Weizen-Sauerteig-Brot ohne Hefe
  • 1h15min
  • 4,9 (175)

Einfaches Weizen-Sauerteig-Brot ohne Hefe

  • Vegan
  • Zuckerfrei

Unser Klassiker für jeden Tag: Dieses einfache, milde Weizenbrot mit Sauerteig muss zwar lange gehen, schmeckt dafür aber auch umso besser!

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 14.04.2023, zuerst veröffentlicht 2019

Mit seiner wunderbaren Kruste und Krume begeistert uns dieses Weizen-Sauerteig-Brot jeden Tag. Wörtlich genommen. Denn das Rezept für dieses Weizenbrot ohne Hefe gehört inzwischen zu meinen absoluten Standardrezepten. Und da wir oft traditionelles Abend-Brot machen, statt zu kochen, essen wir es quasi ständig 😉

Ich weiß nicht, wie es euch geht – aber mir ist aufwändiges Kochen am Abend unter der Woche meist zu anstrengend. Kinder, Arbeit, Haushalt; dann muss es oft schnell und unkompliziert gehen. Glücklicherweise lieben wir Vier alle Brot. Und Käse. Und Aufstriche. Dafür ist dieses einfache Weizenbrot mit Sauerteig natürlich die perfekte Grundlage. Versprochen: Das Rezept ist super easy und bestens für Anfänger geeignet. Ihr benötigt allerdings einen Sauerteig. Wer den noch nicht hat, sollte schnell mal mein Sauerteig-Grundrezept anklicken. Oder sich einen Ansatz schenken lassen 😉 . Belohnt werden ihr mit einem absolut umwerfenden Weizen-Sauerteig-Brot ohne Hefe. Also zumindest ohne zugesetzte Hefe, wie bei den Sauerteigbrötchen oder dem Zopf mit Sauerteig. Es schmeckt richtig schön mild und passt zu pikantem wie süßem Belag.

Zugegeben: Meine Familie hat zunächst eher suboptimale Varianten des Weizenbrots über sich ergehen lassen müssen. Zu saure, kompakte, feuchte Brote, oder eine nicht vorhandene labbrige Kruste. Jan und die Kids waren tapfer 😉 . Und freuen sich nun immer wieder auf mein Weizen-Sauerteigbrot.

Variationen des Weizenbrot-Rezept mit Sauerteig

Was mir besonders am Rezept für das Weizenbrot ohne Hefe gefällt, ist seine Vielfältigkeit. Die Basis ist ja ein Weißbrot mit Sauerteig, für das man Weizen mit der Type 405 oder 550 verwendet. Ich werfe aber oft alle möglichen Mehle zusammen.

einfaches Weizenbrot mit Sauerteig

So haben wir mal Weizenvollkornbrot mit Sauerteig, mal Roggen-Weizenbrot. Manchmal gebe ich sogar etwas Buchweizenmehl oder Reismehl dazu. Konsistenz und Geschmack werden natürlich jeweils etwas anders. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich also ans Grundrezept halten.

Häufige Fragen zum Weizen-Sauerteigbrot

Kann man das Weizenbrot mit fertigem Sauerteig machen?

Grundsätzlich ja, mit flüssigem Sauerteig oder Trockensauerteig fehlt euch aber die Triebkraft und ihr solltet – wie ich hier beschreiben habe – Hefe zugeben. Das gilt auch, wenn euer Sauerteigansatz noch sehr jung ist.

Wann sollte man mit dem Rezept anfangen?

Das Weizenbrot mit Sauerteig hat lange Gehzeiten. Ich mache es meist so, dass ich meinen Sauerteigansatz direkt nach dem Aufstehen auffrische. Am Nachmittag beginne ich mit dem Brot, lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen und backe das Brot gegen 17 Uhr. So können wir es direkt zu Abend essen.

Wie bekommt das Brot die Kruste?

Vor allem durch Dampf. Entweder, indem man es in einem Topf mit Deckel backt (Dutch Oven oder Hybrid-Kochtopf) oder die Dampffunktion des Ofens nutzt bzw. notfalls zumindest ein Schälchen Wasser auf den Herdboden stellt.

