Pfannkuchen gehören zu den beliebtesten Familienrezepten überhaupt. Klar: Sie wecken Kindheitserinnerungen – und auch bei Erwachsenen immer ein kleines Highlight, egal ob zum Frühstück, Mittagessen oder als Snack. Mit unserem einfachen Pfannkuchen-Grundrezept gelingen euch weiche, saftige Eierkuchen ganz ohne Stress.
- Euch erwartet Omas klassisches Pfannkuchen-Rezept ohne Firlefanz.
- Es ist super schnell gemacht und basiert auf wenigen Grundzutaten, die eh jeder daheim hat.
- Durch eine spezielle Rührreihenfolge bekommt ihr einen garantiert glatten Pfannkuchenteig ohne Klümpchen.
- Die Eierkuchen sind perfekt zum Rollen und Füllen.
- Der Teig ist vergleichsweise neutral, daher schmecken sie mit süßen Toppings genauso wie mit herzhaften Belägen.


Dieses Pfannkuchenrezept ist seit vielen Jahren auf Backen macht glücklich eines der beliebtesten Rezepte überhaupt. Ich habe es im Lauf der Zeit immer wieder leicht verbessert und viele hilfreiche Tipps zum Gelingen hinzugefügt. Worauf es ankommt, damit Omas Pfannkuchen richtig gut gelingen, verrate ich euch nach dem Grundrezept.
Pfannkuchen
Zutaten
Für den Teig
- 200 Gramm Weizenmehl
- 250 Mililiter Milch
- 2 Esslöffel Zucker Menge nach Geschmack
- 1 Prise Salz Menge nach Geschmack
- 3 große Eier
- 125 Milliliter Sprudelwasser oder ebenfalls Milch
Zum Backen
- Butter oder neutrales Öl
Zubereitung
- 200 Gramm Weizenmehl, 250 Mililiter Milch, 1 Prise Salz, 2 Esslöffel Zucker
Mehl, Milch, Zucker und Salz z.B. mit dem Handmixer in einer Schüssel zu einem glatten, dicklichen Teig verrühren. - 3 große Eier, 125 Milliliter Sprudelwasser
Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Zum Schluss das Mineralwasser nur kurz und vorsichtig unterrühren, damit möglichst viel Luft im Teig bleibt.
Den recht dünnen Teig etwa 10 Minuten ruhen lassen.- Butter
Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen. Etwas Butter oder Öl hineingeben. Pro Pfannkuchen etwa ein Achtel des Teigs in die Pfanne geben und durch Schwenken verteilen.
Sobald die Oberfläche weitgehend fest ist und sich der Pfannkuchen leicht lösen lässt, wenden und die zweite Seite goldgelb ausbacken.- Den übrigen Teig auf dieselbe Weise ausbacken. Vor jedem neuen Pfannkuchen den Teig kurz umrühren. Die fertigen Pfannkuchen sofort servieren oder bei etwa 50 Grad im Backofen warmhalten.
Diese Zutaten braucht ihr
- Weizenmehl Type 405 sorgt für einen glatten Teig und eine schöne, weiche Konsistenz, lässt sich aber problemlos durch helles Dinkelmehl ersetzen.
- Milch bildet quasi die Basis des Pfannkuchenteigs. Ein Teil davon wird in diesem Rezept durch Mineralwasser mit Sprudel ersetzt. In meinen Tests wurden die Pfannkuchen durch die Kohlensäure immer etwas lockerer, der Unterschied ist allerdings kleiner als oft behauptet. Wer möchte, kann also auch nur Milch verwenden.
- Eier sorgen für Bindung, Stabilität und Geschmack. Sie machen die Pfannkuchen „elastisch“ und verhindern, dass sie beim Wenden reißen.
- Zucker sorgt nicht nur für Süße, sondern unterstützt auch die schöne goldgelbe Farbe. Die Menge lässt sich nach Geschmack erhöhen oder verringern.
- Butter oder Öl eignen sich zum Ausbacken gleichermaßen, genauso wie Butterschmalz. Wie viel Fett benötigt wird, hängt stark von eurer verwendeten Pfanne ab.
Mein Tipp für Pfannkuchenteig ohne Klümpchen
- Früher habe ich für den Pfannkuchenteig erst Eier und Milch verrührt, dann das Mehl zugegeben. Nach mehreren Testdurchläufen hat sich jedoch eine andere Pfannkuchen-Zutaten-Reihenfolge bewährt: Zuerst werden Milch und Mehl zu einem glatten, ziemlich dicken und weißen Teig verrührt, erst anschließend kommen die Eier einzeln darunter. Der Teig wird dadurch besonders glatt und klümpchenfrei.
- Allgemein ist die richtige Konsistenz wichtiger als die genaue Zutatenliste: Ein guter Pfannkuchenteig sollte cremig vom Löffel laufen und sich später ganz leicht in der Pfanne verteilen lassen. Viele denken erstmal, der Teig sei zu flüssig; das ist aber tatsächlich so gewollt. Die nötige Flüssigkeitsmenge kann je nach Eiergröße leicht variieren. Deshalb lohnt es sich immer, den Teig kurz zu prüfen statt sich ausschließlich auf starre Mengenangaben zu verlassen.



