Donuts selber machen: Das beste Rezept

Die amerikanischen Hefeteig-Kringel sind nicht nur super lecker, sondern auch ein echter Hingucker. Mit unserem Rezept könnt ihr sie künftig ganz ohne Donut Maker und Co auch daheim backen!

Donuts Rezept

Selbstgemachte Donuts sind ein Riesen-Spaß: Angefangen von der Zubereitung, vor allem dem Dekorieren, bis hin zum Vernaschen natürlich. Mit unserem Donuts-Rezept mit Hefe müsst ihr die bunten Kringel künftig nicht mehr kaufen, sondern könnt eure ganz persönliche Lieblingsvariante backen.

Ursprünglich kennt man Donuts ähnlich wie Cookies oder Cupcakes ja vor allem aus Amerika. Oder als Homer Simpsons Lieblingsgericht 😉 . Inzwischen gibt es sie aber auch hierzulande fast überall zu kaufen. Donuts selber machen ist aus mehreren Gründen schöner: Erstens, weil es sich um ein Gute-Laune-Rezept handelt (super auch fürs Backen mit Kindern geeignet oder als Faschings-Snack). Und zweitens wird euer Schmalzgebäck richtig individuell. Vielleicht habt ihr schonmal spezielle Geräte gesehen, in denen man die Kringel backen kann. Ein Original Donut Rezept ist es aber nur, wenn man sie ohne speziellen Donut Maker zubereitet.

Denn während für letzteren eher Rührteig verwendet wird (wie z.B. auch bei meinen gesunden, veganen und zuckerfreien Donuts), womit das Ergebnis dann ein bisschen nach Waffeln schmeckt, ist der Klassiker aus Hefeteig. Und wird dann frittiert – sei es im Kochtopf oder in der Fritteuse.

So lassen sich die Donuts dekorieren

Das Beste am Rezept ist mit Abstand die Dekoration. Am einfachsten ist das Verzieren mit fertiger Glasur oder klassischem Puderzuckerguss. Hier nehme ich gerne Milch statt Wasser oder Zitronensaft, da das besser „deckt“.

Doughnuts Rezept

Mein Favorit ist das Keksbrösel-Topping 😉 Jan steht auf Schokoladenglasur. Und unsere Kleinen sind von den Marmorierten mit kunterbuntem Zuckerdekor begeistert. Damit euch das Rezept garantiert gelingt, hier einige Tipps:

Tipps zum Donut-Rezept

Womit Donuts ausstechen?

Eine Backform oder einen Donut Maker braucht ihr für dieses Rezept nicht. Ein spezieller Donut-Ausstecher macht es zwar leichter; ein Glas und ein Mini-Plätzchenausstecher für das Loch in der Mitte tun es aber auch.

Kann man Donuts im Backofen machen?

Grundsätzlich ja (siehe diese Mini-Donuts). Der typische Doughnut-Geschmack und die Konsistenz entstehen aber nur beim Frittieren.

Wie glasiert man Donuts?

Glasur oder Kuvertüre portionsweise in ein eher kleines Schüsselchen geben. Donuts vorsichtig an der Unterseite festhalten und die Kringel bis zur Hälfte eintauchen. Abtropfen lassen und umdrehen. Alternativ mit einem Pinsel überziehen.

Lassen sich Donuts einfrieren?

Am besten schmecken das Hefegebäck ganz frisch. Sie lassen sich aber auch gut einfrieren – entweder fertig dekoriert oder „pur“.

Na, wie wär´s – ist die Faschingszeit nicht der perfekte Anlass, das Rezept auszuprobieren? Eine wunderbare Ergänzung zu meinem Konfettikuchen, den Clown-Amerikanern, den Quarkbällchen oder Krapfen.

Hinweis: Diesen Beitrag habe ich 2020 erstmals veröffentlicht und zuletzt 2024 aktualisiert.

Donuts

Donuts Rezept
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Fluffige amerikanische Hefekringel selber machen ist überhaupt nicht schwer – mit diesem einfachen Rezept klappt´s auch ohne Donut Maker
Vorbereitung20 Minuten
Backzeit15 Minuten
Geh-Zeit1 Stunde 40 Minuten
Menge: 20 Stück

Zutaten

Für den Hefeteig

  • 500 Gramm Weizenmehl
  • 200 Milliliter Milch lauwarm
  • 30 Gramm frische Hefe oder 1.5 Pck Trockenhefe
  • 80 Gramm Zucker
  • 90 Gramm Butter sehr weich
  • 1 mittelgroßes Ei
  • 1 mittelgroßes Eigelb
  • 1/4 Teelöffel Salz
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Zubereitung

