Hier kommt unser allerliebstes Pizzarezept! Versprochen: Wenn ihr diesen Pizzateig einmal gemacht habt, werdet ihr so schnell keinen Lieferdienst mehr anrufen wollen 😉 . Das Rezept steht seit 2014 auf dem Blog; ich habe es mit der Zeit aber immer weiter verbessert.
Darum werdet ihr diesen Pizzateig lieben
- Schmeckt wie vom Italiener: Der Rand ist hoch und luftig, der Teig bekommt leicht dunkle Blasen, der Boden ist schön knusprig statt labbrig.
- Sehr wenig Hefe, viel Aroma: Die Gehzeit ist ziemlich lange, daher reicht eine Minimenge Hefe. Diese Kombi ergibt einen komplett anderen Geschmack als all die anderen Pizzateig-Rezepte im Netz, die 10- bis 20-mal so viel Hefe verwenden und eher an pikanten Hefeteigkuchen erinnern als an echte Pizza.
- Über Nacht macht der Teig die Arbeit. Eure Arbeitszeit beträgt gerade mal 5-10 Minuten am Vorabend und eine halbe Stunde am nächsten Tag.
- Ihr braucht keinen speziellen Pizzaofen. Die selbstgemachte Pizza gelingt auch im normalen Backofen oder Grill.
Zutaten für Pizzateig mit frischer Hefe
Ein richtig guter Pizzateig besteht aus absoluten Basics. Ihr braucht nur 3 Zutaten plus Wasser und Salz:
- Weizenmehl Type 00 ist das typisch italienische Pizzamehl, besonders fein gemahlen und mit viel Protein. Dadurch wird der Teig elastisch und lässt sich später gut ziehen. Wenn ihr Pizzateig selber machen wollt, ist das die Zutat, für die ich am ehesten nochmal einkaufen würde. Ich empfehle dieses Pizzamehl. Ihr findet es in größeren Supermärkten sowie online. Weizenmehl Type 550 bzw. doppelgriffiges Mehl gehen ebenfalls (und notfalls auch Haushaltsmehl 405).
- Frische Hefe braucht ihr für vier Pizzen nur 2,5g. Trockenhefe geht genauso, die Mengen stehen unten in den Anmerkungen. Wenn ihr es eilig habt, nehmt mehr. Tipps dazu im Rezept.
- Olivenöl (eine sehr kleine Menge) macht den Teig ein bisschen geschmeidiger und weniger trocken.
Pizzateig über Nacht: So funktioniert’s
Das Rezept besteht quasi aus zwei Schritten: Zuerst wird ein Vorteig (der so genannte Poolish) kurz angerührt, der über Nacht steht und viele Blasen bildet. Am nächsten Tag kommt er in den Hauptteig, der nochmal geht. Danach wird geformt und gebacken:
Wichtig: Die Zeiten für den 24-Stunden-Pizzateig sind grobe Angaben. Ähnlich wie bei Sauerteig-Rezepten lässt sich das nicht auf die Minute festlegen; wie lange der Teig braucht, hängt vor allem von der Temperatur ab. Wer öfter Pizza macht, bekommt dafür ein Gefühl. Der Vorteig ist so weit, wenn er voller Blasen ist und in der Mitte leicht einsinkt. Länger stehen ist kein Problem (bei den fertigen Teiglingen schon eher). Zwei Varianten, die ich gerne nutze:
- Alles bei Raumtemperatur. Am Vorabend gegen 19 Uhr den Vorteig anrühren. Am nächsten Tag gegen 13 Uhr den Hauptteig kneten und kurz darauf die Kugeln formen. Abends gegen 19 Uhr backen. Wollt ihr schon mittags essen, verschiebt ihr einfach alles nach vorn.
- Mit Kühlschrank, wenn ihr den Teig einen Tag vorher machen wollt. Vorteig am Nachmittag, gegen 21 Uhr den Hauptteig kneten. Eine Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, dann die Schüssel Teig über Nacht bis zum Nachmittag in den Kühlschrank. Herausnehmen, nach etwa einer Stunde die Kugeln formen und zwei Stunden später backen.
Pizza backen: Vom Formen bis zur richtigen Hitze
Auch wenn die Ruhezeit wichtig ist: Ob die Luft am Ende wie gewünscht im Pizzarand landet oder alles eine flache Platte wird, entscheidet sich vor allem beim Formen.
