einfacher saftiger Schokokuchen mit Schokoglasur
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Einfacher saftiger Schokokuchen: Das Grundrezept

Der beste Schokokuchen: gelingsicher, super schokoladig und perfekt für Anfänger geeignet

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 06.10.2026, zuerst veröffentlicht 2015

Auf der Suche nach einem saftigen Schokokuchen? Mit diesem einfachen Rezept liegt ihr garantiert richtig! Der Schokokuchen aus der Kastenform schmeckt richtig fein. Und hat sich in den vergangenen Jahren aus vielen Gründen zu einem der beliebtesten Kuchen hier mit Tausenden guten Bewertungen entwickelt.

Darum kommt dieser Schokokuchen so gut an

  • Das absolute Hauptargument: Er ist ungeheuer saftig und sehr schokoladig. Durch die spezielle Zutatenkombi mit Mandeln, Raspelschokolade und Kakao wird der Teig für den Schokokuchen saftig statt trocken und schmeckt auch nach 2 Tagen noch super lecker.
  • Es handelt sich um ein absolutes Grundrezept ohne Schnickschnack. So schön moderne Varianten oder Deko-Eskalationen manchmal sein mögen, Schokoladenkuchenrezepte mit Creme oder Obst, oft kommen altbewährte Klassiker wie Käsekuchen oder Marmorkuchen ja am besten an.
  • Der perfekte Geburtstagskuchen. Egal, ob ihr den Schokokuchen für Kinder backt, zum Mitnehmen in Büro oder Schule oder fürs Buffet: Schokolade mag doch jeder. Mir wurde der Kuchen kürzlich beim Kindergeburtstag ungelogen so aus den Händen gerissen, dass ich mit dem Schneiden kaum nachgekommen bin 😉
  • Das Schokokuchen-Rezept gelingt, auch wenn ihr selten backt. Es gibt weder fancy Zutaten noch komplizierte Zubereitungsschritte.
  • Es handelt sich um einen besonders schnellen Schokokuchen: 15-20 Minuten Aufwand, fertig. Leider ist er fast ebenso schnell vernascht 😉

Zutaten: Das steckt im Schokokuchen

Mein schneller saftiger Schokoladenkuchen basiert auf einem alten Rezept von Oma aus den Grundzutaten Butter, Zucker, Eier und Mehl. Dazu kommen:

  • Gemahlene Mandeln neben Mehl machen den Schokokuchen saftiger und feiner, da sie viel Fett enthalten. Ob aus blanchierten oder unblanchierten oder einem Mix, ist quasi egal. Ihr könnt auch fein gemahlene Nüsse verwenden. Wer weder Mandeln noch Nüsse essen kann, macht das Rezept nur mit Mehl (dann 370g), die Konsistenz kann sich dann natürlich ändern. Rein auf Mandeln basiert übrigens mein Schokokuchen ohne Mehl.
  • Backkakao und Raspelschokolade machen den hellen Teig zum dunklen, aromatischen Schokoladenkuchen. Hier bitte echten bitteren Backkakao nehmen, keinen Kaba oder Ähnliches. Ich verwende meist fertige Zartbitter-Raspelschokolade. Grundsätzlich spricht aber nichts dagegen, den Schokoladenkuchen aus Schokoladenresten wie z.B. fein gehackten Resten von Schoko-Osterhasen zu backen 😉
  • Butter macht den Kuchen fein und schön buttrig, weswegen ich sie nicht durch Margarine ersetzen würde. Wer den Schokokuchen mit Öl backen möchte, nimmt ⅕ weniger.
angeschnittener Schokokuchen aus saftigem Schoko-Rührteig

Schokokuchen backen: So geht’s (mit Tipps!)

Wer noch nicht so oft gebacken hat, kann sich kurz meine Rührteig-Tipps für Anfänger durchlesen. Dann geht auch beim Schokokuchen-Rezept garantiert nichts schief 🙂

