Burgerbrötchen selbermachen
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Burger Buns Rezept: Hamburger Brötchen selber machen

Einfaches Rezept für leckere Brioche Buns mit Trockenhefe, die es definitiv mit der gekauften Variante aufnehmen können

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 07.03.2023, zuerst veröffentlicht 2021

Tolle Burger Buns selber machen ist viel einfacher als gedacht. Das Ergebnis: Eine wunderbar fluffige, saftige und leicht süße Grundlage für klassische oder vegetarische Patties. Wer – wie wir – gerne grillt, braucht definitiv ein gutes Burger Brötchen Rezept. Voilà, hier ist es!

Zugegeben, meine selbstgemachte Hamburgerbrötchen waren lange Zeit eher suboptimal. Etwas zu „schwer“ und zu nahe an selbstgebackenen Brötchen. Das Rezept, das ich euch heute verrate, ist anders. Und ist definitiv besser als die gekaufte Variante oder solche von McDonalds und Co.. Die sind tendenziell nämlich oft recht fade oder viel zu luftig, und bestehen vor allem aus allerlei Zutaten wie Emulgatoren, Säureregulatoren und sogar Alkohol. Perfekte Burger Buns sind wie eine Art Mischung aus Hefezopf, Milchbrötchen und klassischen Weizenbrötchen. Nur ohne Kruste. Die Basis: ein herkömmlicher, vergleichsweise üppiger Hefeteig. Rezepte für Brioche Burger Buns unterscheiden sich teils sehr. Manche sind mit, manche ohne Butter, für einige braucht man Eier, für andere nicht, die Hefemenge reicht von ganz wenig bis richtig viel, und auch beim Zuckergehalt gibt es große Unterschiede.

Klar, Kaufen geht schneller. Aber auch für mein Burgerbrötchen-Rezept mit Trockenhefe benötigt ihr ebenfalls nicht allzu viel Zeit. Die im Übrigen eh vor allem für das Gehen draufgeht. Wenn man den Teig über Nacht im Kühlschrank reifen lässt, kann man die Hefemenge quasi halbieren (was ich allerdings nur selten mache). Der einzige etwas knifflige Punkt ist, möglichst gleich große, schön geformte Burger Buns zu erhalten. Wobei ich es persönlich auch nicht schlimm finde, wenn sie ein bisschen unregelmäßig sind.

So backt ihr die perfekten Burger Buns

Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet spezielle Ringe mit 9-10 cm Durchmesser, in denen der Teig für die selbstgemachten Burger Brötchen geht und auch gebacken wird. Solche Edelstahl ringe wie diese oder diese sind teils ziemlich teuer, zumal man ja gleich 8-12 Stück benötigt. Günstiger und eigentlich gleich gut sind Dessertringe wir solche. Ein weiterer Geheimtipp für die perfekten Burger Buns: etwas Backmalz bzw. Brötchenbackmittel im Teig. Das sorgt dafür, dass die Konsistenz richtig gut wird.

Burger Buns Rezept

Wir ernähren uns mehr oder weniger vegetarisch und grillen dementsprechend auch vegetarische Bratlinge, die inzwischen ja fast genauso wie klassische mit Fleisch schmecken. Aber egal, mit was ihr die selbstgemachten Burgerbrötchen belegt: ihr werdet begeistert sein! Übrigens, für euren nächsten Grillabend ans Herz legen kann ich euch auch meine Pestoblume, das Naan, die Käsebrötchen, das Kräuterzupfbrot oder die Focaccia. Oder wie wäre es mit süßen Burger-Muffins?