- Nehmt besser kein Nudelholz! Es würde nur die Luft herausdrücken, für die der Teig 24 Stunden gebraucht hat. Stattdessen schiebt man den Teig mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen.
- Nutzt Hartweizengrieß statt Mehl zum Formen. So klebt nichts fest, und später fällt ein großer Teil wieder von allein ab. Mehl würde den Teig zu trocken machen.
- Ich empfehle euch Pizzastein oder Pizzastahl (auch wenn ein normales Backblech ebenfalls funktioniert). Sie werden mit vorgeheizt, speichern die Hitze und geben sie sofort ab, sobald die Pizza darauf kommt. Das Ergebnis: knuspriger Pizzaboden. Mehr zu dem Thema findet ihr in unserem Pizzastein-Test. Wenn ihr Pizzafans seid, lohnt es sich zudem, über den Kauf einer Pizzastarter-Box (u.a. mit Mehlen, Gärbox etc) nachzudenken. Jan hat uns die vor einigen Jahren gekauft und wir haben es nicht bereut.
Meine Tipps für Pizzateig und Belag
- Rundwirken lohnt sich: Ich bearbeite die Teigportionen vor dem Gehen ähnlich wie Brötchen. Beim Rundwirken bekommen die Kugeln eine straffe Oberfläche, die die Luft im Teig hält. Die Naht muss unten sein.
- Wenn die Küche warm ist, geht es schneller. Ein Teigling, der zu lange stand, ist flach statt gewölbt. Im Sommer passiert das schneller, als man denkt; dann die Teiglinge lieber kühl stellen.
- Geht nach der Farbe, nicht nach der Uhr. Die Backzeit hängt vom Ofen ab. Meine Zeitangaben sind also nur ein Anhaltspunkt. Der Rand darf braune Stellen haben; das schmeckt nicht verbrannt, sondern nach Pizzeria. Bei rund 300 Grad im Ofen oder auf dem Grill dauert eine Pizza bei uns etwa 4-7 Minuten.
- Belegt erst mit Soße und Käse, dann mit dem Rest. Und generell: Weniger ist mehr. Nehmt weder zu viel Tomatensoße noch zu viel andere Toppings.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Testen! Wenn ihr Fragen habt, stellt sie mir gerne in einem Kommentar. Und sollte euch die Gehzeit mal zu lange sein, habe ich gute Alternativen für euch: Unten im Rezept findet ihr meine „alte“ Variante mit mehr Hefe und nur 1,5 Stunden Gehzeit als Tipp. Die Mini-Pizzen müssen auch nur 1 Stunde ruhen, das Pizzabrot 2 Stunden; und der schnelle Pizzateig ohne Hefe kommt sogar komplett ohne Gehenlassen aus. Und wenn ihr Lust auf Pizza mal ganz anders habt: Mein Lahmacun ist die türkische Variante mit dünnem Fladen und würzigem Hackfleischbelag.
Pizzateig
Zutaten
Für den Vorteig
- 200 Gramm Weizenmehl Type 00 oder 550
- 200 Gramm kaltes Wasser
- ½ Gramm frische Hefe
Für den Hauptteig
- 300 Gramm Weizenmehl Type 00 oder 550
- 110 Milliliter kaltes Wasser
- 2 Gramm frische Hefe
- 13 Gramm Salz
- 15 Gramm Olivenöl
Außerdem
- Hartweizengrieß zum Formen
- Pizzabelag nach Belieben Tomatensoße, Mozzarella etc
Zubereitung
Am 1. Tag
- 200 Gramm kaltes Wasser, ½ Gramm frische Hefe, 200 Gramm WeizenmehlAm Vorabend das kalte Wasser in ein großes Gefäß, z.B. eine Tupperbox oder ein großes Einmachglas, mit mind. 1 Liter Volumen geben und die frische Hefe darin auflösen. Das Mehl mit einem Löffel kräftig einrühren, bis eine glatte, zähflüssige Masse ohne Mehlklümpchen entstanden ist.
- Mit Deckel bei Zimmertemperatur etwa 18 Stunden stehen lassen; 15-20h sind in Ordnung. Der Vorteig sollte sich danach stark vergrößert haben und voller Blasen sein.
