Bei diesem extrem einfachen Cracker-Rezept möchte ich eigentlich gar nicht groß drumherum reden, sonst braucht ihr fürs Lesen womöglich länger als fürs Backen. Es handelt sich nämlich um Salzgebäck, das tatsächlich innerhalb von rund 15 Minuten fertig ist!
Eine Viertelstunde! Darin inbegriffen ist sowohl die Zeit fürs Kneten als auch fürs Backen. Anders gesagt: Wenn ihr bei der ersten Tagesschau-Meldung Lust auf Knabberzeug bekommt und euch beeilt, könnt ihr losknuspern, wenn die erste Tatort-Leiche über den Bildschirm flimmert 😉 … Für das Cracker-Grundrezept benötigt ihr zudem nur drei Grundzutaten, die man ohnehin immer zuhause hat, also noch weniger als beim selbstgemachten Knäckebrot: Mehl (ich nehme am liebsten helles Dinkelmehl, normales Weizenmehl geht genauso), Milch und Butter. Dazu kommt nur noch ein bisschen Salz. Kräuter und Gewürze sind absolut optional.




Anders als bei gekauften bekommt ihr bei den selbstgemachten Crackern auch einen wunderbaren Duft aus dem Ofen mitgeliefert. Und könnt euch eure ganz persönliche Lieblingsvariante zusammenstellen. Obwohl das Rezept eher fettarm ist, erinnern die Cracker ohne Hefe und Backpulver fast an Blätterteig. Übrigens ebenso die noch gesünderen Vollkorncracker oder auch die ähnlichen glutenfreien Cracker.
Einfaches Cracker-Rezept ohne Hefe verfeinern
Als „Topping“ eignen sich all die Salzmischungen, die ihr mögt. Oder die ihr vielleicht im Lauf der Zeit geschenkt bekommen habt 😉 . Ihr wisst schon: Himalaja-Chili-Knoblauch-Salz, Zitronenverbene-Majoran-Kakao-Salz. Dier könnt ihr dann gleich noch für die Brezelchips verwenden. Man kann die Cracker aber auch pur essen oder nur mit normalem Fleur de Sel bzw. Meersalz bestreuen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem einfachen 15-Minuten-Cracker-Rezept! Noch mehr Snacks findet ihr in unserer Knabbergebäck-Kategorie – unter anderem die Low Carb Variante, Käsecracker, Honig-Salz-Nüsse, Süßkartoffelchips, gerösteten Kichererbsen und pikante Nusskekse.
Cracker
Zutaten
- 150 Gramm Weizenmehl oder Dinkel Type 630
- ½ Teelöffel Salz
- 40 Gramm Butter sehr kalt und in Stückchen
- 70 Milliliter Milch kalt
- Gewürzsalz zum Bestreuen
Zubereitung
- Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen. Mehl und Salz in eine Schüssel geben.
- Die kalte Butter in sehr kleinen Stückchen sowie die kalte Milch dazugeben und alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange, da der Teig sonst zu klebrig wird.
- Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche oder noch besser zwischen Folie dünn ausrollen und mit einem Teigrad bzw. scharfen Messer ca. 30-40 Cracker schneiden.
- Cracker auf das Blech legen, mit ganz wenig Wasser bepinseln und nach Belieben mit Kräutern, Gewürzsalz oder Meersalz bestreuen. Je nach Dicke ca. 8 Minuten backen.
Anmerkungen
- Wer etwas mehr Zeit hat, kann den Teig vor dem Ausrollen ca. 15-30 Minuten in Folie gewickelt kühlstellen.
- Zum Bestreuen passen diverse Salz- und Gewürzmischungen.

















49 Kommentare
Nachtrag zu meinem letzten Kommentar, weil heute nochmal gemacht. Ich hab mir deine Beschreibungen, während die Cracker im Ofen sind, nochmal durchgelesen und mir ist was an dieser Stelle aufgefallen:
„Noch mehr Tipps zu diesem Rezept
Tipps & Tricks zum Mürbteig“
Ich kanns nicht lassen und möchte dir einen kleinen Tipp von Fachmann zu Fachfrau geben. Es ist kein Mürbteig, sondern ein typischer Blitzblätterteig.