Mit meinen Tipps gelingt auch euch dieses Weizen-Sauerteig-Brot! Für mehr Inspirationen schaut gerne auch unsere Brotrezepte-Kategorie an. Dort findet ihr auch Kreationen mit Hefe wie das Brot ohne Kneten im Topf, das Bauernbrot, das Roggenmischbrot und das Toastbrot. Wenn ihr dieses Rezept ausprobiert, hinterlasst mir gerne einen Kommentar, ich freue mich auf euer Feedback!

Weizen-Sauerteigbrot

Unser liebstes Sauerteigbrot für jeden Tag: Dieses Weizenbrot ohne Hefe braucht nur viel Gehzeit, ist aber einfach, variabel und bekommt eine herrliche Kruste und Krume.
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung20 Minuten
Backzeit55 Minuten
Ruhezeit1 day 6 Stunden

Zutaten

1
Brot

Für den Vorteig

Für den Hauptteig

  • 400 Gramm Weizenmehl Type 405, 550 oder Teil 1050
  • 220 Milliliter Wasser lauwarm, ca. 37 Grad
  • 10 Gramm Salz

Zubereitung

  • Zutaten für den Vorteig in einer großen Schüssel verrühren. Abdecken und bei 25-30 Grad (z.B. Herd mit eingeschalteter Backofenlampe) rund 2 Stunden ruhen lassen.
  • Mehl, Wasser und Salz dazugeben; alles von der Küchenmaschine ca. 10 Minuten kneten lassen. Schüssel erneut abdecken und an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen. Einmal dehnen und falten.
  • Teig 20-24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Danach noch einmal dehnen und falten und zu einer Kugel formen. Etwa eine Stunde Raumtemperatur annehmen lassen. Wenn vorhanden, dafür in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben.
  • Ofen auf 230 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, am besten zusätzlich einen Dutch Oven mit vorheizen (siehe Tipp). Brot-Teigling vorsichtig in den vorgeheizten Topf stürzen, alternativ auf einen Pizzastein oder auf ein Blech.
  • Brot 10 Minuten bei 230 Grad mit Deckel backen, dann auf 190 Grad herunterschalten und weitere 30 Minuten mit Deckel backen und dann noch einmal 10-15 Minuten ohne Deckel. Das Brot sollte beim Klopfen mit den angewinkelten Fingerknöcheln hohl klingen.

Anmerkungen

  • Für das Rezept benötigt man einen triebstarken Sauerteigansatz, z.B. nach meinem Sauerteig-Rezept. Wenn der Sauerteig noch recht jung ist (z.B. wenige Wochen), sollte man zusätzlich etwas Hefe mit in den Hauptteig geben.
  • Anstelle des Weizenmehls eignet sich auch Dinkelmehl; einen Teil des Mehls kann man gut durch Vollkorn ersetzen. Die Konsistenz des Brots wird dann natürlich etwas anders.
  • Am besten wird das Brot, wenn es mit Dampf gebacken wird. Das erreicht man z.B. dadurch, dass man einen ofenfesten Topf mit Deckel wie einen Dutch Oven verwendet. Ansonsten kann man aber auch die Dampffunktion des Ofens verwenden oder ein normales Blech und dann zusätzlich ein Schälchen Wasser auf den Herdboden stellen.
  • „Blitzvariante“: Den Teig auf einmal komplett aus den Zutaten des Vor- und Hauptteigs herstellen (also 475g Mehl etc). Diesen dann ca. 3h ruhen lassen, dann auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche dehnen, falten und rundwirken. In (mit Backpapier ausgelegten) Gärkorb setzen, mit feuchtem Küchentuch bedecken an einem warmen Ort nochmals ca. 3-4h ruhen lassen und dann backen.
 
  • Du hast nicht alles da?

    In der Zutaten Tauschbörse findet ihr Tipps, wie und durch was ihr Zutaten ersetzen könnt.

