Neujahrsbrezel Rezept
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Große flaumige Neujahrsbrezel aus Hefeteig

Diese riesige Neujahrsbrezel, ein flaumiges Hefegebäck, wird traditionell zum Jahreswechsel gebacken. Ein schöner, leckerer Brauch!

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 09.12.2025, zuerst veröffentlicht 2019

Diese wunderbare Neujahrsbrezel ist der perfekte kulinarische Start ins neue Jahr: fluffig, weich und buttrig. Genauso, wie Neujahrsgebäck aus Hefe eben sein soll (und Hefegebäck insgesamt). Das etwas ungewöhnliche Aussehen ist eine Kombination aus geflochtenem Zopf und typischer gelegter Laugenbrezel-Form.

Ich liebe ja grundsätzlich wattig-weiche Brioche, Hefezöpfe in allen Varianten (wie den Osterkranz oder Quarkzopf), Rohrnudeln, Weckmänner und Co. Weil sie für mich mit ihrer Konsistenz ein echtes Soulfood sind. Weiterer Pluspunkt dieses Rezepts: Die riesige Neujahrs-Brezel lässt sich gut vorbereiten und einfrieren. Wieder aufgetaut und kurz aufgebacken hat man dann im Nu eine köstliche Grundlage fürs Frühstück, egal ob am 1.1. oder an einem anderen Tag. Die süße Hefebrezel eignet sich auch bestens als besonderes Mitbringsel zu einer Brunch-Einladung. Sie ist einfach eine tolle Alternative zum klassischen Zopf oder ähnlich flaumig-saftigen Gebäcken wie den Splitterbrötchen.

Mit meinem ausführlichen Hefeteig-Guide geht bei der Zubereitung auch garantiert nichts schief. Das Brioche Brezel Rezept besteht wie die Hefe-Waffeln aus einem üppigen, vergleichsweise „schweren“ Hefeteig (womit aber definitiv nicht die Komplexität der Zubereitung gemeint ist!). Neben Mehl, Zucker, Milch und Hefe kommen in die Hefebrezel reichlich weiche Butter sowie zwei Eigelbe. So schmeckt die Neujahrsbrezel wie vom Bäcker – besonders flaumig.

Süße Hefeteig-Brezel als typisches Neujahrsgebäck

Es gibt ja unterschiedlichste Neujahrsbräuche in Deutschland. Und damit auch unterschiedlichstes Neujahrsgebäck. Während manche eher Glücks-Schweinchen kennen dürften, ist es woanders eben eine Hefeteig-Brezel. Ich habe in meiner Kindheit jedes Jahr eine so genannte Patenbreze bekommen – einen unglaublich großen, sehr buttrigen Ring mit vielen Zacken an der Außenseite.

süße Hefebrezel

Die süße Hefeteig-Brezel ist übrigens so groß wie ein ganzes Backblech. Genau richtig also für einen schönen Brunch mit vielen lieben Menschen. Kommt gut uns neue Jahr! P.S.: Welches Neujahrsgebäck kennt bzw. macht ihr gerne?

Neujahrsbrezel

Flaumige Brezel aus süßem Hefeteig: diese große Neujahrsbrezel ist perfekt fürs erste Frühstück im neuen Jahr
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung25 Minuten
Backzeit25 Minuten
Gehzeit1 Stunde 8 Minuten

Zutaten

1
große Brezel

Für den Hefeteig

  • 400 Gramm Weizenmehl
  • 180 Milliliter Milch lauwarm
  • 20 Gramm frische Hefe
  • 70 Gramm Zucker
  • 2 Stück Eigelb
  • 80 Gramm Butter weich
  • 1 Prise Salz
  • ¼ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale

Zum Bestreichen

  • 1 mittelgroßes Eigelb
  • 1 Teelöffel Milch
  • Hagelzucker

Zubereitung

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben. In die Mitte eine tiefe Mulde formen. Die Hefe in ca. 100 ml lauwarme Milch bröckeln und auflösen. Hefemilch in die Mulde gießen. Mit einem Esslöffel Mehl vom Rand verrühren und Vorteig an einem warmen Ort 10 Minuten stehen lassen.
  • Die restliche warme Milch, Zucker, Eigelb, weiche Butter, Salz und Zitronenabrieb dazugeben. Alles 5-10 Minuten kneten lassen, bis der Teig glatt ist und sich vom Schüsselrand löst.
  • Hefeteig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
  • Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsplatte geben und in drei gleich große Stücke teilen. Diese zu sehr langen (mind. 60 cm), Strängen formen. Zu einem Zopf flechten. Den Zopf vorsichtig zusätzlich zu einer sehr großen Brezel formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Brezel abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eigelb mit Milch verquirlen und die Brezel damit bestreichen. Hagelzucker darüber streuen.
  • Brezel 25-30 Minuten backen, bis sie goldgelb ist.
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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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33 Kommentare

  1. Traudi Aldosser

    Hallo Kathrin vielen Dank für Deine tollen guten Rezepte sie sind einfach wundwebar gut aiies Liebe und viel Gesundheit fürs neue Jahr Lg Traudi

    1. Vielen herzlichen Dank für das Lob und die lieben Wünsche! Ebenfalls 🙂