Küchenmaschinen-Test Kitchenaid, Kenwood, Bosch, Philips

Großer Test: Küchenmaschinen zum Backen

Wer gerne Kuchen und Co backt, braucht eine gute Küchenmaschine. Aber welche Küchenmaschine ist zum Backen die beste? Um das herauszufinden, habe ich einen großen Vergleichstest …

Kathrin Runge

Beitrag von Kathrin Runge

vom 22.11.2015

Wer gerne Kuchen und Co backt, braucht eine gute Küchenmaschine. Aber welche Küchenmaschine ist zum Backen die beste? Um das herauszufinden, habe ich einen großen Vergleichstest gemacht. Gegeneinander angetreten sind: eine Kitchenaid Artisan, eine Bosch MUM 5, eine Kenwood Chef Sense sowie eine Philips Küchenmaschine. Zwei Tage lang habe ich in unserer Küche gerührt, geknetet und geschlagen; Massen an Zucker, Eiern und Mehl verbraucht. Das Ergebnis meines großen Küchenmaschinen-Tests 2015 präsentiere ich euch in diesem Beitrag.

Ich bin eine erfahrene Hobbybäckerin, aber natürlich nicht die Stiftung Warentest (deren Küchenmaschinentest allerdings eh ziemlich veraltet ist). Das heißt, ich habe die Geräte „nur“ auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Themen wie Sicherheit, Schadstoffe etc spielten keine Rolle. Gleich zu Beginn mein zusammenfassendes Resümee, bevor ich auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle eingehe: Die eine, für jeden Hobbybäcker passende, beste Küchenmaschine gibt es meiner Meinung nach nicht. Insofern kann ich euch auch keinen Testsieger präsentieren. Aber es gibt natürlich mal mehr, mal weniger Argumente, die für die jeweiligen Küchenmaschinen sprechen. Bei euerer Wahl solltet ihr vor allem bedenken, zu welchem Hauptzweck ihr euch ein Gerät kaufen möchtet: Wollt ihr vor allem Rührteig und Knetteig für Kuchen und Kekse machen? Backt ihr gerne viel und große Mengen Brot? Soll die Küchenmaschine auch andere Funktionen haben wie Gemüseraspeln, Getreidemahlen, eine zusätzliche Pürierfunktion oder Nudelmaschine? Und wenn ja – welche Summe seid ihr bereit, dafür auszugeben? Preislich liegen zwischen den Modellen von Kitchenaid, Bosch, Kenwood und Philips nämlich Welten. Nicht nur, was die Grundausstattung angeht, sondern auch in Bezug auf separat erhältliches Zubehör.

Vier Küchenmaschinen im Test – Kitchenaid, Bosch, Kenwood und Philips

Neben den Küchenmaschinen, die ich getestet habe, gibt es natürlich noch viele weitere Geräte von anderen Firmen wie WMF, Klarstein, AEG oder Krups. Die Hersteller Bosch, Kitchenaid, Kenwood und Philips haben teils zig verschiedene Modelle im Programm, die sich aber oft nur in Einzelheiten wie der Farbe, dem inbegriffenen Zubehör oder der Schüsselgroße unterscheiden. Auf die Kitchenaid Artisan, die Bosch MUM 5, die Kenwood Chef Sense sowie die Philips HR7778/00 fiel die Wahl vor allem deswegen, weil sie zu den meistverkauften Geräten gehören und einen guten ersten Eindruck machten. In diesem Beitrag hier soll es in erster Linie ums Backen gehen.

Die Kitchenaid Artisan besitze ich selbst seit einigen Jahren. Allerdings haben wir sie in Amerika relativ günstig gekauft – hierzulande kostet sie nämlich um die 500 Euro. In der Grundausstattung sind nur das Gerät mit 4,8 Liter Schüssel, Haken und Quirl sowie eine Abdeckhaube enthalten. Alles weitere muss man zusätzlich kaufen. Mit 300 Watt hat die Kitchenaid die mit Abstand geringste Leistung, was allerdings nicht unbedingt etwas über ihr Können beim Kneten und Rühren aussagt.

Die Bosch MUM 5 Styline hat 900 Watt und kostet mit rund 200 Euro weniger als die Hälfte. Sie wird mit allen möglichem Zubehör geliefert – vom Smoothiemixer bis zum Reibeaufsatz. Die Rührschüssel fasst 3,9 Liter. Für den normalen Gebrauch reicht das sicher aus. Wer regelmäßig sehr große Mengen Teig verarbeitet, bekommt aber womöglich Probleme.

Die Kenwood Chef Sense gehört zu den teuersten in meinem Küchenmaschinenvergleich – und ist die mit dem stärksten Motor. Für rund 400-500 Euro erhält man ein Gerät mit 1100 Watt, eine Rührschüssel mit 4,6 Liter, 3 Haken/Quirle sowie eine Abdeckhaube. Wie bei Kitchenaid muss man auch bei Kenwood alle weiteren Zubehörteile für (recht teures) Geld kaufen.