Pfannkuchen ausbacken: So geht´s
- Es lohnt sich, den Pfannkuchenteig ruhen zu lassen. Klar, sie gelingen auch ohne diese Wartezeit. Nach meiner Erfahrung lässt sich ein Teig, der etwa 10-15 Minuten ruhen durfte, aber besser ausbacken, da das Mehl quellen konnte.
- Zum Pfannkuchen-Ausbacken empfehle ich mittlere Hitze und eine gute beschichtete Pfanne. Ist die Pfanne zu heiß, werden die Pfannkuchen schnell dunkel, bevor sie gleichmäßig durchgebacken sind. Übrigens: Der erste Pfannkuchen wird auch bei mir meist alles andere als perfekt 😉 , der Rest aber schön. Das ist völlig normal, weil Pfanne und Fett zunächst die richtige Temperatur erreichen müssen.


Varianten: Süß oder herzhaft
- Der Klassiker schmeckt pur schon herrlich, lässt sich aber auch vielseitig süß abwandeln bzw. toppen. Besonders beliebt dazu sind Puderzucker, Zimt und Zucker, Apfelmus, Beerenmarmelade, Nuss-Nougat-Creme oder Obstsalat.
- Wer herzhafte Pfannkuchen bevorzugt, kann die Eierkuchen beispielsweise mit Käse, Schinken, Frischkäse oder Gemüse füllen.
- Für spezielle Varianten findet ihr bei uns eigene Rezepte, z.B. für vegane Pfannkuchen ohne Ei, solche mit Apfel, schokoladige Pfannkuchen, solche mit Hefeteig oder amerikanische Pancakes.
Tipps zum Aufbewahren
Ja. Der Teig lässt sich bereits einige Stunden vorher zubereiten und bis zum Ausbacken im Kühlschrank aufbewahren. Vor der Verwendung sollte er noch einmal kurz durchgerührt werden. Nur das Sprudelwasser würde ich tendenziell frisch unterrühren.
Am besten stapelt man sie auf einem Teller und hält sie bei etwa 50 Grad Ober-/Unterhitze im Backofen warm, bis alle ausgebacken sind.
Ja. Die vollständig ausgekühlten Pfannkuchen lassen sich gut einfrieren. Damit sie später nicht zusammenkleben, empfiehlt es sich, zwischen die einzelnen Pfannkuchen etwas Backpapier zu legen.
Im Kühlschrank halten sie sich in einer gut verschlossenen Dose etwa 2 bis 3 Tage. Zum Servieren können sie kurz in der Pfanne, Mikrowelle oder im Backofen erwärmt werden.

70 Kommentare
Ich habe heute aus Lust und Lebensfreude zum ersten mal Pfannenkuchen für mich und meine 3 Liensten zum Kaffee gemacht: super lecker und einfach perfekt in Dicke ind Konsistenz!! Wir haben sie mit Nutella und Bananenscheiben gegessen(= Danke sehr für diese tolle Grundrezept!
Hallo Naemi, wie toll, freut mich riesig, dass du mein Rezept für „das erste Mal“ verwendet hast und es so gut ankam 🙂
Deine Rezepte sind einfach super !!!
Danke dir, wie schön, dass sie dir gefallen!
Meine Tochter liebt diese Pfannkuchen, ich mache sie jetzt schon so seit 3 Jahren und auch immer die doppelte Menge. Dazu gibt es Obst der Saison, Preiselbeeren oder Erdbeermarmelade, für den Mann auch mal deftig. Danke für das Rezept!!
Hat hier schon mal jemand einen Pfannkuchen gesehen? Die Dinger in den Bildern jedenfalls sehen mir stark nach Eierkuchen aus. und ähneln einem Pfannkuchen ungefähr so sehr wie ein Ferrari einem Feuerwehrauto.
Schonmal was davon gehört, dass die Teile in verschiedenen Teilen Deutschlands unterschiedlich heißen ;/) ? Falls du „Pfannkuchen“ zu Fasching/Karneval suchst, die anderswo Berliner bzw. Krapfen heißen: dafür habe ich auch ein Rezept 😉
hihi, genial gekontert 😉
Jaja 😉 Danke!
Ich trenne immer die Eier und hebe den Eischnee später unter … großartig!!!
Ein sher gutes Rezept?
Wir haben gestern das Rezept getestet. Haben Äpfel rein geschnibbelt und hinterher Ahornsirup drauf geträufelt. Sehr lecker! Wir müssen bloß für uns 2 beim nächsten Mal die doppelte Menge Teig machen um satt zu werden. ?
Hallo,
wirklich sehr anregende Tipps für eines meiner Lieblingsgerichte.
Mit was man alles einen Pfannkuchen garnieren kann ist schon genial 🙂
Weiter so!
LG Stefan
ein gutes rezept
Das Rezept ist wirklich gut! So in etwa mache ich meine Pfannkuchen auch immer (und OH GOTT Pfannkuchen könnte ich immer essen). So ein Grundrezept zu haben ist schon echt gut, weil man ja alles mit machen kann: ein süßes Frühstück und ein komplettes Mittagessen, wenn man sie mit Gemüse füllt und noch mit Käse überbackt (oder so)…
Also vielen, vielen Dank fürs teilen!
Ich mache in meine Pfannkuchen noch Frischkäse rein. Warum weiß ich leider nicht^^
Ich hab das mal auf einem amerikanischen Foodblog gelesen und irgendwie gelingt und schmeckt es wirklich besser.
Viele liebe Grüße!