Vegane Quarkbällchen: Rezept ohne Ei und Quark

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Vegane Quarkbällchen ohne Ei und ohne Quark, frisch ausgebacken

Mit diesem Rezept werden eure Quarkkrapfen vegan und trotzdem fluffig!

Vegane Quarkbällchen ohne Ei und ohne Quark, frisch ausgebacken

Vegane Quarkbällchen sind eine schöne Alternative zum Klassiker – ganz ohne Ei und ohne Milchprodukte. Sie unterscheiden sich in Konsistenz und Handling ein wenig, sind aber überraschend lecker und unkompliziert gemacht. Gütesiegel: Auch unsere Faschingskrapfen-vernarrten Kinder lieben sie 😉

So einfach macht man Quarkbällchen vegan

Zum einen sind vegane Quarkkrapfen natürlich perfekt für alle, die auf Eier und Milchprodukte verzichten wollen oder müssen, für Veganer und Allergiker. Das Rezept kommt ohne Spezialzutaten wie Aquafaba (Kichererbsenwasser), Leinsamenmehl, Ei-Ersatzpulver oder geschmacklich etwas irritierendes Bananenmus aus. Ihr braucht daher nur Zutaten, die wirklich überall erhältlich sind, sowie einen normalen Kochtopf (falls ihr wie wir keine Fritteuse besitzt). Zwar haben vegane Quarkbällchen eine etwas andere, kompaktere Konsistenz als klassische Quarkbällchen und werden auch anders zubereitet, schmecken aber wirklich super lecker!

Die Zutaten (mit Tipps)

Wenn Quarkbällchen vegan sein sollen, fallen einige Hauptzutaten weg. Damit sie trotzdem eine gute Konsistenz bekommen, braucht ihr neben Basics wie Zucker und Salz eine andere Kombi:

  • Veganer Skyr ersetzt den Magerquark und sorgt für Feuchtigkeit und Bindung. Er macht das Ergebnis saftig, auch wenn es insgesamt etwas kompakter bleibt. Nehmt eine feste, ungesüßte Variante wie die Skyr-Alternative ohne Zucker von Alpro, Sojade oder Provamel, keinen dünnflüssigen veganen Sojajoghurt! Dazu kommt eine sehr kleine Menge vegane Milch wie Sojamilch oder Hafermilch.
  • Weizenmehl Type 405 bildet die Grundlage des Teigs und gibt Stabilität.
  • Vanillepuddingpulver (oder notfalls Speisestärke) macht die Krume feiner. Gleichzeitig werden die veganen Bällchen damit etwas gold-gelblich, statt weiß-fad auszusehen.
  • Backpulver kommt mehr hinein als beim Klassiker. Es sorgt mit für die nötige Fluffigkeit.
  • Mineralwasser mit Kohlensäure ersetzt ebenfalls einen Teil der Wirkung, die Eier hätten, und lockert den Teig zusätzlich auf.

Vegane Quarkbällchen backen: Das ist anders

Das vegane Quarkbällchen-Rezept ist simpel, aber wie schon gesagt anders aufgebaut als beim Klassiker, vor allem beim Teig und beim Ausbacken.

  1. Teig rühren: Bei der veganen Variante schlagt ihr nichts schaumig, sondern geht ähnlich wie z.B. bei veganem Zitronenrührkuchen oder veganen Schokomuffins in 2 Etappen vor: trockene Zutaten mischen, dann veganen Skyr und Pflanzendrink kurz unter rühren. Der Teig ist ziemlich klebrig, das ist normal.
  2. Ruhezeit einplanen: Der Teig sollte 10-15 Minuten ruhen, damit Mehl und Stärke Flüssigkeit aufnehmen können. Dadurch wird er minimal stabiler und fester (bleibt aber trotzdem weich).
  3. Formen mit dem Eisportionierer: Während ich beim Klassiker empfehle, die Kugeln mit den Händen zu formen, klappt das hier gar nicht. Zum Portionieren eignet sich ein kleiner Eisportionierer am besten. Taucht ihn zwischendurch ins heiße Fett und lasst die Teigportionen dann ebenfalls ins Fett gleiten.
  4. Ausbacken: Da Butterschmalz kein Option ist, empfehle ich hoch erhitzbares Rapsöl. Vegane Quarkbällchen drehen sich selten von selbst, also müsst ihr sie gelegentlich vorsichtig wenden. Anfangs können die Bällchen kurz am Topfboden „kleben“.
vegane Quark-Bällchen ohne Quark

Ich hoffe, euch gelingen und schmecken die „Quark“-Krapfen ohne Quark genauso gut wie uns! Wenn ihr lieber die große Variante mit Marmeladenfüllung machen wollt, backt mal die veganen Faschingskrapfen mit Hefeteig nach. Und restliches Frittierfett könnt ihr wunderbar für Donuts, Churros oder Apfelküchle weiter verwerten 😉

Vegane Quarkbällchen

vegane Quarkbällchen mit Rezept ohne Quark und ohne Ei
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Einfache, fluffige vegane Quarkbällchen ohne Eier, Quark und andere Milchprodukte
Vorbereitung15 Minuten
Backzeit15 Minuten
Ruhezeit10 Minuten
Menge 25 Stück

Zutaten

Für den Teig

Zum Frittieren

Zubereitung

  • Mehl, Puddingpulver, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel gut vermischen.
  • Veganen Skyr und Pflanzendrink zugeben und alles auf niedriger Stufe möglichst kurz verrühren. Das Mineralwasser schluckweise unterheben, bis ein weicher, klebriger Teig entsteht. Den Teig 10-15 Minuten ruhen lassen. Er bleibt weich, wird aber etwas stabiler.
  • Das Fett in einem eher kleinen, hohen Topf auf etwa 170-175 Grad erhitzen.
  • Mit einem kleinen Eisportionierer (ca. 3 cm Durchmesser), am besten kurz in heißes Öl getaucht, portionsweise Teig abstechen und direkt ins heiße Fett gleiten lassen. Eher wenig Teig verwenden, da die Kugeln ziemlich aufgehen.
  • Jeweils 4-5 Bällchen für 3-4 Minuten goldbraun ausbacken. Immer mal wieder die Fett-Temperatur überprüfen und evtl. korrigieren. Die veganen Quarkbällchen drehen sich oft nicht von selbst; dann müsst ihr sie mit einem Löffel wenden.
  • Mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen, kurz abtropfen lassen und unbedingt noch warm in Zucker wälzen.

Anmerkungen

  • Allgemeine Back-Tipps zum richtigen Frittieren oder Zuckern findet ihr beim klassischen Quarkbällchen-Rezept.
  • Teig: Die Masse für vegane Quarkbällchen ist nochmal klebriger und weicher als beim Original. Am besten eignet sich daher ein kleiner Eisportionierer (ca. 3 cm), notfalls 2 Löffel, zum „Formen“.
  • Aufbewahrung: Vegane Quarkbällchen schmecken frisch am besten. Nach einigen Stunden werden sie etwas fester, was bei veganem Gebäck ganz normal ist. Sie lassen sich gut einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen.

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