosinen und Zimtzucker sind sie für mich ein absolutes Soulfood. Beim Testen habe ich einige Tricks entwickelt, die das Formen und Frittieren deutlich einfacher machen – die wichtigsten teile ich weiter unten mit euch. Denn eins ist klar: Egal, ob ihr sie schon kennt oder noch nicht, ihr müsst unbedingt mal Apfelkrapfen backen!

Das erwartet euch bei diesen Apfelkrapfen

  • Apfelkrapfen sind eine Art köstlicher Mix aus Faschings-Krapfen, Apfelstrudel und Zimtschnecke. Man könnte sie auch als frittierte Apfelschnecke bezeichnen.
  • Sie bestehen aus einem super fluffigen Hefeteig, der mit Apfelstückchen und Rosinen gefüllt wird.
  • Apfelkrapfen haben eine tolle Konsistenz: Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und saftig.
  • Nach meinem Rezept sind sie nicht übertrieben sondern angenehm süß und fruchtig, trotz ihres Zimtzucküberzugs.
  • Die Zubereitung der Apfelkrapfen mit Hefe braucht zwar etwas Zeit, ist aber unkompliziert, wenn man einige Punkte beachtet.
  • Besonders toll: Omas Apfelkrapfen dürfen ruhig etwas rustikal aussehen, heißt: Perfektion ist nicht nötig 😉 . Ein tolles Gebäck für den Nachmittagskaffee oder ein gemütliches Wochenende!

Wer Apfelküchle mag, wird wahrscheinlich auch diese Apfelkrapfen lieben. Anders als die bekannten Apfelringe im Backteig werden sie jedoch mit Hefe gemacht, schmecken daher ganz anders und sehen auch komplett anders aus.

Apfelkrapfen backen: So geht´s

Die Apfel-Krapfen-Zubereitung erinnert mich ein bisschen an eine Kombi aus Biskuitrolle und süßen Blätterteigschnecken:

  1. Teig: Zunächst knetet ihr einen eher weichen Hefeteig, der etwa 1 Stunde geht, bis er schön luftig aufgegangen ist.
  2. Füllung: Währenddessen werden die Äpfel für die Füllung geschält, klein gewürfelt und mit Rosinen und Zimtzucker vermischt.
  3. Formen: Der Teig wird anschließend zu einem großen Rechteck ausgerollt, mit der Füllung belegt und aufgerollt. Ich verwende dazu, ähnlich wie bei der Kokos-Biskuitrolle, die unterliegende Backmatte oder Backpapier.
  4. Frittieren: Nach dem Schneiden der Teigrolle dürfen die Apfelkrapfen nochmals gehen, bevor sie vorsichtig ins heiße Fett gesetzt werden. Ich backe Omas Apfelkrapfen in einem normalen Topf goldbraun aus, alternativ geht natürlich auch die Fritteuse; danach wälzt man sie wie Quarkbällchen noch warm in Zimtzucker.

Wichtige Geling-Tipps zur Vorbereitung

  • Würfelt die Äpfel möglichst klein: Größere Stücke oder gar Scheiben machen das Aufrollen deutlich schwieriger und können später aus den Hefeteig-Apfelkrapfen herausfallen, was etwas nervig ist. Kleine Würfel sorgen dagegen für eine saftige Füllung und passen besser zur runden Form.
  • Drückt die Füllung leicht in den Teig. Die Apfel-Rosinen-Mischung sollte also nicht nur locker auf dem Teig verteilt werden. Das Hineindrücken kostet nur wenig Zeit, hilft später aber dabei, dass beim Apfelkrapfen-Frittieren alles gut hält.
  • Die Rolle sollte eher straff sein: Wichtig ist, die Rolle eher etwas zu eng als zu lasch machen. Die perfekte Form ist dabei übrigens nicht entscheidend – typisch bayerische Apfelkrapfen dürfen ruhig etwas unperfekt und individuell aussehen. Bei mir sind immer alle etwas anders, wie man auch auf den Bildern erkennt 😉
Omas bayerische Apfelkrapfen aus Hefeteig

Meine Tricks fürs Apfelkrapfen-Frittieren

  • Nutzt meinen Backpapier-Trick: Nach der zweiten Gehzeit sind die rohen Teiglinge nämlich sehr weich und lassen sich nur schwer anheben, ohne festzukleben. Deshalb lasse ich sie ähnlich wie Donuts oder Bagels auf kleinen Backpapierstücken gehen. So können die Apfel-Krapfen mitsamt Papier vorsichtig ins heiße Fett gesetzt werden, ohne dass sie ihre Form verlieren.
  • Die Apfelkrapfen aus Hefeteig gehen deutlich auf. Man sollte also darauf achten, dass sie nicht zu dicht nebeneinander im Fett schwimmen, sondern Platz haben.
  • Ein wenig Schwund gehört dazu: Selbst bei sorgfältigem Arbeiten können beim Frittieren einzelne Apfel- oder Rosinenstücke ins Fett fallen. Das ist völlig normal. Die Stückchen einfach zwischendurch mit einer Schaumkelle herausfischen, damit sie nicht verbrennen.