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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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341 Kommentare

  1. Das ist das erste Mal, dass ich überhaupt irgendwo kommentiere, aber jetzt muss das sein. Ich habe ein ganz tolles, leckeres Brot gebacken! Juchhu! Nach vielen erfolglosen Versuchen und nachdem ich schon fast aufgegeben hätte, habe ich mit Deinem Rezept den Jackpot geknackt. Viele Rezepte, die man im Netz findet, sind total verwirrend und erschlagen einen mit Fachausdrücken. Deins dagegen ist auch für Anfänger wie mich leicht verständlich. Ich habe mich so gefreut, als ich den Deckel meines Dutch Ovens anhob und da ein ein schön aufgegangenes Brot drinlag statt des harten Fladens, den ich nach meinen zahlreichen Misserfolgen schon fast erwartet hatte. Ich möchte noch erwähnen, dass ich in England lebe und es außerhalb der Metropolen gar nicht so leicht ist, an gutes Brot zu kommen. Deswegen wollte ich ja mein eigenes backen – was mir jetzt mit Deinem tollen Rezept endlich gelungen ist. Danke!

    1. Hallo Tamara, Kommentare von Menschen, die sonst eigentlich nie kommentieren, freuen mich immer besonders 🙂 !
      Ich kann absolut nachvollziehen, was du von anderen Rezepten im Netz schreibst, so geht/ging es mir beim Thema Brot auch oft – daher will ich es besser machen

  2. Hallo Katrin, wann ist das erste mal dehnen und falten dran? Während der 3 h Teigruhe oder am Ende, bevor es in den Kühlschrank kommt?

    1. Hallo, du kannst es mehrmals machen, aber ich mache es immer, bevor der Teig dann in den Korb kommt

  3. Ich habe das Brot jetzt schon öfter gebacken und bin begeistert. Es wird immer schön knusprig und bleibt von innen fluffig.

    1. Wir lieben es auch – unser täglich Brot 😉

  4. Was für ein tolles Rezept. Habe mit einem zwei Wochen alten Weizenstarter schon das zweite köstliche Brot gebacken. Danke für das tolle Rezept!

    1. Super, dass es schon mit einem so jungen Sauerteig klaptp!

  5. Hallo, ich habe dieses Brot jetzt 2 x erfolgreich gebacken. Es ist wirklich super lecker. Ich habe einen Teil des Weizenmehls durch Roggenmehl 1150 ersetzt, was problemlos funktioniert. Ich würde gern ein etwas größeres Brot davon backen (1,5fache Menge). Mein Sauerteig ist noch sehr jung. Muss ich dann diese Menge entsprechend erhöhen oder bleibt es bei 75g? Ist es außerdem notwendig, den Teig vor dem Backen einzuschneiden? Vielen lieben Dank vorab für die Antwort. LG, Heike

    1. Hallo Heike, ja, du solltest dann natürlich mehr Sauerteig nehmen. Einschneiden musst du nicht, da das Brot eigentlich selbst „aufreißt“, zumindest bei mir im dutch oven

      1. Super, vielen Dank. Dann probiere ich es das nächste Mal aus.

  6. Hallo,

    Kann ich auch den fertigen Sauerteig aus dem Laden nehmen,also den von Seitenbacher z.B?

    Vielen Dank im Voraus
    Liebe Grüße
    Galina

    1. Hallo Galina, schau mal, was ich im Text schreibe:

      Kann man das Weizenbrot mit fertigem Sauerteig machen?
      Grundsätzlich ja, mit flüssigem Sauerteig oder Trockensauerteig fehlt euch aber die Triebkraft und ihr solltet – wie ich hier beschreibe – Hefe zugeben. Das gilt auch, wenn euer Sauerteigansatz noch sehr jung ist.

