Saftiger Apfel-Gugelhupf mit Rührteig

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saftiger Apfel-Gugelhupf aus Rührteig auf Kuchenplatte

Einfaches Rezept für einen flaumigen Gugelhupf mit Apfelstückchen: Kommt immer gut an ♥

saftiger Apfel-Gugelhupf aus Rührteig auf Kuchenplatte

Ein Klassiker ohne Schnickschnack: Dieser Apfel-Gugelhupf ist einfach herrlich! Mir wurden die Stücke quasi aus den Händen gerissen 😉 . Das Haus duftet nach dem Backen herrlich, und der Gugelhupf mit Äpfeln und Rührteig sieht durch die besondere Form nochmal etwas hübscher aus als ein normaler Apfelkuchen aus der Springform.

Warum ihr diesen Apfel-Gugelhupf backen solltet

Es gibt viele gute Gründe für den Apfelgugelhupf. Die Zutaten, allesamt basics, habt ihr meist eh schon zu Hause. Außerdem ist der Gugelhupf mit Apfelstückchen

  • wunderbar saftig und flaumig, dabei aber trotzdem stabil, d.h. lässt sich auch gut schneiden
  • durch den Rührteig schnell gemacht und unkompliziert, also perfekt für Anfänger
  • ideal zur Verwertung von Äpfeln, auch wenn die mal etwas schrumpelig unschön aussehen 😉
  • ein Klassiker fürs ganze Jahr, egal ob apfeltypisch im Herbst oder im Frühjahr
  • perfekt für viele Anlässe, die ganze Familie, für eure Kaffeetafel oder zum Mitbringen für ein Buffet

Die Zutaten im Überblick

Basis sind die klassischen Rührteig-Zutaten Butter und Eier (beide unbedingt zimmerwarm!), Zucker, Weizenmehl und Backpulver.

  • Äpfel braucht man natürlich auch für einen Apfel-Gugelhupf. Am besten eignen sich feste, leicht säuerliche Sorten wie Elstar, Boskoop oder Braeburn. Sie behalten beim Backen Struktur, geben dezent Saft ab, ohne zu zerfallen, und sorgen für ein ausgewogenes Aroma. Sehr weiche oder mehlige Äpfel sind weniger geeignet.
  • Gemahlene Mandeln (blanchierte, für die Optik) ersetzen einen Teil des Mehls. Die Kombi macht den Apfelgugelhupf besonders saftig und fein.
  • Vollmilchjoghurt statt Milch (wie z.B. im Apfelkuchen vom Blech) sorgt zusätzlich für eine lockere, flaumige Krume.

So einfach macht ihr saftigen Apfel-Gugelhupf

Die Zubereitung ist simpel; hier ein kurzer Überblick über die Schritte – alle Details findet ihr unten im Rezept.

  1. Der Rührteig wird ganz klassisch gemacht, indem ihr Butter und Zucker ausführlich schaumig schlagt und die Eier dann einzeln unterrührt. Die trockenen Zutaten und den Joghurt anschließend nicht auf einmal, sondern in 2–3 Etappen und möglichst kurz unterrühren. Nur so bleibt der Teig voluminös und locker und wird nicht zäh.
  2. Die Äpfel, geschält und klein geschnitten, hebt ihr ebenfalls in 2-3 Portionen vorsichtig z.B. mit einem Teigschaber unter den Teig. Auch hier bitte unnötiges Rühren vermeiden.
  3. Die Gugelhupfform müsst ihr gleichmäßig befüllen, sodass der Teig in alle Rillen reicht. Ich verteile ihn meist mit einem Esslöffel rundherum und streiche ihn dann z.B. mit dem Löffelrücken glatt.
  4. Das Backen dauert so lange, bis bei der Stäbchenprobe kein roh-krümeliger Teig mehr kleben bleibt. Vor dem Stürzen solltet ihr den Apfelgugelhupf erst in der Form abkühlen lassen, weil er dann stabiler wird.
schneller Apfel-Gugelhupf aus saftigem Rührteig

Gelingtipps für den Gugelhupf mit Äpfeln

  • Der Apfel-Gugelhupf-Rührteig muss eine schwer reißende, cremige Konsistenz haben. Fällt er sehr fest wirkt (schließlich steckt als „Flüssigkeit“ zunächst nur Joghurt drin), rührt ihr noch 2-3 Esslöffel Apfelsaft oder alternativ etwas Milch unter.
  • Die Gugelhupfform ist ziemlich groß (ich habe so eine ähnliche), Bitte gründlich fetten und ggf. mehlen, auch in den Rillen und am Steg, damit sich der Kuchen später problemlos stürzen lässt.
  • Die Apfelstücke habe ich bewusst nicht geraspelt, sondern ca. 1 cm groß gewürfelt – weder mini noch riesig. So bleibt der Gugelhupf mit Apfelstückchen saftig, bekommt aber etwas „Biss“ und lässt sich später gut schneiden.
  • Vor dem Unterheben mehliert man die Apfelwürfel, d.h. bestäubt sie mit etwas Mehl, damit sie beim Backen nicht absinken. Aufs Mischen mit Zitronensaft, wie man das sonst beim Backen mit Äpfeln macht, verzichte ich bewusst, um Klümpchen im Teig zu vermeiden.
  • Die Kuchen-Oberfläche kann beim Backen dunkel werden, was u.a. an der Form und den Zutaten liegt. Das ist kein Zeichen dafür, dass er trocken ist. Trotzdem gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.

