saftige Amerikaner
  • 37min
  • 4,7 (965)

Einfache saftige Amerikaner wie vom Bäcker

Kinderleicht, fluffig und beliebt: Mit diesem Rezept gelingen euch super leckere Amerikaner

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 05.08.2025, zuerst veröffentlicht 2018

Diese Amerikaner sind fluffig, saftig und unheimlich lecker – ein echter Klassiker. Ob für den Kindergeburtstag, das Kuchenbuffet oder einfach so zum Kaffee: Sie kommen garantiert gut an!

Warum dieses Amerikaner-Rezept so gut ist

Ich habe schon zig Varianten getestet – und genau diese Version ist die, die bei uns immer wieder gebacken wird, und auch bei euch seit vielen Jahren super ankommt (fast 1000 gute Bewertungen!). Warum?

Die Amerikaner eignen sich für unterschiedlichste Anlässe von Party bis Picknick. Man kann Große genauso machen wie kleine Minis. Ihr könnt sie individuell dekorieren, entweder klassisch in Schwarz-Weiß-Optik oder wie Clown-Amerikaner bunt mit Zuckerguss und Zuckerstreuseln. Mit unserem Rezept lassen sich Amerikaner wie vom Bäcker selber machen, nur ohne unnötige Zusatzstoffe wie Palmöl und deren zentimeterdicke Fondantschicht. Der Teig wird wunderbar locker. Und nicht zuletzt ist das Amerikaner-Rezept einfach, schnell und gelingsicher – auch für Backanfänger:

Übrigens: Kinder lieben es, mitzubacken, weil das Formen und Dekorieren so viel Spaß macht. Und weil man, gerade bei Minis, gleich mehrere vernaschen darf 😉

Diese Zutaten braucht ihr

Der Amerikaner-Teig ist ein normaler Rührteig, für den dementsprechend nur Grundzutaten benötigt werden.

  • Butter sorgt für Saftigkeit und ein feines Aroma. Ich würde sie nur notfalls durch Margarine ersetzen.
  • Zucker süßt und bringt Volumen mit.
  • Eier machen den Teig fluffig und binden ihn. Sie sollten wie die Butter zimmerwarm sein.
  • Weizenmehl macht den Teig locker und stabil, lässt sich auch durch helles Dinkelmehl ersetzen. Wer glutenfrei backen will, sollte eher Low Carb Amerikaner machen.
  • Puddingpulver ergänzt das Mehl und macht das Gebäck weicher, plus Vanillenote. Ihr könnt es durch Speisestärke ersetzen.
  • Backpulver ist das perfekte Triebmittel, weil es (anders als Hirschhornsalz im Original Amerikaner-Rezept) nicht so stinkt 😉
  • Milch sorgt für die richtige Konsistenz des Teigs; ob fettarm oder Vollmilch, ist egal.

Amerikaner backen in 4 Schritten

  1. Als erstes müsst ihr den Rührteig machen, wobei wichtig ist, dass ihr Butter, Zucker und Eier ausreichend schaumig schlagt, dann aber nur noch kurz rührt, sobald die übrigen trockenen Zutaten sowie Milch dazukommen.
  2. Mein Tipps fürs Amerikaner formen: Teig in einen großen Spritzbeutel ohne Tülle füllen und dann kleine (Hunde-)Häufchen aufs Backpapier spritzen. Die Kuppelform entsteht von selbst. Nicht von der Größe der Häufchen täuschen lassen – sie gehen stark auf!
  3. Backen solltet ihr den Teig nacheinander auf 2 Blechen. Ob Große oder Mini-Amerikaner für Kindergeburtstage, bleibt euch überlassen. Einzig die Backzeit unterscheidet sich.
  4. Für das Dekorieren benötigt ihr (nur) Zuckerguss oder (zusätzlich) fertige Schoko-Kuchenglasur. Der Zuckerguss sollte verteilbar, aber zäh sein, damit nichts herunterläuft. Für die Schwarz-Weiß-Optik erst den kompletten Amerikaner mit weißem Guss bestreichen, dann trocknen lassen und die Hälfte mit Schoki überziehen.
einfaches Amerikaner Rezept

Geling-Tipps für eine schöne Form und tolle Konsistenz

Es gibt einige typische Probleme, die auftauchen können, aber mit der richtigen Anleitung nicht müssen 😉 : Die Amerikaner bleiben flach, sie kleben zusammen oder der Teig ist zu trocken. Daher einige Tipps:

Die richtige Teigkonsistenz ist das A und O für eine schöne Optik. Diese darf weder zu flüssig sein, da der Teig sonst verläuft und sich platte Keks-Fladen bilden, noch zu fest. Faustregel: Anders als sonst bei Rührkuchen sollte er nicht schwer reißend vom Löffel fallen, sondern eher drauf kleben bleiben 😉

Die richtige Backzeit erkennt ihr, wenn die Oberfläche goldgelb ist und bei leichtem Fingerdruck nachgibt. So werden die Amerikaner saftig und fluffig zugleich.