  7. Hallo Kathrin
    Heute wurde in mir die Brotbäckerin geboren, mit deiner Hilfe. Mein erstes selbstgebackenes Brot überhaupt, nach deinem Weizen-Sauerteig-Rezept. Mit leichten Abwandlungen – Anteil Vollkornweizen, statt 24 h im Kühlschrank nur 10 – wurde das Brot im Gusseisentopf ein Traum. Spitzenkruste, innen saftig, geschmacklich herausragend. Das Brot war noch kaum abgekühlt, als wir uns schon drüber hermachten! Vielen Dank an dich, dass du mir den Einstieg so einfach gemacht hast. (Und Dank an meine liebe Freundin veronika, die mir Anstellgut überliess).

    1. Hallo Stefanie, ach wie schön – ich freue mich immer, wenn ich mit meinen Rezepten neue Brotbackfans „erzeugen“ kann 😉

  8. Hi, ich habe jetzt schon mit vielen Rezepten gebacken, aber Brot wird nie was. Meist kann man damit eher jemanden erschlagen als es essen. Jetzt klang dein Rezept ganz machbar. Aber nach den jeweiligen Gehzeiten hat der Teig eine sehr harte Kruste, die dann, wenn man den teig dehnt und faltet, in unterschiedlich großen Brocken im Teig ist. Was kann ich da anders machen?
    LG Kristin

    1. Hallo Kristin, Das klingt, als hättest du den Teig nicht gut genug abgedeckt. Dann bekommt er quasi eine trockene Haut

  9. Ich habe das erste mal deinen Sauerteig-Weizenbrot ausprobiert. Der Teig sah auch toll nach den 3 Stunden gehen aus. Nun wollte ich ihn falten und er ist klebrig und kein faltbarer Teig. Was habe ich bloß falsch gemacht?
    LG,
    Melanie

    1. Hast du die Arbeitsfläche gut bemehlt?

      1. Ich habe jetzt noch etwas Mehl untergefalten.

        Das Brot ist toll geworden. Schön aufgegangen, tolle Kruste und tolle Krume. Sehr lecker! Meine Familie ist begeistert.

  10. Liebe Kathrin, eine wunderschöne und spannenede Homepage! Kompliment! Ich möchte mich diese Woche ebenfalls an das Sauerteibrot wagen. Am liebsten möchte ich das ganz frisch für Samstagmorgen backen. Denkst du, dass ich den Teig statt 24 auch ca. 30 Stunden im Kühlschrank gehen lasse? Vielen Dank für deine Antwort. Liebe Grüsse, Heidi

    1. Liebe Heidi, herzlichen Dank für das schöne Lob! Ich denke, das müsste gehen – verkürze einfach die Gehzeit bei Zimmertemperatur etwas

  11. Liebe Kathrin,
    vielen Dank für deinen tollen Blog. Ich war schon immer großer Fan von Hefeteig aller Art, aber an Sauerteig habe ich mich bis jetzt noch nicht getraut. Bis jetzt. Das erste Brot, das Weizen -Sauerteig-Brot schmeckt genial. Ich habe 150g vom Mehl mit 1050er ersetzt und bin vom Geschmack, Aussehen und Kruste begeistert. Mhhhhm.

    Jetzt möchte ich mit Roggen-Mischbrot weiter machen. Kann ich dieses Rezept einfach nehmen und ein Teil der Mehls mit Roggenmehl 1150er ersetzen?

    Dein Rezept zum Bauernbrot ist ja mit fertigem Sauerteig und nun weiß ich nicht welche Mengen ich nehmen soll.

    Ich mache mich gleich über einen Ansatz mit Roggenmehl. Meiner mit Weizenmehl hat mir nicht gefallen. Ist kaum aufgegangen und roch nur wenig sauer. Habe im Rezept nach deinem Tip auch Hefe verwendet.

    Liebe Grüße
    Christian

    1. Hallo Christian, ich habe mich sehr über dein tolles Feedback gefreut!
      Zu deiner Frage: Einen Teil kannst du schon ersetzen, allerdings nicht mehr als maximal die Hälfte, würde ich mal vermuten.