  1. Der Schokokuchen-Teig wird ganz klassisch gerührt, indem ihr zunächst Butter und Zucker sehr schaumig schlagt und dann die Eier einzeln gut unterrührt. Ganz wichtig fürs Gelingen: Butter und Eier müssen unbedingt zimmerwarm sein. Ich nehme sie gern schon am Vorabend aus dem Kühlschrank. Sobald die trockenen Zutaten dazukommen, nur noch ganz kurz rühren. Natürlich muss der Teig gleichmäßig braun und homogen sein; länger als 10-15 Sekunden sollte das Rühren aber nicht dauern, damit der Schokokuchen fluffig und saftig statt zäh wird.
  2. Die richtige Backzeit ist der einzig etwas knifflige Punkt, ähnlich wie bei Brownies. Damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird, backe ich ihn gern auf der 2. Schiene von unten. Weil jeder Ofen anders ist, kann ich immer nur eine grobe Zeit angeben. Macht unbedingt gegen Ende eine Stäbchenprobe. Der Schokokuchen in der Kastenform soll innen noch etwas feucht sein, am Stäbchen dürfen also ruhig noch ein paar feuchte Krümel hängen.
  3. Der Schokokuchen-Schokoguss ist natürlich nicht optional, sondern gehört dazu 😉 . Ich nehme gern fertige Kakao-Kuchenglasur oder Kuvertüre plus etwas Kokosöl; so glänzt alles schön. Wenn ihr die Stücke schneidet, solange der Guss noch minimal feucht ist, splittert nichts; aber auch bei fester Glasur geht es mit einem großen scharfen Messer recht gut.

Häufige Fragen zum Schokokuchen

Wie wird Schokokuchen besonders saftig?

Bei meinem Rezept ist es die Kombination aus geraspelter Schokolade, Kakaopulver, einer ordentlichen Menge Butter und Ei sowie einem großen Teil Mandeln (bzw. Nüsse) statt einfach nur Mehl.

Lässt sich das Rezept ohne Zucker oder mit weniger machen?

Es ist möglich, den Zucker durch Rohrohrzucker, Kokoszucker, Xylit oder Erythrit zu ersetzen, was allerdings den Geschmack ändern kann. Wer es sehr dezent süß mag, kann ein Fünftel bis ein Viertel weniger nehmen. Allgemein sind meine Rezepte aber nicht übersüßt. Von Haus aus zuckerfrei ist z.B. mein Keto-Schokokuchen.

Kann man den Schokokuchen in der Springform backen?

Ja, das geht gut. Für eine 26er Springform nehmt ihr je nach gewünschter Höhe nur ca. 4 Eier und von allen anderen Zutaten entsprechend etwa ein Fünftel weniger. Macht die erste Stäbchenprobe deutlich früher als in der Kastenform; die Backzeit wird kürzer sein. Für eine Blechvariante verweise ich auf meinen Schokokuchen vom Blech. Wenn ihr lieber eine kleine Variante machen wollt, backt die Schokomuffins nach.

Womit kann man den Schokoladenkuchen verzieren?

Am einfachsten ist es, eine fertige Kuchenglasur bzw. einen speziellen Schokoguss zu verwenden. Geschmolzene temperierte Kuvertüre mit einem Teelöffel Öl geht auch. Darauf Streudekor wie kleine Sternchen. Oder ihr nehmt bunte Smarties bzw. Zuckerdekor.

Wie sollte ich den Schokokuchen aufbewahren?

Ich verpacke ihn, nachdem er gut abgekühlt und der Guss fest ist, gut in Alufolie. Eine Kuchenbox mit Deckel geht auch. Ihr solltet ihn an einem kühlen, trockenen Ort lagern, nicht im Kühlschrank.

Wie lange hält sich Schokokuchen?

Richtig eingewickelt hält sich der Schokokuchen durchaus 2 bis 3 Tage. Im Normalfall sollte er aber schnell verputzt sein 😉 . Trotzdem: Solltet ihr für eine Feier viel backen müssen und schonmal einen Teil vorbereiten, eignet sich das Rezept gut dafür, ihn komplett einzufrieren. Am besten ohne Glasur. Die dann nach dem langsamen Auftauen (4-5 Stunden einplanen) frisch auftragen.

Versprochen: Mit diesem Rezept hat eure Suche nach einem himmlischen saftigen Schokokuchen ein Ende 🙂 ! Wenn ihr ihn gebacken habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar - so wie viele Leser schon vor euch. Übrigens: Viele weitere tolle Rezepte findet ihr in unserer Schokoladenkuchen-Kategorie. Hier findet ihr zum Beispiel das helle Pendant, den weißen Schokokuchen, den Schoko-Joghurt-Gugelhupf oder den 3-Zutaten-Schokokuchen.