  • Die Hefe in die Hälfte der lauwarmen Milch bröckeln. Einen Teelöffel vom Zucker hinzugeben und rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  • Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Lauwarme Hefe-Milch-Mischung hineingeben und mit etwas Mehl vom Rand verrühren. Schüssel mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort 10 Minuten ruhen lassen.
  • Restlichen Zucker, restliche lauwarme Milch, weiche Butter, Eier und Salz hinzugeben, vermischen und rund 5 Minuten zu einem eher weichen Teig kneten lassen. Noch einmal abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
  • Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen. Mit einem großen runden Ausstecher (z.B. Glas) oder einem Donut-Ausstecher Kreise ausstechen, in der Mitte jeweils ein kleines Loch. Die Donuts mit Abstand zueinander abgedeckt 30-60 Minuten auf zwei mit Backpapier belegten Blechen gehen lassen (siehe Tipp).
  • 1-2 Liter Frittierfett bzw. Öl in einem eher hohen Topf erhitzen (auf ca. 160 Grad). Je 2 bis 3 vorsichtig hineingeben und 1-2 Minuten frittieren, dann drehen, weiter frittieren, herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Abgekühlte Donuts nach Belieben dekorieren (siehe Tipps). Am besten schmecken sie frisch, lassen sich aber auch gut einfrieren.

Anmerkungen

  • Um die rohen Teiglinge ins Fett zu geben, ohne dass sie ihre Form verlieren, gibt es folgenden Trick: Jeden Donut auf einem kleinen zugeschnittenen Stück Backpapier gehen lassen. Mit dem Papier ins heiße Fett legen, das Papier dann mit einer Grillzange oä herausziehen.
  • Zum Glasieren eignen sich z.B. Zitronen-Puderzuckerguss (aus 250g gesiebtem Puderzucker und etwas Saft oder Milch), den man auch gut einfärben kann sowie geschmolzene helle und dunkle Kuvertüre. Zum Dekorieren z.B. bunte Zuckerstreuselchen, gehackte Nüsse, Kokosflocken, zerbröselte Kekse o.ä. verwenden. 
Donuts Rezept

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Zutaten austauschen

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32 Kommentare

  1. Kann man den teig auch einfrieren, später auftauen, nochmal kurz gehen lassen und dann zubereiten? mit pizzateig mach ich das öfter und das ist ja auch hefeteig.

    lg kristin

  2. ich habe tatsächlich dounats gebacken! sie sind zwar nicht so schön wie hier aber ich habe tatsächlich dounats gebacken! keine teigfladen die nicht aufgehen (wie am Vormittagmit einem anderen Rezept :D)
    also tausend Dank an das funktionierende, gut geschriebene Rezept! *auch von den Kindern;) die freuen sich ganz gewaltig über das Ergebnis

  3. wahnsinnig, ich hab tatsächlich dounats gebacken, zwar nicht so super schön wie auf diesem Bild aber hey es sind dounats ! tausend Dank für dieses Rezept, und viele anderen !??

  4. Avatar von Mauricio JobstMauricio Jobstsagt:

    Hat mir gut gefallen und vor allem sehr informativ, also wirklich gut!
    So ein Rezept wie dieses aus dieser Website werde ich weiter empfehlen!
    Liebe Grüße!

    • Also wenn du dich sonst an Rezept gehalten hast (Butter, Ei etc) wird definitiv kein Beton draus. Wenn du aber schon merkst, dass der Teig bei dir deutlich zu fest ist, gib doch 20-30 ml mehr Milch dazu

  5. Richtig tolles Rezept! Selbst mit Dinkelmehl gelingt es sehr gut und schmeckt einfach klasse ! Vielen lieben Dank dafür 🙂 hab das Rezept direkt weitergeben dürfen an die Gäste

  6. Hallo Kathrin
    Deine Rezepte sind super und gut erklärt. Ich möchte die Donuts für die Schule meiner Tochter machen. Könnte ich sie bereits ein paar Tage vorher machen und dann mit der Glasur einfrieren? Das ich sie am Morgen nur noch auftauen muss.

    • Hallo Betty, danke! Grundsätzlich dürfte das auf jeden Fall gehen (auch wenn Hefegebäck immer frisch am besten ist 🙂 ). Bei der Glasur oder besser gesagt der Zuckerstreuseldeko kommt es darauf an, ob du eine erwischt, die dann beim auftauen zerläuft; das passiert manchmal wg Feuchtigkeit.

      • Ja, da hast du Recht mit der Feuchtigkeit könnten die Streusel zerlaufen. Dann besser ohne Glasur einfrieren. Danke fürs Antworten ?

  7. Hallo, ich habe aus Zeitgründen (=nörgelige Kinder…) direkt alle Zutaten mit der Hefemilch verknetet und das Ganze erst dann gehen lassen. Funktioniert auch hervorragend! Die Donuts sind super gut aufgegangen und sehen aus wie frisch vom Bäcker. 🙂

  8. Avatar von CarryXxXCarryXxXsagt:

    Gerade probiert – fantastisch geworden! Dachte erst nachdem der Teig gegangen war, dass er ein wenig weich ist, ließ sich auch nicht so richtig ausrollen aber das Ergebnis überzeugt mich trotzdem. Werden jetzt öfter gemacht! ?