Spätestens beim Vernaschen des ersten duftenden Apfel-Krapfens sind eh alle Mühen vergessen 😉 Übrigens: Das Frittierfett könnt ihr nochmal für andere Rezepte verwenden. Wie wäre es zum Beispiel mit spanischen Churros oder Schokokrapfen?

Apfelkrapfen

ausgebackene Apfelkrapfen aus Hefeteig mit Rosinen und Zimtzucker
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Köstlicher Mix aus Krapfen, frittierter Zimtschnecke und Apfelstrudel: Omas Apfelkrapfen sind außen knusprig, innen fluffig und herrlich saftig!
Vorbereitung40 Minuten
Backzeit15 Minuten
Gehzeit1 Stunde 45 Minuten
Menge 15 Stück

Zutaten

Für den Hefeteig

  • 500 Gramm Weizenmehl Type 550 oder 405
  • 7 Gramm Trockenhefe
  • 55 Gramm Zucker
  • 2 mittelgroße Eier
  • 220 Milliliter Milch lauwarm
  • 60 Gramm Butter weich

Für die Füllung

  • 2 große Äpfel je ca. 220g
  • 75 Gramm Rosinen
  • 30 Gramm Zimtzucker

Zum Fertigstellen

  • 1 Kilo Frittierfett z.B. Öl; Butterschmalz oder Biskin
  • 80 Gramm Zimtzucker grobe Menge

Zubereitung

  • Mehl, Hefe und Zucker in einer großen Rührschüssel mischen. Ein Ei verquirlen und etwa die Hälfte davon für später kühl stellen. Die restlichen 1,5 Eier zusammen mit der lauwarmen Milch und weichen Butter zum Mehl geben.
  • Alle Zutaten ca. 5-8 Minuten zu einem eher weichen Hefeteig verkneten und abgedeckt etwa 1 Stunde gehen lassen, bis er deutlich aufgegangen ist.
  • Die Äpfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden. Mit Rosinen und Zimtzucker vermischen.
  • Den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem sehr großen Rechteck (mind. 30 x 50 cm) ausrollen. Den Teig dünn mit dem anfangs zurückbehaltenen verquirlten halben Ei bepinseln. Die Apfelfüllung darauf verteilen. An der oberen langen Seite etwa 10 cm frei lassen, das wird später die Naht.
  • Die Füllung mit den Händen leicht in den Teig drücken. Den Teig dann von der unteren langen Seite nach oben möglichst eng aufrollen. Naht festdrücken. Die Rolle mit einem großen scharfen Messer in etwa 3 cm breite Stücke schneiden.
  • Die Teiglinge auf Backpapier setzen, locker abdecken und nochmals etwa 45 Minuten gehen lassen. Da sie danach sehr weich sind und leicht kleben, das Backpapier anschließend rund um jeden Teigling in Stücke schneiden, sodass jeder Teigling auf einem eigenen Ministück Papier liegt.
    ungebackener Apfelkrapfen auf Stück Backpapier
  • Die Teiglinge bei Bedarf mit den Fingern leicht zusammendrücken bzw. etwas kompakter formen, damit später möglichst wenig Füllung herausfällt.
    roher Hefeteig-Apfelkrapfen beim Formen
  • Das Frittierfett in einem hohen weiten Topf auf ca. 175 Grad erhitzen. Die Temperatur sollte möglichst konstant bleiben, weder zu hoch noch zu niedrig.
  • Je nach Topfgröße ca. 3-4 Apfelkrapfen gleichzeitig mithilfe der Backpapierstücke vorsichtig ins heiße Fett geben. Dafür jeden Teigling am besten samt Backpapier auf einen Schaumlöffel setzen, ins Fett gleiten lassen und das Papier nach kurzer Zeit vorsichtig abziehen bzw. entfernen.
    Apfelkrapfen vor dem Frittieren
  • Nacheinander alle Apfelkrapfen portionsweise goldbraun ausbacken. Zwischendurch herausgefallene Apfel- oder Rosinenstücke aus dem Fett fischen, damit sie nicht verbrennen.
  • Die fertigen Apfelkrapfen ganz kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm in Zimtzucker wenden.

Anmerkungen

  • Optik: Die Apfelkrapfen dürfen ruhig etwas rustikal aussehen. Eine perfekte Schneckenform ist nicht wichtig; entscheidend ist, dass die Füllung einigermaßen gut hält und der Teig durchbackt.
  • Temperatur: Ist das Fett zu heiß, werden die Apfelkrapfen außen schnell dunkel, können innen aber noch roh sein. Ist es zu kühl, saugen sie sich stärker mit Fett voll. Am besten zuerst einen Probekrapfen ausbacken und aufbrechen, um zu prüfen, ob er innen durchgebacken ist. 
  • Aufbewahrung: Frisch ausgebacken schmecken Apfelkrapfen am besten. Am Backtag und auch am nächsten Tag sind sie noch sehr lecker. Zum Servieren kurz im Backofen oder einige Sekunden in der Mikrowelle aufwärmen. Die Apfelkrapfen lassen sich außerdem gut einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen und anschließend kurz aufbacken.

Noch mehr Tipps zu diesem Rezept

Zutaten austauschen

Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.

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