Schokokuchen-Rezept

Unser allerliebste Schokoladenkuchen, der durch Mandeln und Schokoraspel besonders fein wird. Ein echter Klassiker!
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung15 Minuten
Backzeit50 Minuten

Zutaten

1
Kastenform (30 cm)

Zubereitung

  • Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine große Kastenkuchenform (ca. 30 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.
  • Alternativ geht eine 26er Springform: dann ca. 4 Eier und von allen anderen Zutaten etwa ein Fünftel weniger nehmen. Die erste Stäbchenprobe deutlich früher machen, die Backzeit wird kürzer.
  • 250 Gramm Butter, 180 Gramm Zucker, 5 mittelgroße Eier
    Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker hell schaumig schlagen. Dann die Eier einzeln nacheinander gut unterrühren.
  • 200 Gramm Weizenmehl, 170 Gramm gemahlene Mandeln, 11 Gramm Backpulver, 1 Prise Salz, 50 Gramm Backkakao, 110 Milliliter Milch, 80 Gramm Raspelschokolade
    Mehl, Mandeln, Backpulver, Salz und Backkakao miteinander vermischen. Diesen Mix zusammen mit der Milch zur Eier-Butter-Masse geben. Kurz, aber sorgfältig zu einem homogenen Teig verrühren. Zum Schluss die Raspelschokolade vorsichtig unterheben.
  • Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen. Wirkt er sehr fest, 1-2 EL mehr Milch verwenden.
  • Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Etwa 50 bis 60 Minuten backen. Nach ca. 45 Minuten eine erste Stäbchenprobe machen und dann in 5-Minuten-Etappen wiederholen. Der Kuchen darf (und soll) innen noch etwas feucht sein!
  • 200 Gramm Schokoguss
    Kuchen in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig stürzen. Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen. Gleichmäßig über den Kuchen verteilen; am besten auf einem Kuchengitter, sodass Reste abfließen können.

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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen: von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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353 Kommentare

  1. Habe den Schokokuchen heute zum ersten Mal gebacken und schon in der Form riecht er sehr lecker !
    Freue mich wenn er abgekühlt ist !
    Da wir nur zu zweit sind , werde ich keinen Schokoguss darüber machen , denn dann kann ich ihn einfrieren und wir haben so länger dran und immer frisch !

    1. Hallo Johanna, einfrieren ist super, das mache ich auch gerne - auch mit Guss drauf 🙂 Übrigens: dank Mandeln und Raspelschokolade ist er auch nach zwei Tagen noch schön saftig, falls ihr nicht alles einfrieren wollt.

  2. Hallo Kathrin, ich habe diesen Kuchen gestern für ein Gartenfest gebacken, zu dem ich einen saftigen Schokokuchen mitbringen sollte. Danke für das Rezept!
    Als Schwabe lautet mein Urteil jedoch „Furztrogga“ was alles andere als saftig bedeutet 😉
    Ich habe alles genau nach Anleitung verfolgt. Nach 15 Minuten Zeit hat die Stäbchenprobe einen noch nicht fertig gebackenen Kern Angezeigt. Nach weiteren 10 Minuten hatte ich schon Leicht verkohlte Stellen an der höchsten Stelle des Kuchens (beim Backen ist ein leichter Krater entstanden).
    Woher soll die Saftigkeit kommen und sind die 10 Minuten schuld? Was sollte ich beim nächsten Versuch anders machen?

    1. Hallo Marcus, ich kann natürlich keine Ferndiagnose machen, will dir aber trotzdem gern helfen: Für mich klingt das nach einem zu heißen Ofen: Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze braucht der Kuchen in der 28er Kastenform normal deutlich länger als 10-25 Minuten. Ein Kastenkuchen kann nach dieser Zeit noch nicht fertig sein. Wenn er nach 25 Minuten oben schon verkohlt war, stimmt irgendetwas mit der Temperatur nicht. 

      Welche Form hast du denn verwendet? Und wie lange hast du ihn letztlich insgesamt gebacken? Hattest du eine Stäbchenprobe gemacht?

      Allgemein kommt die Saftigkeit in diesem Rezept v.a. aus den Zutaten, u.a. den recht vielen gemahlenen Mandeln, dazu Eier, Butter und Schokolade.

