Apfelmuffins gehen einfach immer! Dieses Rezept backe ich seit Jahren regelmäßig – und inzwischen haben auch Hunderte Leser ihre positiven Erfahrungen damit geteilt. Am besten finden sie, wie unkompliziert, saftig und locker die Apfelmuffins sind. Geht mir und meiner Familie ganz genauso ♥!
Darum werdet ihr diese Apfelmuffins lieben
- Die Apfelmuffins sind eine tolle Kombi: Feiner Rührteig trifft auf fruchtige Apfelstückchen; optional gibt´s eine Zimt-Zucker-Kruste als Extra dazu.
- Die Konsistenz ist wunderbar saftig und flaumig.
- Das Apfelmuffin-Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus, die ihr wahrscheinlich eh auf Vorrat habt.
- Der Teig ist in nur 15 Minuten vorbereitet und schnell im Ofen.
- Es handelt sich um klassische Apfelmuffins ohne Schnickschnack.
- Dank einiger einfacher Tipps gelingen sie auch Anfängern garantiert.
- Sie sind perfekt für den Alltag, die Kaffeetafel oder zum Mitnehmen, für Kinder und Erwachsene.
Zutaten im Überblick: Das macht Apfelmuffins saftig
Für diese klassischen Apfelmuffins braucht ihr nur simple Zutaten. Entscheidend ist vor allem das Zusammenspiel aus Fett, Säure und Triebmitteln.
- Weizenmehl, Zucker und Eier sind die klassische Grundlage für lockere, feinporige Apfelmuffins.
- Öl statt Butter macht die Krume besonders zart und hält die Apfelmuffins länger saftig. Verwendet am besten ein neutrales, hoch erhitzbares Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Ich mag am liebsten Rapsöl mit Butteraroma.
- Naturjoghurt (1,5 oder 3,5 % Fett) bringt die nötige Säure in den Teig und sorgt für eine angenehm saftige Konsistenz. Alternativ funktioniert auch Buttermilch wie bei den Schokomuffins oder Rhabarbermuffins.
- Backpulver und Natron sorgen gemeinsam für einen guten Ofentrieb; das Natron reagiert zusätzlich mit der Säure im Joghurt.
- Apfelwürfel geben den Muffins ihre Fruchtigkeit. Ideal sind aromatische, leicht säuerliche Sorten wie Elstar, Braeburn oder Jonagold. Schneidet die Äpfel in etwa 0,5 cm große Stücke; so verteilen sie sich gleichmäßig im Teig.
Übrigens: Die Apfelmuffins mit Öl basieren auf meinem bewährten Muffin-Grundrezept. Dort findet ihr viele Hinweise, wie sich einzelne Zutaten ersetzen lassen, etwa wenn ihr doch Butter verwenden wollt.
Die Zubereitung: Darauf solltet ihr achten
Damit eure Apfelmuffins saftig werden und gleichmäßig aufgehen, achtet auf diese Punkte:
- Die perfekte Teigkonsistenz macht das Ergebnis hübsch und lecker. Der Teig sollte dick-cremig sein: etwas fester als klassischer Rührteig, der schwer reißend vom Löffel fließt, also weder flüssig-weich noch trocken oder fest.
- Nur kurz rühren! Sobald keine Mehlnester mehr sichtbar sind, aufhören. Ich rühre mit der Kitchenaid meist ca. 2 Sekunden auf niedriger Stufe und dann nochmal 6-8 auf hoher. Zu langes Rühren würde die Apfel-Zimt-Muffins kompakt machen.
- Die Apfelstücke können entweder geschält oder ungeschält sein. Mit Schale wird es etwas rustikaler, ohne Schale feiner. (Geschätzte) zwei Drittel hebt man unter, der Rest kommt obendrauf. So werden die Apfel Muffins innen fruchtig und man sieht schon von außen, was drinsteckt.
- Die Füllhöhe der Förmchen, etwa zu drei Vierteln, sorgt zusammen mit der Teigkonsistenz dafür, dass ihr nach dem Backen eine schöne gewölbte Haube habt, aber keinen verlaufenen „Pilz“.
- Die richtige Backzeit erkennt ihr, wenn die Stäbchenprobe noch feuchte Krümel zeigt, aber keinen rohen Teig, und die Apfel-Joghurtmuffins goldgelb sind.