Danke für deinen Hinweis, da liegst du allerdings fachlich nicht ganz richtig. Es handelt sich definitiv nicht um einen Blitzblätterteig, da die Butter hier komplett in den Teig eingearbeitet wird und weder Tourier- noch Faltvorgänge stattfinden; außerdem ist die Buttermenge extrem gering. Die Bezeichnung „Mürbteig“ ist vielleicht etwas vereinfacht, beschreibt die gewünschte mürbe Struktur aber deutlich näher als „Blitzblätterteig“.
Ich schaue mir einen romantischen Film auf YT an „Bon Appetit“. Es geht um gehobene Gastronomie und eine aufkeimende Freundschaft. Trinke ein Bier, fühle mich prächtig und bekomme Appetit auf etwas Herzhaftes, Knuspriges. Kurz nachgeschaut, nix da. Also gegoogelt. „Rezept pikantes Gebäck“. Und auf deiner Seite gelandet. Dieses Rezept gefunden, direkt losgelegt. Hatte nur 32 😅 Gramm Butter im Kühlschrank, aber dank Taschenrechner auf dem Handy kein Problem, das Rezept umzurechnen. In Nullkommanix – dank KitchenAid – den Teig gemacht, dünn ausgerollt (dank meiner Konditorausbildung vor gefühlt hundert Jahren 😜 kein Problem) , mit Wasser besprüht (Sprühfläschchen aus dem Drogeriemarkt, leichter durchzuführen als bepinseln), mit Salz und Rosenpaprika bestreut und rein in den Ofen. Nach den angegebenen 10 Minuten nachgeschaut und meine erste Vermutung beim Ausrollen bestätigte sich. Einige Stücke waren aufgegangen – Blitzblätterteig -. Hab das Blech weitere 5 Minuten im Ofen gelassen, dann rausgeholt. Einige Stücke auf den Tisch geworfen, sie knusperten. Perfekt. Jetzt esse ich sie, während ich den Film weiter schaue….Wie wunderbar, dass ich deine Seite gefunden habe. Ich hoffe, deine anderen Rezepte sind genauso genial wie dieses. Das wird ein Abenteuer, alles zu durchsuchen. 💛
Hallo Karl, das freut mich riesig, danke für deine ausführliche Rückmeldung! Ich habe die Cracker selbst kürzlich erst wieder Last Minute für uns gemacht 🙂
Übrigens: Du kannst jedes rezept direkt hier bei uns umrechnen. Wenn du hier zB 35g Butter nutzen willst, muss du die Stückzahl einfach auf 30 oder 31 stellen.
Heute ausprobiert weil ich Bacon-Salz gemacht habe.Da muss ich das Salz reduzieren und etwas länger backen, hab den Teig sicher nicht dünn genug ausgerollt.
Sehr lecker! Tolles Rezept. Vielen Dank dafür!
Danke für dein Feedback 🙂
Super leckere Cracker, wir lieben sie!
Wie lange kann man die den aufbewahren?
Hallo, das freut mich, ich würde sagen bis zu einer Woche. Vielleicht etwas kürzer, vielleicht etwas länger, je nachdem, wie du sie lagerst. Du kannst ja mal probieren, wie die Konsistenz für dich die passende ist, entweder in einer Tupperdose oder in einer Blechdose wie bei Plätzchen.
Du kannst sie solange aufbewahren, bis sie gegessen sind. Bei mir waren das genau 5 Minuten. 😜
Beste Antwort 😉
Super lecker und wirklich einfach herzustellen. Bei mir waren sie beim ersten Mal etwas zu dick und zu salzig.
Das Salz haben wir angekratzt und alles aufgegessen.
Danke für deinen Erfahrungsbericht!