Am 2. Tag
- 300 Gramm Weizenmehl, 110 Milliliter kaltes Wasser, 2 Gramm frische Hefe, 13 Gramm Salz, 15 Gramm OlivenölAm Nachmittag für den Hauptteig das kalte Wasser in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und die frische Hefe darin auflösen. Den gesamten Vorteig zugeben und gut mit einem Löffel einrühren. Dann Mehl, Salz und Olivenöl dazugeben.
- Den Teig etwa 5 Minuten auf mittlerer und weitere 10 Minuten auf hoher Stufe kneten, bis er glatt und geschmeidig ist. Die Küchenmaschine kann dabei etwas wackeln. Der Teig sollte eher fest sein, aber auf keinen Fall trocken.
- Den Teig möglichst ohne Mehl auf die Arbeitsfläche oder Backmatte geben und ein paarmal dehnen und falten. Danach zu einer straffen Kugel rollen und 5 Minuten ruhen lassen.
- Den Teig mit einer Teigkarte oder einem großen scharfen Messer in 4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück ähnlich wie ein Brötchen rundwirken. Dafür mehrfach die Ränder von allen Seiten zur Mitte hin einschlagen und andrücken und das Stück umdrehen, sodass die Naht unten liegt. Die Kugel mit der hohlen Hand über die Arbeitsfläche ziehen, bis die Oberfläche glatt und straff ist.
- Die Teigkugeln mit Abstand zueinander in eine Gärbox oder eine sehr große Form legen und abgedeckt gehen lassen, bis sie sich deutlich vergrößert haben und luftig sind. Je nach Zimmertemperatur dauert das 3 bis 6 Stunden.
Zum Fertigstellen
- HartweizengrießDen Backofen mitsamt Pizzastein oder Pizzastahl auf 250-300 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen; je höher, desto besser. Bei uns dauert das etwa 15 Minuten, ein dicker Pizzastein braucht länger. Reichlich Hartweizengrieß auf die Arbeitsfläche geben. Die erste Teigkugel vorsichtig aus der Box lösen, in den Grieß legen und einmal wenden.
- Den Teig mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen Richtung Rand drücken, die äußeren ca. 2 cm dabei dick lassen. Teig besser nicht ausrollen! Den Fladen dann sanft in die Breite ziehen, bis er die richtige Größe für euch hat.
- Pizzabelag nach BeliebenDie Pizza als erstes mit Tomatensoße bestreichen, dabei einen Rand lassen. Mit geriebenem Käse bzw. Mozzarella bestreuen und erst danach mit den restlichen Zutaten belegen. Auf eine mit Grieß bestäubte Pizzaschaufel legen und zügig auf den heißen Stein oder Stahl schieben.
- Pizza etwa 4-7 Minuten backen, bis der Rand Blasen wirft und auch der Belag eine schöne Farbe hat. Während der Backzeit die nächste Pizza belegen und im Anhscluss backen.
Anmerkungen
- Mehl: Am besten wird der Teig mit italienischem Pizzamehl Type 00, die normale deutsche Type 550 oder notfalls auch 450 gehen aber auch.
- Hefe: Die Mengen sind sehr niedrig, dafür ist die Gehzeit lang, wodurch der Teig besonders aromatisch und luftig wird. Ihr braucht dafür eine digitale Küchenwaage. Statt frischer Hefe könnt ihr auch 0,2g Trockenhefe für den Vorteig und 0,7g für den Hauptteig nehmen.
- Frühere, schnelle Variante mit mehr Hefe und kurzer Gehzeit: Verwendet 15 Gramm frische Hefe und macht aus den Zutaten einen klassischen Hefeteig, ohne Poolish und Co. Nach dem Kneten 1-1.5 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Kugeln formen, diese nochmals 30 Minuten abgedeckt gehen lassen, dann wie im Rezept beschrieben formen und backen.
- Backen auf normalem Blech: Ohne Pizzastein und -schaufel funktioniert das Rezept natürlich auch, der Boden wird aber etwas weniger knusprig. Zieht den Teig direkt auf einem Stück Backpapier aus und schiebt ihn samt Papier auf das heiße Blech. Achtung: Viele Backbleche vertragen max. 220-250 Grad.