Mein Tipp: Apfelmuffins mit Zimtkruste
Ich bin ein großer Zimt-Fan ♥ deshalb bekommen die Apfelmuffins eine Zimt-Kruste. Dafür einfach vor dem Backen (oder für noch mehr Crunch nach ca. 5 Backzeit) etwas Zimtzucker drüber streuen. Sieht hübsch aus und schmeckt wirklich klasse!
Liebt ihr allgemein alles mit Äpfeln? Dann klickt euch gerne mal durch unsere vielen Apfelkuchen-Rezepte. In dieser Sammlung findet ihr neben zwei „großen Varianten“ dieser Apfel-Muffins, nämlich dem Apfel-Gugelhupf mit Rührteig oder Omas versunkenen Apfelkuchen vom Blech, auch die zuckerfreien Low Carb Apfelmuffins.
Apfel-Muffins
Zutaten
Für den Teig
- 2 mittelgroße Eier
- 110 Gramm Zucker
- 100 Gramm Rapsöl oder andere neutrale Sorte
- 200 Gramm Naturjoghurt oder Buttermilch
- 250 Gramm Weizenmehl
- 1 ½ Teelöffel Backpulver gestrichen
- 1 Teelöffel Natron gestrichen
- 1 Prise Salz
- ½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale optional
- ½ Teelöffel Zimt optional
Zum Belegen
- 2 mittlere Äpfel ca. 280-300g brutto
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 12 Muffinförmchen aus Papier oder Silikon in ein Muffinblech setzen.
- 2 mittelgroße Eier, 110 Gramm Zucker, 100 Gramm Rapsöl, 200 Gramm NaturjoghurtEier und Zucker kurz miteinander verquirlen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Öl und Joghurt unterrühren.
- 250 Gramm Weizenmehl, 1 ½ Teelöffel Backpulver, 1 Teelöffel Natron, 1 Prise Salz, ½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale, ½ Teelöffel ZimtIn einer 2. Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zitronenabrieb und optional Zimt miteinander vermischen. Trockene Zutaten zu den flüssigen geben und alles nur kurz (!) miteinander verrühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Der Teig ist dick-cremig und etwas fester als klassischer Rührteig.
- 2 mittlere ÄpfelDie Äpfel ggf. schälen, entkernen und in kleine, ca. 0.5 cm große Würfelchen schneiden. Etwa zwei Drittel der Apfelwürfel vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
- Den Teig mit einem Löffel in ca. 12 Muffinförmchen füllen, diese dürfen zu etwa drei Vierteln gefüllt sein. Die restlichen Apfelstückchen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
- 20 Gramm Zucker, 1 Teelöffel ZimtFür die optionale Kruste Zucker und Zimt mischen und vor dem Backen über die Muffins streuen. Für eine etwas knusprigere Kruste kann der Zimt-Zucker auch erst nach etwa 5 Minuten Backzeit aufgestreut werden.
- Muffins 17-21 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Stäbchenprobe sollte feuchte Krümel zeigen, aber keinen rohen Teig.
Anmerkungen
- Aufbewahrung: Die Apfelmuffins halten sich, luftdicht verpackt, an einem kühlen Ort oder ggf. im Kühlschrank locker 2-3 Tage und bleiben sehr saftig. Man kann sie auch sehr gut einfrieren und verpackt bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
80 Kommentare
Wunderbare leckere Apfelmuffins. Danke fuer das schnelle und köstliche Rezept.
Das Zimt-/Zuckertopping war bei den Gästen der Knaller. ﹰﹰﹰﹰﹰ
Danke! Manchmal sind die kleinen Kniffe besonders toll 🙂
Hallo, ich bin glücklich und froh und happy, DANKESCHÖN FÜR DIE IMMER WIEDER SEHR GUTEN REZEPTE!!
BITTE NICHT AUFHÖREN DAMIT…
MIT LIEBEN GRÜßEN VERENA
Danke für deinen lieben Kommentar. Freut mich sehr 🙂
Schon zum 2. mal gebacken – Suchtpotenzial ??
So gehört sich das ☺️ danke für deinen Kommentar 🙂
Hey Kathrin,
kann man die Muffins auch problemlos einfrieren?
Hallo, ja, das geht gut (eigentliche immer bei muffins)
Die Apfel-Muffins waren unsere Premiere von deinen Rezepten. Himmlisch! Sie waren so schnell weg, dass wir am nächsten Tag direkt neue gebacken haben. Danke für das tolle Rezept!