Ich habe die Cracker jetzt schon mehrmals gebacken. Alle lieben sie! Geht schnell und einfach und man hat meist alles da. Habe sie auch mal vorbereitet (Teig in den Kühlschrank gelegt), damit wir sie abends noch schneller fertig haben. Super! Auch die Idee mit dem Ausstechen fand ich super. War wirklich etwas fummelig, aber mit genug Mehl auf dem Teig und der Arbeitsfläche, haben wir es dann gut hinbekommen und so waren die Cracker der absolute Knaller für die Faschingsparty. Ganz viele Dino-Cracker. Ich finde sie auch super mit Käse überbacken. Vielen Dank für das tolle Rezept
Danke für deinen lieben Kommentar 🙂
Sehr leckeres, herzhaftes Buttergebäck. Sehr dünn ausgerollt schmecken sie am besten. Ich werde sie auf jeden Fall nochmal backen und auch weitere Rezepte hier ausprobieren!
Der Gewürzkuchen ist übrigens auch seeehr lecker und saftig, habe ihn bereits mehrmals gebacken!
Danke für dein Feedback
Hi,
Ich habe schon ein paar Rezepte ausprobiert, alle sind so geworden, wie ich es erwartet hatte. Nur diese Cracker, grrrrr. Selbst nach 18 Minuten sind sie nicht knusprig geworden. woran kann es gelegen haben?
Hallo, sicher sind sie zu dick ausgerollt (und/oder werden beim abkühlen noch knuspriger)
Auf der Suche nach etwas das ich meinem extrem wählerischen Esser in die Brotdose für die Kita packen kann, bon ich auf dein Rezept gestoßen.
Der Zwerg war auch schnell überzeugt und so haben wir uns direkt ans Werk gemacht.
Bis das wir die Craker etwas fast doppelt so lange im Ofen hatten bis sie knusprig waren, haben sie uns beiden unglaublich lecker geschmeckt !!!
Fazit: Die wird es definitiv öfter geben!
Das freut mich riesig! Danke für deinen Kommentar
Ein Stern ist schon zu viel dafür..
Die schlimmsten Cracker, die ich je unter den Fingern und im Mund hatte.
Allein die Verarbeitung der totale Horror – überall rissig, zum Ausstechen vollkommen ungeeignet.
Der Geschmack auch nix und vom Biss zwischen Gummi und irgendwas
Das tut mir leid. Wenn es bei allen anderen so gut gelingt, hast du ectk was falsch gemacht?
Das Rezept ist wirklich der Hammer.
Ich habe sie heute in doppelter Menge gebacken und mit echter Lauge bepinselt.
Heute Abend kann ich wohl die nächste Ladung backen ?
LG Steffi
Hallo Steffi, vielen Dank für dein Feedback, die Variante mit Lauge klingt wirklich lecker
Moin,
ich habe Dinkel- und Hafermehl gemischt und muss sagen, das war perfekt.
Fritz (4) und Frieda (1) finden Sie so lecker, dass ich in 2 Tagen dreimal gebacken habe!
Super für die brotdosen??????
Das ist ja schön, ich muss sie auch mal wieder machen 🙂
Hallo Kathrin! Ist die Konsistenz vom Teig auch dafür geeignet um Kekse auszustechen? Liebe Grüße, Natascha
Hallo Natascha, ich denke schon, wenn die Ausstecher „scharf“ genug sind
Super Rezept, toller Geschmack! Nur mit der Konsistenz muss ich noch experimentieren, evtl waren sie bei mir zu dick. Hätte ich sie dünner ausgerollt, wären es aber ca. 50-60 geworden? Und der Schwarzkümmel hält nicht, mit dem ich sie bestreut habe. Evtl mit Milch bestreichen? 🙂
Hallo Janine, schön dass sie dir geschmeckt haben! Es kommt natürlich stark auf die Größe der Cracker an, wie viele es werden, aber tendenziell ist flacher immer knuspriger. Wenn du sie mit einem verquirlten Eigelb, etwas Wasser oder Milch bestreichst, sollte alles „halten“.
Hallo Kathrin, wie sieht es denn bei diesem Kracker-Rezept mit aufbewahrung aus? Schmecken die aich nach 1-2 Wochen in der Dose noch?
Danke fürs Feedback
Lg
Nora
Hallo Nora, also eine Woche in gut schließender Blechdose dürfte gut klappen.