Viel Freude mit diesem Klassiker! Unter unseren Apfelkuchenrezepten findet ihr viele weitere Apfel-Leckereien, egal ob mit Rühr-, Hefe- oder Mürbeteig, angefangen vom gedeckten Apfelkuchen über den mit Streuseln oder amerikanischen Apple Pie.

Apfel-Gugelhupf

einfacher Apfel-Gugelhupf mit Apfelstückchen und Rührteig
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Saftiger, flaumiger Rührkuchen-Gugelhupf mit Äpfeln, der unkompliziert zu machen ist und immer gut ankommt
Vorbereitung25 Minuten
Backzeit50 Minuten
Menge 1 gr. Gugelhupf

Zutaten

Für den Rührteig

  • 225 Gramm Butter weich
  • 180 Gramm Zucker
  • ½ Teelöffel Vanillepaste oder Zitronenabrieb
  • 5 mittelgroße Eier zimmerwarm
  • 1 Prise Salz
  • 270 Gramm Weizenmehl
  • 80 Gramm gemahlene Mandeln siehe Tipps
  • 2 Teelöffel Backpulver gehäufte TL, je ca.6g
  • 130 Gramm Vollmilch-Joghurt siehe Tipps
  • 2 Esslöffel Apfelsaft optional, oder Milch

Zum Unterheben

  • 350 Gramm Äpfel grobe Menge
  • 2 Esslöffel Mehl zum Mehlieren

Zubereitung

  • Eine große Gugelhupfform (ca. 24 cm Durchmesser und 2,5 Liter Volumen) gründlich fetten, v.a. am Innensteg. Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die weiche Butter mit dem Zucker mehrere Minuten cremig schlagen, bis die Masse heller und luftiger ist. Die Vanillepaste unterrühren. Die Eier nach und nach einzeln dazu geben und jeweils gut unterrühren.
  • Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und Salz mischen. Die Mehlmischung zusammen mit dem Joghurt in 2-3 Portionen kurz unter den Teig rühren; nur so lange, bis sich alles gerade so verbunden hat. Der Teig soll schwer reißend vom Löffel fallen, also weder sehr fest sein noch fließen. Falls er zu fest wirkt, 2-3 EL Apfelsaft oder Milch unterrühren.
  • Die Äpfel schälen, entkernen und in etwa 8-10 mm große Würfel schneiden – einfach weder zu klein noch zu groß. Die Apfelstücke mit dem Mehl bestäuben, mit einem Löffel vermischen und in 2 Etappen vorsichtig mit einem Teigschaber gleichmäßig unter den Teig heben.
  • Den Teig in die Gugelhupfform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Ofen etwa 52-60 Minuten backen. Nach ca. 40 Minuten den Kuchen ggf. locker mit Backpapier oder Alufolie abdecken, falls die Oberfläche zu dunkel wird. Stäbchenprobe machen: Der Kuchen ist fertig, wenn im dicksten Bereich (also zwischen Rand und Steg) keine flüssigen Teigreste mehr kleben bleiben; feucht darf es allerdings noch sein.
  • Gugelhupf aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten in der Form ruhen lassen. Anschließend vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Anmerkungen

  • Gemahlene Mandeln machen den Kuchen schön saftig und sorgen für eine feine Krume. Wer keine blanchierten Mandeln verwenden möchte, kann sie durch die gleiche Menge Weizenmehl ersetzen. Auch Haselnüsse sind möglich, sie schmecken allerdings etwas kräftiger und der Teig wird dunkler bzw. „gesprenkelt“.
  • Vollmilchjoghurt sorgt ebenfalls für einen besonders saftigen Teig. Alternativ könnt ihr notfalls die gleiche Menge Vollmilch verwenden; der Kuchen wird dann etwas weniger üppig. Statt Joghurt eignet sich auch Schmand.

Noch mehr Tipps zu diesem Rezept

Tipps & Tricks zum Rührteig

Damit euch dieser Rührteig sicher gelingt, lest euch mein Grundrezept durch. Hier gibt es auch Antworten auf häufige Fragen wie: wann wird Rührkuchen speckig? oder warum gerinnt Rührteig? Hier geht's zum Rührteig-Grundrezept

Auf andere Backformgröße umrechnen

Die passenden Zutatenmengen für andere Backformgrößen kannst du mit unserem Umrechner ermitteln.

Zutaten austauschen

Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.

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