Burger Buns

Fluffige, saftige und leicht süße Burger Brötchen, die die perfekte Grundlage für gegrillte Patties bilden
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung20 Minuten
Backzeit15 Minuten
Gehzeit2 Stunden

Zutaten

10
Stück

Für den Teig

Zum Bestreichen

  • 1 mittelgroßes Eigelb
  • 1 Teelöffel Milch
  • Sesam

Zubereitung

  • Für den Hefeteig Mehl mit Trockenhefe und Zucker mischen. Zusammen mit allen anderen Zutaten in eine große Schüssel geben, mindestens 5 Minuten kneten lassen. Abgedeckt an einem warmen Ort rund 1 Stunde gehen lassen.
  • Teig auf eine ganz leicht bemehlte Arbeitsfläche oder Backmatte geben und in 8-12 gleich große Kugeln formen. Die Größe hängt davon ab, wie groß die Patties sind. Klassische, recht große Buns haben etwa 80-100 Gramm pro Stück.
  • Ein Blech mit Backpapier belegen. Die Teigportionen rundwirken und auf dem Blech mit Abstand zueinander verteilen.
  • Burgerbuns Anleitung
    Brötchen mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und nochmal abgedeckt 30-60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, evtl. in speziellen Edelstahl-Ringen (siehe Tipp).
  • Den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eigelb mit Milch verquirlen und die Brötchen vorsichtig damit bepinseln. Nach Belieben mit Sesam bestreuen und ca. 16 Minuten goldgelb backen.

Anmerkungen

  • Wer mehr Zeit für das Gehen hat, kann die Hefemenge verringern. Auch Über-Nacht-Gehen des Teigs im Kühlschrank ist möglich (mit etwa der halben Hefemenge).
  • Um gleichgroße, gleichmäßig geformte Brötchen zu erhalten, empfehle ich, sogenannte Burgerringe oder (günstigere) Dessertringe zu verwenden. Diese einfetten, die Teigportionen direkt darin gehen lassen und in den Ringen backen.
  • Das Backmalz bzw. Brötchenbackmittel sorgt für eine tolle Konsistenz und Fluffigkeit. Notfalls geht es aber auch ohne.
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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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54 Kommentare

  1. Die sind super geworden. Habe Backmalz mit Honig ersetzt und das ganze ohne Ringe gemacht. Top

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

  2. Wow, echt lecker. Habe Backmalz mit Honig ersetzt. Sind super geworden. Gibt nur noch die.

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

  3. Ich habe bisher immer Buns gekauft. Da ich aber mehr und mehr selber backe, wollte ich auch für Burger auf homemade umstellen. Bei meiner Suche bin ich auf dieses Rezept gestoßen. Ich habe statt Trockenhefe ca 20g frische Hefe verwendet. Nach dem Ansetzen war ich ehrlich gesagt total skeptisch: der Teig klebte wie Kaugummi. Ich hab ihn dann erstmal warmgestellt und nach der Hälfte der Gehzeit 1x dehnen und falten gemacht. Das hat ihm sichtlich gut getan. Beim späteren Formen war der Teig immer noch sehr klebrig. Daher habe ich ihn auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu a 100g Brötchen rundgewirkt. Danach eine weitere Zeit im Backofen gehen lassen. Jetzt sind sie im Ofen und lassen jetzt schon erahnen, dass ich keine Buns mehr kaufen werde. Die hohe Hydration wird uns fluffige Buns bescheren – da bin ich sehr zuversichtlich. Die Backzeit nutze ich, um „Danke für das Rezept“ zu sagen und mehr als verdiente 5 Sterne zu verteilen.
    Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Hefe durch Sauerteig zu ersetzen.

    1. Gerne doch, danke für deine ausführliche Rückmeldung!

  4. Die besten Brötchen ever!!!
    Funktioniert auch super ohne Malz, die Brötchen sahen viiiiel schöner aus als diese gekauften, trockenen Dinger und waren natürlich geschmacklich auch viel besser!!! Danke für das tolle Rezept! Ich liebe Eure Seite!!!

    1. Wow! Dein Lob freut mich total – danke dafür 🙂

  5. Hallo
    Habe heute spontan die Burgerbrötchen gemacht, allerdings die Hälfte des Rezeptes.
    Sind sehr gut geworden, hatte keine Ringe dazu. Haben aber ihre Form gut gehalten.
    Werden wieder gemacht.