Ich danke dir für dein Feedback 🙂
Hallo zusammen
Habt ihr Tipps / Favoriten, welches Joghurt (Geschmack) am besten zu verwenden ist? 🙂
Danke vielmals und liebe Grüsse
Sofi
Hallo, ich nehme Naturjoghurt. Aber Sorten wie Vanille oder Zitrone passen sicher auch
Vielen Dank für das köstliche Rezept. So fluuufig leicht und der Zimt ist der Knaller! Ist in die Sammlung aufgenommen worden ! Liebe Grüße Cornelia&Malia
Freut mich sehr, dass mein Rezept es in die Sammlung geschafft hat ? danke für den Kommentar!
Hallo Kathrin,
Ich habe heute dein Apfel-Zimt-Muffin Rezept ausprobiert. Leider schmecken die Muffins zu stark nach dem Sonnenblumenöl und sind bitter. Kann das am bio-Sonnenblumenkernöl liegen, welches ich hierfür verwendet habe?
Eigentlich wollte ich klassisch mit Butter backen, hatte diese aber nicht im Haus, sondern nur das Sonnenblumenkernöl.
Beim nächsten Mal dann lieber wieder mit Butter.
Liebe Grüße
Lisa
Hallo Lisa, das tut mir leid, liegt meiner Ansicht nach aber zu 99% am Öl, wenn du sonst alles „Richtig“ gelacht hast. Es ist ja keinerlei bittere Zutat sonst im Rezept.
Hallo☺️ Kann ich die Äpfel auch in den Teig mischen? Oder sind sie dann nicht durch? Liebe Grüße Dari
Hallo, das sollte schon gehen, aber der Muffin ist dann sicher feuchter.
Ich nahm 3 kleine Äpfel statt 2 kleine Äpfel.
Beim zweiten Teil der Muffins habe ich ein paar kleine Apfel-Würfel ganz zum Teig gegeben. War sehr lecker und die Muffins erschienen mir auch nicht flüssiger.
Auch wenn sie vielleicht ein kleines bisschen weniger aufgehen, war’s sehr lecker und ich werde nächstes mal an den ganzen Teig ein paar Apfelstückchen geben.
Danke für deinen lieben Erfahrungsbericht ☺️
Liebe Kathrin
hab die Apfelmuffin gestern nachgebacken.
Hab flüssige Butter wie angegeben verwendet statt Öl.
Das Joghurt hab ich ersetzt mit veganen kokosmango Joghurt.
Sie waren so lecker ich hätte am liebsten alle auf einmal aufgegessen.
Vielen Dank für das Rezept
Liebe Grüße Iris ?
Hallo Iris, toll, dass die Muffins trotz 😉 oder wegen der kleinen Änderungen so gut gelungen sind; klingt nach einer köstlichen Variante!
Die Muffins waren super lecker.
Mein Sohn (3,5Jahre) hat 2 direkt vertilgt und mir meinen zweiten dann auch noch zur Hälfte streitg gemacht.
Ich find das „Topping“ mit Zimt und Zucker oben drauf auch sehr nice.
Es lohnt sich wirklich sehr.
Hallo Gwendolyn, danke für dein schönes Feedback – Kinder sind ja eh meist die besten Testesser 😉
Ich habe die Muffins heute spontan gebacken, und die Joghurt-Magerquark-Mischung, von meinem Frühstücksmüsli verwendet. Sind sehr locker-fluffig geworden. Waren dann schnell aufgegessen.
Ich bin mittlerweile Fan von deinem Blog, und lasse mich gerne inspirieren.
Hallo Andrea, das ist ja ein schönes Feedback, herzlichen Dank
Einfach göttlich,sind super aufgegangen und geschmacklich ein Traum??????
Wollte mal wieder was neues ausprobieren und bin auf das Rezept hier gestoßen.
Bei den fertigen Muffins war selbst mein ,,Süßigkeitenmuffel “ Mann total hingerissen und wünscht sie sich für dieses Wochenende gleich wieder ;))
Vielen Dank und liebe Grüße
Hallo Silke, was, es gibt Süßigkeitenmuffel 😉 ????
Umso schöner, dass die muffins so gut ankamen!
Statt der Zuckerkruste:
Etwas weniger Teig in die Förmchen füllen,
dafür direkt auf die ganz heißen Muffins,
einen Becher saure Sahne oder Schmand mit Vanillezucker,
Zucker und ggf. Zimt verteilen und abkühlen lassen.
Nicht wundern, ist erst flüssig, wird genau wie Käsekuchen nach dem Abkühlen fest.
Das klingt lecker!