      1. Hallo Kathrin, danke für die Antwort, die ich leider erst jetzt sehe. In meinem Text hat sich ein Fehler eingeschlichen, es sollte nach 50 Minuten und nicht nach 15 Minuten heißen!
        Also nach 50 Minuten war der Stäbchentest noch für mein dafürhalten negativ, sprich es klebte noch was dran und nach weiteren 10 Minuten war er dann zu spät.
        Ich nutze die Formen von Pampered Chef mit der Antihaft Beschichtung und bin sehr zufrieden damit!
        Ich hatte zwei Kuchen gemacht und es blieb einer übrig, den ich eingefroren habe. Nach dem auftauen war er etwas weniger trocken.
        Zudem hat ein Gast ein Stück an dem Abend mitgenommen und am Tag danach gegessen und will jetzt von mir das Rezept!

        1. Hallo Marcus, danke für die Korrektur, das erklärt einiges: Der Kuchen soll innen noch etwas feucht sein, am Stäbchen dürfen also ruhig noch ein paar feuchte Krümel hängen. Nach 50 Minuten war er vermutlich schon fertig, die 10 Minuten obendrauf haben ihn dann trocken gemacht. Aber schön, dass die „2. Runde“ jetzt so gut ankam 🙂 

  3. Ich hab den schon xmal gebacken. Wird immer etwas verÄndert. Aber einfach heeeeeerrrrrlich.

    1. Danke für deine liebe Bewertung!

  4. Sollte ich für den Guss Edelbitter verwenden oder geht auch Vollmilch?

    1. Hallo, nimm einfach das, was dir besser schmeckt oder du da hast. Das ist reine Geschmackssache und geht beides.

  5. Sehr guter Kuchen. Butter mit Apfelmus ersetzt und bisschen weniger Zucker benutzt. Sehr saftig und lecker.😋

    1. Danke für den Kommentar 🙂

  6. Geht das Rezept statt mit Weizenmehl auch mit Weissmehl.?

    1. Hallo, was meinst du denn mit „Weißmehl“? Weizenmehl ist eigentlich Weißmehl.

  7. Brigitte und Weinberg

    Der Schokokuchen ist sehr lecker, schokoladig und flugs gemacht. Vielen Dank für das Rezept.

    1. Gerne doch, lass ihn dir schmecken!

  8. Liebe Karhrin,
    ich habe deinen schnellen, saftigen Schokokuchen erstmalig wunschgemäß für meinen Enkel zum 3. Geburtstag gebacken. Den Schokoladenkuchen machte ich allerdings in einer Springform. Die Liebesperlen durften darauf natürlich nicht fehlen. DerKuchen gelang problemlos und er schmeckte sowohl jung alt sehr gut.
    Ich werde jetzt öfters deine Rezepte ausprobieren.

    1. Freut mich riesig, dass der Geburtstagskuchen so gut gelungen ist! Hast du dieselben Mengen für eine 26er Form verwendet?Ich wünsche dir weiter viel Erfolg mit meinen Rezepten 🙂

  9. Harry Jacob

    Dieser Schokoladenkuchen sieht fantastisch aus! Kann ich die Butter durch Öl oder Joghurt ersetzen, ohne dass er an Saftigkeit verliert?

    1. Hallo, also wenn, dann durch Öl, davon brauchst du weniger, siehe https://www.backenmachtgluecklich.de/wissenswertes/tauschboerse-zutaten-beim-backen-ersetzenJoghurt geht vielleicht auch irgendwie, ergibt aber durch das fehlende Fett ein ganz anderes Ergebnis; das würde ich nicht empfehlen.

  10. Ich würde den gerne nachmachen , bin aber gegen Nüsse allergisch, kann ich den ohne backen ?

    1. Hallo, Mandeln, verträgst du auch nicht? Man kann theoretisch auch nur Mehl nehmen, eben dann mehr, aber mit Mandeln wird es schon etwas feiner

  11. Hallo,

    Ich würde den Kuchen gerne in einer kleinen herzbackform machen. Könntest du mir sagen, wie ich dafür die Zutaten berechnen soll? Und die Backzeit? LG und danke

    1. Hallo, vielleicht kannst du dich daran orientieren. Es hängt natürlich sehr von der Größe der Form ab.
      https://www.backenmachtgluecklich.de/rezepte/herz-brownies.html

  12. Super saftig und seeeeehr lecker

  13. Hallo Kathrin. Schmeckt der Kuchen auch ohne Schokoguss?

    1. Hallo, ja, na klar, aber mit ist er besser 🙂

  14. Hallo, kann ich anstatt der Butter Margarine benutzen?

    1. Ja, schmeckt dann aber nicht so fein 🙂

  15. Der beste Schokoladenkuchen ever!

    1. Das freut mich sehr, danke!