- Selbstgemachte TK-Pizza: Ich empfehle, die Pizza eher hell zu backen, abgekühlt einzufrieren, dann kurz bei Zimmertemperatur antauen lassen und nochmal bei möglichst hoher Temperatur aufzubacken.



























38 Kommentare
Bin sehr enttäuscht dass das alte Rezept einfach rausgenommen wurde. Neue Rezepte sind ja schön aber man hätte das Alte wenigstens drinlassen können. War über Jahre mein Go-To-Rezept… jetzt muss ich mir wohl ein Neues suchen….
Hallo Tanja, das alte Rezept ist nicht ganz weg, lies doch einfach das Rezept durch: Ich habe die frühere Variante mit mehr Hefe und kurzer Gehzeit unten in den Anmerkungen eingefügt. Unterschied sind eigentlich nur Hefemenge und Gehzeit, 15 g frische Hefe und ein klassischer Hefeteig, sonst dieselben Zutaten, und das Formen und Backen sind ja eh gleich. Damit kommst du sehr nah an dein Go-To-Rezept.
Warum ist das alte Rezept verschwunden? Könnten Sie das bitte wieder reinstellen? Bei dem wurde doppelgriffiges Mehl z.B. verwendet.
Hallo, beim Mehl empfehle ich inzwischen Type 00, ersatzweise 550 oder notfalls 405, doppelgriffiges geht aber ebenfalls (siehe Hinweis bei den Zutaten).
Ich habe die alte Variante mit mehr Hefe eben nochmal in die Tipps gepackt. Sie unterscheidet sich eigentlich nur in der Hefemenge und der Gehzeit.
Ich backe seit Jahren glücklich nach euren Rezepten:)
Über die Änderung dieses Rezepts habe ich mich gerade aber eher erschrocken – das ist mir viel zu kompliziert. So viele Schritte an 3 verschiedenen Tagen! Ich weiß, Teig braucht Zeit. Ich bin dafür, dem Kochen mehr Ruhe zurückzugeben. Aber ich habe das Pizzarezept, wie es vorher war, mindestens alle 2 Wochen, manchmal jede Woche, gebacken (es für mich vereinfacht, weil ich mit Trockenhefe ohne Vorteig gebacken habe) und wir hatten immer super leckere Pizza. So kann ich nicht mehr nach dem Rezept backen, das schaffe ich einfach nicht. Auch, wenn die einzelnen Schritte am jeweiligen Tag nicht unheimlich viel Zeit benötigen – ich kann sie mir nicht merken, müsste ständig nachlesen und mir einen Plan in den Kalender schreiben, um die richtigen (ungefähren) Zeitpunkte zu erwischen und dann am richtigen Tag am richtigen Mittag alles fertig zu haben. Könnte es vllt ein einfaches, nicht so professionelles Rezept geben, ähnlich wie vorher, und dieses hier, für Menschen, die gern richtig „wie vom Italiener“ Pizza genießen möchten? Darüber würde ich mich riesig freuen. Liebe Grüße!
Hallo Angelina, das Rezept läuft über zwei Tage, nicht über drei: 5 bis 10 Minuten Arbeit am Vorabend, eine halbe Stunde am nächsten Tag. Wenn dir das zu viel Planerei ist, stehen unten im Beitrag schnellere Alternativen, und ich habe auch die „alte Variante“ mit mehr Hefe als Tipp am Ende des Rezepts wieder eingefügt 🙂
Pizzateig super geeignet für Outdoor – Pizzaofen. Teig bei Zimmertemperatur gehen gelassen. Einfach perfekt.
Danke für deinen Kommentar 🙂
Hallo Kathrin, Du schreibst „Vorteig am Nachmittag, gegen 21 Uhr den Hauptteig kneten“. Wie viele Stunden steht der Vorteig bei Dir für die Kühlschrank-Übernacht- Variante? Danke und liebe Grüße, Barbara
Hallo Barbara, das sind bei mir grob 4-6 Stunden, also Nachmittag bis 21 Uhr. Wichtiger als die Uhr ist das Aussehen: voller Blasen und in der Mitte leicht eingesunken. Länger stehen schadet dem Vorteig nicht. Meine Erfahrung ist: Je nachdem, ob du Sommerhitze hast oder einen kalten Tag, kann sich das stark unterscheiden. Insofern musst du dich da ein bisschen „herantasten“.
