Schokokuchen veganes Rezept
  • 45min
  • 4,7 (1.122)

Bester veganer Schokokuchen ohne Ei, Milch, Butter

  • Vegan

Super saftig, schokoladig und einfach nur köstlich: Dass dieser Schokokuchen vegan ist, merkt niemand!

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 06.06.2023, zuerst veröffentlicht 2017

Ein veganer Schokokuchen ohne Ei, Milch und Butter, bei dem man wirklich Schnappatmung bekommt! Ich weiß, Foodblogger neigen ab und an zu Übertreibungen, aber ich habe noch nie so einen saftigen veganen Schokoladenkuchen gegessen. Der noch dazu supereasy ist. Und so anspruchslos! Denn die benötigten Zutaten hat man eigentlich immer zuhause.

Es handelt sich um einen alten amerikanischen Kuchen namens „chocolate wacky cake„, gerne auch „crazy cake“ (also verrückter Kuchen) oder „depression cake“ genannt. Letzteres weist darauf hin, wie der Schokokuchen ohne Eier, Butter und Milch entstanden ist: Er wurde während der großen Depression in den 1930/1940er Jahren entwickelt, als Zutaten wie Butter schwer zu bekommen bzw. viel zu teuer waren.  Dass der saftige Schokokuchen vegan ist, ist damit quasi nur ein Zufallsprodukt. Das alte Originalrezept, auf dem meines basiert, habe ich wie immer ziemlich stark verändert, unter anderem weniger Zucker verwendet sowie eine Alternative zum günstigen, eher minderwertigen gehärteten Pflanzenfetts (shortening).

Mir gefällt an diesem veganen Schokokuchen ohne Ei, Butter und Milch besonders, dass er (wie auch der vegane Zitronenkuchen, der vegane Nusskuchen oder der Marmorkuchen ohne Ei) überhaupt nicht nach „ohne“ schmeckt, und ihn auch Allergiker getrost essen können. Denn wer auf Kuhmilch oder Ei allergisch reagiert, muss auf saftigen Schokoladenkuchen vom Blech oder den Death by Chocolate Kuchen fast immer verzichten (es sei denn, er kennt meinen Clean Eating Schokokuchen 😉 )

So wird veganer Schokokuchen saftig und superlecker

Neben seiner genialen Konsistenz und dem Geschmack besticht der saftige vegane Schokoladenkuchen durch die einfache und schnelle Zubereitung. Ihr braucht theoretisch nicht einmal eine Rührschüssel und einen Mixer. Im Wacky-Cake-Originalrezept wird der Teig direkt in der Backform angerührt.

Hoffentlich kann ich mit den Bildern auch den ein oder anderen Skeptiker unter euch überzeugen, dass ein veganer Schokokuchen ohne Ei, Butter, Milch und eigentlich sogar ohne Schokolade wirklich köstlich werden kann 😉 . Im Teig steckt Kakao, nur für die Glasur habe ich Zartbitterschokolade verwendet. Und wer es noch schokoladiger will, kann die sehr ähnlichen veganen Schokomuffins testen, in denen zusätzlich Schokoraspel stecken.

Veganer Schokokuchen

Dieser als „wacky cake“ bekannte Kuchen aus den USA schmeckt super – und das, obwohl er ohne Eier, Butter, Milch auskommt. Für Veganer, Allergiker und alle, die saftige Schokokuchen lieben!
Kathrin RungeRezept von Kathrin Runge
Vorbereitung10 Minuten
Backzeit35 Minuten

Zutaten

1
kl. Backform (20 cm)

Für den Teig

Zum Verzieren

Zubereitung

  • Den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine kleine Springform (ca. 20 cm) fetten und mit etwas Kakao bestäuben.
  • Alle trockenen Backzutaten in einer Schüssel mischen. Die feuchten Zutaten – Wasser, Öl, Essig – verquirlen und zu den trockenen Zutaten geben. Kurz und kräftig unterrühren. Teig in die Form füllen, glattstreichen und ca. 35-40 Minuten backen.
  • Kuchen abkühlen lassen und mit Zartbitterkuvertüre überziehen sowie bunten Streuseln verzieren. Glasur und Streuselchen sollten nicht weggelassen werden, weil der Kuchen nur so besonders gut schmeckt.
Dieser als "wacky cake" bekannte Kuchen aus den USA schmeckt genial und superschokoladig - und das, obwohl er ohne viele typische Zutaten auskommt. Genau richtig für Veganer, Menschen mit Kuhmilch- oder Ei-Allergie sowie alle, die saftige Schokokuchen lieben! Für eine 26er-Form die Zutaten etwa mit 1,5 multiplizieren.Dieser als "wacky cake" bekannte Kuchen aus den USA schmeckt genial und superschokoladig - und das, obwohl er ohne viele typische Zutaten auskommt. Genau richtig für Veganer, Menschen mit Kuhmilch- oder Ei-Allergie sowie alle, die saftige Schokokuchen lieben! Für eine 26er-Form die Zutaten etwa mit 1,5 multiplizieren.Dieser als "wacky cake" bekannte Kuchen aus den USA schmeckt genial und superschokoladig - und das, obwohl er ohne viele typische Zutaten auskommt. Genau richtig für Veganer, Menschen mit Kuhmilch- oder Ei-Allergie sowie alle, die saftige Schokokuchen lieben! Für eine 26er-Form die Zutaten etwa mit 1,5 multiplizieren.Dieser als "wacky cake" bekannte Kuchen aus den USA schmeckt genial und superschokoladig - und das, obwohl er ohne viele typische Zutaten auskommt. Genau richtig für Veganer, Menschen mit Kuhmilch- oder Ei-Allergie sowie alle, die saftige Schokokuchen lieben! Für eine 26er-Form die Zutaten etwa mit 1,5 multiplizieren.Dieser als "wacky cake" bekannte Kuchen aus den USA schmeckt genial und superschokoladig - und das, obwohl er ohne viele typische Zutaten auskommt. Genau richtig für Veganer, Menschen mit Kuhmilch- oder Ei-Allergie sowie alle, die saftige Schokokuchen lieben! Für eine 26er-Form die Zutaten etwa mit 1,5 multiplizieren.
  • Auf andere Backformgröße umrechnen

    Die passenden Zutatenmengen für andere Backformgrößen könnt ihr mit unserem Umrechner ermitteln.

  • Du hast nicht alles da?

    In der Zutaten Tauschbörse findet ihr Tipps, wie und durch was ihr Zutaten ersetzen könnt.

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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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217 Kommentare

  1. Hallo!
    Dein Kuchen sieht total lecker und fluffig aus. Man sieht ihm nicht an, dass kein Ei oder Butter darin ist. Bin mir sicher, dass er auch total lecker schmeckt.
    Liebe Grüße Kerstin

    1. Liebe Kerstin, ohja, das tut er – du solltest ihn unbedingt nachbacken 🙂

      1. Also dieser Kuchen ist echt superlecker. Ich bin keine Veganerin und was diese Rezepte anbelangt sehr skeptisch. Mir gings nur darum, ob es gelingen kann, falls mal kein Ei im Haus ist. Er hat allen geschmeckt und war innerhalb von einer Stunde weg. Ich habe noch ein paar gehackte Walnüsse und Kokosflocken dazugegeben.