    1. Das freut mich, danke dir 🙂

  6. Vergiss gekaufte Buns. Diese schlagen alle um Längen. Danke für das Rezept.

    1. Danke für dein tolles Lob!

  7. Danke für das tolle Rezept! Eine Frage: hat jemand Erfahrung damit sie einzufrieren und wenn ja, wie lange brauchen die ca. zum auftauen? Liebe Grüße 😊

    1. Hallo, ich habe es noch nicht gemacht, sollte aber gut klappen. Geschätzt 2-3h bei Zimmertemperatur.

    2. Ich friere die Buns ein, sobald sie abgekühlt sind, da sie sehr schnell austrocknen.
      Ich taue sie direkt im Gefrierbeutel auf, das dauert ca. 1 Stunde.

      1. So ähnlich mache ich das auch teils

  8. Super geklappt, danke dafür

  9. Die Buns waren herrlich luftig und sind toll aufgegangen. Einfach toll…meine Männer waren begeistert

    1. Das freut mich total 🙂

  10. Guenter Horst

    Super Rezept! Habe die Knetzeit auf 8 Minuten erhöht. Ruhezeit 1,5 Std., danach nochmals 45 Minuten. Trockenhefe hat gut funktioniert.
    Die Buns sind sehr gut aufgegangen und nach dem Backen sehr schön luftig. Darüber sind die sehr „stabil ‚, nicht wie gekaufte, die in den Händen zerbröseln.
    Vielen Dank für das Rezept.

    1. Danke für dein tolles Lob!

  11. Super Rezept. Es sind richtig schöne weiche Brötchen geworden. Danke.

    1. Das freut mich total! Ich danke dir für den Kommentar 🙂

  12. Natürlich enthalten diese Brötchen Hefe. Die Hefe ist nur schon im Sauerteig enthalten. Bitte kein Halbwissen verbreiten.

    1. Rezepte „ohne Hefe“ bedeuten, dass keine Hefe separat zugegeben wird. Wenn wo etwas entsteht, ist das etwas anderes.

  13. Das Rezept ist wirklich super und nur zu empfehlen!!! Allerdings haben wir den Teig in 4 Portionen aufgeteilt, sodass wir sehr große Burgerbrötchen – wie man es aus Burger-Restaurants kennt – bekamen. Echt klasse 🙂

    1. Danke für deinen Kommentar 🙂

  14. Als ich das Rezept zum ersten Mal ausprobiert habe, hatten wir zur Sicherheit noch gekaufte Buns parat. Hätten wir nicht gebraucht ?
    Diese Buns sind genau richtig! Fluffig, aber so fest, dass man den ganzen Burger essen kann, ohne dass das Brötchen durchmatscht oder auseinander bricht. Perfekte Burger Buns.
    Und so einfach! Die gibt es jetzt immer, wenn wir Burger machen!
    P.s funktioniert auch mit Dinkelmehl und weniger Zucker (für die Zuvker-Nörgeler ?)

    1. Danke für deinen Erfahrungsbericht. Freut mich 🙂

  15. Vielen Dank! Das Rezept hat perfekt funktioniert und ich hatte noch nie so gute Burger-Brötchen (3/4 Weizen-, 1/4 Dinkelmehl).
    Nach der ersten Gehzeit für den Hefeteig war ich skeptisch, da der Teig kaum aufgegangen war. Ich hatte die Teiglinge dann trotzdem geformt und aufs Backblech gelegt und auf dem Blech im leicht gewärmten Ofen (nur Licht, vielleicht 30°C) gehen lassen bis ich vorheizen musste. Das hat dem Teig einen sichtbaren Schub verpasst. Und beim Backen sind dann endgültig Brötchen wie auf deinen Fotos daraus geworden!

    1. Danke für deinen tollen Erfahrungsbericht ☺️