Genug Abstand auf dem Blech ist wichtig, damit der Teig beim Auseinanderlaufen nicht zusammenklebt. Lasst also genug Platz dazwischen. Aus einem 4-5 cm Durchmesser-Häufchen können durchaus 7 cm werden.

Probiert das einfache Amerikaner-Rezept doch mal aus – macht gute Laune, ähnlich wie die Waffelbecherkuchen, Clownmuffins oder Donuts!

Amerikaner

Diese einfachen Amerikaner sind schnell gemacht. Ob als große Klassiker in schwarz-weiß oder als kunterbunte Minis: Sie kommen immer gut an!
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung25 Minuten
Backzeit12 Minuten

Zutaten

20
Stück

Für den Teig

Zum Dekorieren

  • 200 Gramm Puderzucker grobe Menge
  • 2 Esslöffel Zitronensaft oder Milch/Wasser
  • 100 Gramm Schokoguss nach Belieben
  • Zuckerstreusel

Zubereitung

  • Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier belegen. Die Butter mit dem Zucker einige Minuten schaumig schlagen, dann die Eier nacheinander einzeln gut unterrühren.
  • Mehl mit Puddingpulver bzw. Stärke, Backpulver und Salz mischen. Im Wechsel mit der Milch unterrühren. Achtung: Der Teig sollte nicht zu weich, sondern recht fest sein!
  • Teig in einen Spritzbeutel ohne Tülle bzw. mit Lochtülle füllen und kleine Häufchen (ca. 20-25 kleine oder 10-15 große) auf zwei Bleche spritzen. Sie sehen aus wie kleine Hundehäufchen. Dabei genügend Abstand zwischen den Häufchen lassen, da sie gut aufgehen.
  • Die Amerikaner je nach Größe ca. 11-15 Minuten goldgelb backen 2 Bleche nacheinander backen). Sie sollten bei Druck leicht federn und nicht zu lange im Ofen bleiben, damit sie saftig bleiben.
  • Abkühlen lassen, mit einer kleinen Kuchenpalette oder einem Messer vom Backpapier lösen und die glatte Unterseite anschließend verzieren.
  • Dafür den gesiebten Puderzucker nach und nach mit so viel Flüssigkeit glattrühren, dass ein zäher aber streichfähiger Guss entsteht. Mit einer kleinen Palette oder einem Löffel auf die flache Seite dünn aufgetragen. Mit Zuckerstreuseln, Smarties und Co. dekorieren, oder (wie vom Bäcker) zunächst trocknen und fest werden lassen. Dann Kuchenglasur im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und die Unterseite der Amerikaner halb damit bestreichen.

Anmerkungen

  • Geling-Tipp: Der Teig darf weder zu flüssig noch zu fest sein. Wer komplett auf Nummer sicher gehen will, backt am besten zunächst nur eine kleine Menge bzw. das erste Blech mit einem eher festen Teig und schaut, wie sich dieses im Ofen verhält. Für das zweite Blech dann eventuell noch etwas mehr Milch unterrühren.
  • Aufbewahrung und Haltbarkeit: Die Amerikaner halten sich gut verpackt, z.B. in einer Kuchenbox oder Tupperbox, bei kühler Raumtemperatur ca. 2 Tage. Einzelne Lagen mit Backpapier trennen. Man kann sie auch gut einfrieren, entweder komplett verziert (Zuckerstreusel sollten dabei backfest und trocken sein, damit sie nicht verlaufen), oder noch besser undekoriert. Bei Zimmertemperatur langsam auftauen lassen. 
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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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150 Kommentare

  1. Anja Michaelis

    Huhu, Ich habe sie letzten Freitag erst wieder gebacken. Dieses Mal mit Zitronengeschmack (Zitronenschale und etwas Aroma in den Teig) und mit Zitronenglasur. Kam wieder super an!
    Ich mag dieses Rezept sehr. Wir haben schon Schoko und Pumpkin spice Versionen gemacht und es ist immer sehr lecker.
    Liebe Gruesse aus den 🇺🇸

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

  2. ich habe amerikaner gemacht.
    Kann ich nur weiter empfehlen.