Toll, und was macht man wenn man all das an Geräten nicht hat. Und vorallem, ich bin eine Einzelperson ? Da wird es ja schon beim halbieren mit der Hefe schwierig. Hat nicht jeder einen großen Gefrierschrank um 3 Pizzen einzufrieren und Besuch für 4 Pizzen kommt auch nicht
Hallo Ulrike, an Geräten brauchst du nichts Besonderes, das schreibe ich auch im Rezept: ohne Pizzastein den Teig auf Backpapier ausziehen und samt Papier aufs heiße Blech schieben. Die winzige Hefemenge zu halbieren ist wirklich fummelig, ich würde eher die volle Menge machen und die Pizzen hell gebacken abgekühlt einfrieren. Oder du machst eine Variante mit mehr Hefe, aber weniger Ruhezeit.
Hallo Micha, du hast total Recht, da bin ich durcheinandergekommen; mit Backpulver ist nur unser eher untypischer blitzschneller Pizzateig: https://www.backenmachtgluecklich.de/rezepte/schneller-pizzateig-ohne-hefe.html
Das Rezept klingt ja eigentlich ganz ok, aber was bitte hat Milch (egal welcher Herkunft) in einem Pizzateig verloren?
Wo steht hier etwas von Milch?
Alle Rezepte die ich bis jetzt nach gemacht habe, waren wunderbar, einfach und schnell:) am besten der Flammkuchen!!!
Vielen lieben Dank
Danke dir für dein Feedback
Hallo Kathrin, ich habe diesen Pizzateig ausprobiert und der ist sehr lecker. Was nicht so gut funktioniert hat, ist die belegte rohe Pizza auf den Pizzastein zu bekommen. Allerdings hatte ich auch keine Pizzaschaufel. Aber auch mit Schaufel frage ich mich, wie verhindert man das Ankleben des Teiges auf auf der Schaufel? Muss man da sehr viel Mehl aufstreuen?
Vielen Dank und weiter so. Ich werde bestimmt noch das ein oder andere ausprobieren.
Hallo, man braucht tatsächlich viel Mehl und sollte den Teig direkt nach dem Belegen von der Schaufel in den Ofen „rutschen“ – nicht warten!
Hallo,
ich streue etwas Paniermehl oder Hartweizengries auf die Pizzaschaufel, bevor ich den ausgerollten Teig darauf lege. Dann rutscht die belegte Pizza recht gut auf den Pizzastein.
Viele Grüße
Danke für den Tipp, Katrin!
Muss sicher nicht unbedingt Mehl sein. Beim Brot backen (ist ja ähnlich) streue ich auf die Schaufel eine dünne Schicht Kleie – meistens Weizenkleie oder auch schon mal die Kleie vom selbst gemahlenen „Mehl“. Das Brot rutscht so gut von der Schaufel.
Hallo Micha, ja, das stimmt, und wie gesagt, Semola oder Hartweizengrieß geht auch gut
Hallo Kathrin, wie lange kann man den Teig im Kühlschrank aufbewahren? Danke und viele Grüße, Judith
Dieser Pizzateig hat beim ersten Testlauf auf Anhieb mein bisheriges, 10 Jahre genutztes Rezept ersetzt. Genau richig! Knusprig, aber nicht trocken. Flaumig, aber mit genug Stand. Sehr gut. 🙂 Vielen Dank für das erstklassige Rezept!
Hallo Kathrin, ich hab leider immer das gleiche Problem beim Pizzabacken: Der Rand geht im Ofen nicht auf. Das ist aber genau das worauf es mir bei einer Pizza ankommt, ein wunderschöner Rand mit dicken Luftblasen drin. Ich habe alles nach Rezept gemacht. Mit Frischhefe, nicht abgelaufen, Zimmertemperatur, mit lauwarmem Wasser angerührt, Zucker dazu, Salz erst beim Mehl, echtes 00 Pizzamehl, 6 Stunden mit Küchentuch drüber gehen lassen. Der Teig ist in der Schüssel auch enorm aufgegangen. Ich habe einen Pizzastein und mein Ofen kann 300 Grad Ober-Unterhitze. Ging mir auch vorher schon so, liegt also nicht an deinem Rezept! Wäre trotzdem froh wenn ich das irgendwie hinbekomme! Außerdem reißt bei mir der Teig leicht ein bzw es ist schnell mal eine hauchdünne Stelle drin wenn man es in der Luft probiert wie die Italiener. Und: wenn der Teig so lange geht bildet sich eine Haut drauf, luftdicht abdecken soll ich ihn ja aber auch nicht. Wäre für jeden Tipp dankbar!