  12. Hallo,
    ich habe diese Website gefunden, weil ich nach Weißbrot mit Sauerteig gesucht habe. Hintergrund ist der, dass wir den Hefegeschmack im Brot nicht so gerne mögen. Ich habe hier einen Sauerteig Ansatz der nur als Wasser und 1800er Bioroggenmehl (bei manchen Erzeugern ist das auch schon Vollkornmehl) besteht.
    Den brauche ich immer für mein Schwarzbrot. Nun hatte ich zuviel davon und habe mich gefragt, ob man den Roggen STA wohl für dieses Rezept nehmen kann. Ich muss sagen: der Versuch hat sich gelohnt. In habe mich genau an die Mengenangaben gehalten und auch die Zeiten eingehalten. Nur die Backtemperatur habe ich nach 10 Min. auf 210 Grad reduziert und das Brot nach 45 Min. rausgenommen, weil es mir zu dunkel wurde.

    Das Ergebnis war sensationell. Ein ganz toller Ofentrieb, schöne Kruste, tolle Porung und ganz lecker im Geschmack. Über die Hälfte ist schon alle und den Rest gibt es morgen zum Frühstück.

    Schade, dass man hier keine Fotos zeigen kann.

    Danke für die Inspiration
    Hayo

  13. Halloo Kathrin, habe dein Rezept jetzt ein paar mal ausprobiert. Super Rezept. Bei anderen Mehlsorten habe ich festgestellt, dass ich mehr Sauerteig Ansatz benötige. War vorallem bei hohem Roggen oder Vollkorn Anteil (ab ca. 40%) so. Dem ersten das ich mit anderen Mehl Zusammensetzungen gemacht habe fehlte etwas die Treibkraft, war zwar lecker aber halt arg flach… Beim fertig Sauerteig habe ich deinen Tipp mit Hefe befolgt, auf meinem gab es dazu gute Tipps wg. des Verhältnisses (1kg Mehl/20g Trockenhefe od. einen 40g Würfel frische. Also Danke für das leckere Rezept!

    1. Hallo Sandra, danke für deine Nachricht! Und ja, Roggen ist definitiv ein Sonderfall und braucht viel mehr Säure

  14. Hallo Kathrin, wahrscheinlich steh ich auf der Leitung, aber ich versteh immer noch nicht, wieviel Anstellgut ich verwenden muss. Dachte 75 g, irgendwo steht hier aber was von 10 g. ?
    Ich wär froh über so ein Standardrezept, wo ich einfach mit 500 g Mehl backen kann, und die Sorten abwechseln. Mir schwirrt schon der Kopf von den ganzen Anleitungen, die ich gelesen hab.
    Danke für eine Antwort, Karin

    1. Hallo Karin, das IST (m)ein absolutes Standardrezept 😉
      Ich versuche, es nochmal zu erklären. Meine Sauerteiganleitung hast du gelesen, oder? Du musst den Sauerteig jede Woche auffrischen wofür du 10g vom alten Sauerteig benötigst sowie je 50g Wasser und Mehl. Das heißt, da hast du am Schluss ca. 110 Gramm. Von diesen benötigst du 75 für dieses Brot. (Der Rest bleibt im Kühlschrank und bildet eine Woche später wieder die Basis fürs Auffrischen)

      1. Hallo, danke dir. Nee, deine Anleitung hab ich nicht gelesen, ich hatte vor einiger Zeit nach einer anderen Anleitung Sauerteig angesetzt, aber anders gefüttert. Also jede Woche einen Löffel Mehl und etwas Wasser, wenn ich nicht gerade gebacken hab. Das ganze wird immer saurer ?, kein Wunder, wenn man eigentlich nur 10 g vom alten Ansatz braucht.
        Vielleicht fang ich mal lieber nach deinem Rezept ganz von vorne an ?. Liebe Grüße, Karin ?

        1. Das ist eine gute Idee ?

  15. Liebe Kathrin, danke für dieses tolle Rezept. Mein erster Sauerteig, mein erstes Brot. Perfektes Ergebnis. Lockere Krume, saftig, tolle Kruste, schon das Gräusch beim Aufschneiden,..
    Backen macht in der Tat glücklich! Auch meine Familie. Alles Gute!

    1. Hallo Claudia, das ist ja klasse! Schön dass es sofort so funktioniert hat 🙂