    LG
    Mia

    1. Danke für den Kommentar 🙂

  3. Ich habe noch nie so gute Amerikaner gegessen. Sie sind fantastisch, mega lecker und locker. Ein ganz großes Lob an dieses Rezept und natürlich die, die es kreiert hat

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

  4. Hallo,
    Ich habe Deine Amerikaner letzten Sonntag ganz spontan gebacken,weil wir Appetit auf etwas Süßes zum Kaffee hatten. Ich hatte vor einiger Zeit ein anderes Rezept ausprobiert.Und ich muss sagen dein Rezept gefällt mir um Längen besser.Die „Amis“ sind geschmacklich besser und schöön fluffig.
    Kann sie sehr empfehlen👍

    1. Das freut mich sehr 🙂

  5. Heute das 1.x getestet und sie sind so verdammt lecker. Die werden wir auf jedenfall jetzt öfters machen. Ich habe hier schon do einige Rezepte getestet und alle waren total super deswegen habe ich auch das Amerikaner Rezept von hier probiert. Ich liebe es und noch viel besser wie vom Bäcker

    1. Danke für deinen Kommentar!

  6. Super, super lecker 😋 Die Kids sind begeistert ✨👍🏻
    Vielen Dank für das tolle Rezept.

    1. Danke für dein Feedback 🙂

  7. Hallo, die Teile schmecken sehr gut, allerdings nicht wie die vom Bäcker. Die werden nämlich nicht mit Backpulver sonder mit Hirschhornsalz gebacken. Dadurch erhalten sie u. a. ihren typischen Geschmack. Probiers mal aus, dann wirst du den Unterschied selbst schmecken. Weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Backen wünscht dir Horst.

    1. Hallo Horst, genau, das hatte ich ja im Text geschrieben, wurde vor allem früher gemacht. Wenn du die Zutatenliste heute in Bäckereien anschaust, wird aber einfach ganz oft Backpulver genommen.

  8. So müssen Amerikaner schmecken 👍. Und ich finde, dass sie sogar noch fluffiger als die vom Bäcker sind 😊

    1. So soll es sein – danke dir 🙂

    2. Danke für deinen Kommentar 🙂

  9. Kann man die Amerikaner auch einen Tag vorher vorbereiten?
    Viele Grüße
    Samira

    1. Ja, das sollte gut gehen, einfach eher kühl in einer Tupperbox o.ä. lagern.

      1. kann ich da dann auch schon den Guss drauf machen oder sollte ich den am Tag selbst drauf machen? würde sie meinem Sohn gerne mit in den Kindi geben

        1. Frisch ist besser, da Zuckerguss „wässern“ kann, Schokoguss geht auch früher

  10. Wow. Meine Kinder und ich haben zum ersten Mal Amerikaner selbst gemacht. Sie waren wirklich der Hammer und ich finde, dass sie geschmacklich sogar noch besser sind, als die Industrieware beim Bäcker.

    1. Das ist Musik in meinen Ohren – danke dir für den Kommentar 🙂

  11. Anja Michaelis

    Hallo, ich liebe dieses Rezept und habe es nun mal mit Schokopuddingpulver und etwas Backkakao versucht. Schön schokoladig! Für Schokofans zu empfehlen.
    Gruß aus Atlanta , Anja

    1. Danke für deinen lieben Kommentar. Freut mich sehr.

      1. Anja Michaelis

        Hallo, zu Halloween haben wir gruselige Amerikaner gemacht. Wir haben etwas pumpkin pie spice sowie Zimt hinzugefügt und eine Zimt Glasur drauf gemacht! So lecker. Einfach ein tolles Rezept und so wandelbar!

        1. Danke dir vielmals 😌

  12. Super Rezept !
    Ich habe schon so viele ausprobiert, und nie war es das, was ich mir vorgestellt habe, und nun bin ich so glücklich 😀
    Dankeschön ♥

    1. Ich danke dir für deinen lieben Kommentar, Diane 🙂

  13. Vielen Dank für das tolle Rezept. Sie sind schnell gebacken und meine Kinder verzieren sie gerne. Bei Kinderfesten nicht nur bei Kindern sehr beliebt. 🙂
    Erst heute ist mir aufgefallen, dass bei der Backzeitangabe, dass „min“/ „Minuten“ fehlt.

    1. Danke für den Hinweis!
      Wie schön, dass die Amerikaner bei euch so gut ankommen:-)

  14. Ich habe die Amerikaner heute gebacken. Habe ein paar Kleinigkeiten verändert, aber sie sind super ? ein gutes Grundrezept mit vielen Möglichkeiten der Variation, Daumen hoch.

    1. Danke dafür! Lass sie dir schmecken ?

  15. Hallo,
    ich fand sie sehr gut, nur es war nicht genug Tei für 20 kleine Amerikaner. Aber das ist ja nicht so