Hallo Bert, ich stehe ja nicht so auf dicken Rand, aber meine Oma hat immer einen dicken Rand extra geformt, ihn also bewusst dicker gemacht schon vor dem Gehen. Wenn du dann die Tomatensoße etc nicht auf diesen Rand streichst sondern nur bis ganz nah hin, wird der Rand schön dick. Hilft dir das?
Endlich ein Pizzateig, der hundertprozentig funktioniert und einfach toll schmeckt! Mir ist Hefeteig schon mehrmals nicht aufgegangen, aber jetzt habe ich nochmal einen Versuch gewagt und das hat sich mehr als gelohnt. In Ermangelung einer Küchenmaschine hab ich ihn von Hand geknetet, so wie es mich meine Oma gelehrt hat 🙂 Die Konsistenz hat sich gleich richtig angefühlt, ich konnte ihn sogar ein wenig in der Luft rumwerfen und ziehen, wie ein echter Pizzabäcker beim Italiener. Ich hatte nur Type 1050 (statt 405) und 550 (statt Wiener Grießler) da, hat wunderbar geklappt. Danke fürs Rezept, das wird jetzt meine Standard-Pizza!
So soll das sein, danke für dein Feedback 🙂
für deutsche vielleicht okay aber falsches mehl man nimmt nur oo pizzamehl italienisches, zu viel wasser geh zeit mindestens 6 bis 12 stunden. olivenöl fehlt beim belag und statt mehl als untergrund olivenöl, natürlich verrate ich mein über 100 jahr altes sicilia pizza teig no no no aber uno tip gebe ich , grillalufolie diese bestreichen mit olivenöl dort den teig mega dünn ausrollen, belegen dabei is auch wichtig das in die tomatenmark und pürrierten tomaten die gewürze un kräuter reinkommen un olivenöl auch wichtig zitrobensaft, diese duo stunden im kühlschrank steht, bevor man sie auf der pizza verteilt, danach käse dann salami schinken pilze was man will dann wieder kräuter drauf danach nochmals käse drauf dann olivenöl spritzer drauf backofen 250 grad unterhitze mit heissluft mindestens 20 min vorher anmachen… grillfolie aufs blech ziehen in den backofen normal 3 minuten erste pizza 5 min.
Mein Freund und ich haben letztens den Pizzateig getestet. Wir haben das Rezept auf ca. 300g für ein Backblech umgerechnet. Das reichte gut aus, der Teig ist auch gut aufgegangen und geschmacklich war die Pizza super. Aber: Trotz mehrmaligem Pizzabacken – mit verschiedenen Rezepten für den Teig – haben wir immer das gleiche Problem. Die Pizza wird oben drauf braun und die Unterseite des Teiges und auch der Rand bleiben zu hell. Wir haben es schon mit Unter- und Oberhitze sowie Umluft getestet und auch auf verschiedenen Schienen im Ofen. Es will einfach nicht klappen. Hast du einen Tipp für uns? 🙂
Hallo Anne, das ist komisch. Was verwendet ihr denn für ein Blech bzw. Backpapier oder Backmatte? Vielleicht liegt es daran. Eventuell könntet ihr gegen Ende auch mal auf Nur-Unterhitze stellen. Achja, und mit Pizzastein passiert das nie 😉
Hallo Anne
Das ist genau das Problem des Pizzabackens in einem Heim E-Backofen am Backblech. Auch hier kann man versuchen den unbelegten Teig kurz vorzubacken und danach erst belegen und nochmals zu backen. Nicht desto trotz wird dir mit dem Backblech immer die notwendige Hitze von unten fehlen. Genau das ist eine der Hauptfunktionen von einem Pizzastein
Lg Alex