Die Philips HR7778 (toller Name…) unterscheidet sich extrem von den anderen Geräten. Sie sieht eher aus wie ein Food Processor, hat keinen Schwenkarm und keine Rührschüssel. Für rund 180 Euro erhält man neben dem Gerät extrem viel Zubehör in einer eigenen Box – vom Entsafter bis zum Smoothiemixer.

Für den Test der Küchenmaschinen habe ich folgenden „Versuchsaufbau“ 😉 gewählt: Als erstes mussten die Geräte natürlich zusammengebaut und eingerichtet werden, am besten relativ selbsterklärend. Dann habe ich Eiweiß geschlagen. Ich habe den für Rührteig wichtigen Arbeitsschritt Butter-Zucker-Eigelb-Rühren gemacht, habe Mehl, Eigelb und Eiweiß untergehoben. Ich habe Hefeteig für Brote geknetet. Und einzelnes Zubehör getestet.

Mein Fazit des Kitchenaid-Küchenmaschinen-Tests

  • Design, Größe und Verarbeitung: Ja, sie ist einfach sehr schick, ein echter Design-Klassiker! Alles besteht aus Edelstahl. Bei uns steht die Kitchenaid Artisan immer auf der Arbeitsfläche – damit ich sie schnell benutzen und dauernd anschauen kann 😉 Gut und hochwertig verarbeitet.
  • Eischnee und Rührteig: Der Eischnee wird toll geschlagen, bekommt ein großes Volumen. Auch beim Rührteig überzeugt die Kitchenaid. Allerdings muss man die Zutaten immer wieder vom Rand in die Schüssel kratzen.
  • Hefeteig: Die Kitchenaid schafft es am schnellsten, aus den Zutaten einen schönen glatten Hefeteig zu kneten. Was mich stört und mit etwas Angst macht: Sie „ruckelt“ bei großen Mengen und schweren Teig teils extrem hin und her.
  • Reinigung: Problemlos. Alles Zubehör kann in die Spülmaschine, auch wenn das beim Eischnee-Quirl nicht empfohlen wird. Etwas schwierig zu reinigen ist nur das Stück, an dem man die Rührer fixiert.
  • Zubehör: Eine sehr große Auswahl von der Getreidemühle bis hin zur Eismaschine. Leider fast alles sehr teuer, so wie das ganze Gerät. Eben eher für Liebhaber gedacht.

Mein Fazit des Bosch-Küchenmaschinen-Tests

  • Design, Größe und Verarbeitung: Schick und platzsparend, also auch für kleinere Küchen geeignet. Bis auf die Schüssel ist alles aus Kunststoff, was allerdings nicht groß stört. Der Schwenkarm ist eher niedrig, was bei  Hängeschränken hilft.
  • Eischnee und Rührteig:  Gute Leistung, allerdings vergleichsweise langsam. Dafür sehr leise. Die Zutaten bleiben eher in der Mitte am Boden der Schüssel hängen als am Rand.
  • Hefeteig: war recht lange bröselig, ist dann aber doch gut und glatt geworden. Die einzige Maschine, die beim Kneten kühl geblieben ist.
  • Reinigung: Problemlos. Alles spülmaschinenfest. Eventuell verfärbt sich der Kunststoff mit der Zeit etwas.
  • Zubehör: Vieles ist inklusive. Dazu kann man z.B. noch einen Nudelaufsatz kaufen oder einen Spritzgebäckvorsatz. Alles in allem mein Tipp für jeden, der einen Allrounder für wenig Geld will.

Mein Fazit des Kenwood-Küchenmaschinen-Tests

  • Design, Größe und Verarbeitung: Sieht sehr hochwertig aus und ist gut verarbeitet. Vergleichsweise großes Gerät. Zum Anheben des Schwenkarms und Befestigen des Zubehörs muss man immer an die Rückseite greifen, was sehr nervig ist und zu Platzproblemen führen kann.
  • Eischnee und Rührteig: Sehr gutes Volumen, schnell erledigt. Zutaten bleiben etwas am Rand hängen. Recht laut.
  • Hefeteig: Der Hefeteig an sich wird schnell schön glatt, top! Allerdings gibt das Gerät beim Kneten komische Geräusche von sich und wird sehr heiß.
  • Reinigung: problemlos.
  • Zubehör: Eine sehr große Auswahl von der Gewürzmühle bis hin zum Nudelaufsatz. Da das Zubehör hinten montiert wird, braucht man die ganze Tiefe der Arbeitsfläche. Gute Qualität, aber eben auch alles recht teuer.

Mein Fazit des Philips-Küchenmaschinen-Tests

  • Design, Größe und Verarbeitung: Eher ein Food Processor. Für die große Zubehör-Box braucht man Platz. Da es keinen Schwenkarm gibt, sind Hängeschränke kein Problem.
  • Eischnee und Rührteig: Eischnee war eine kleine Katastrophe. Das Gerät hat extrem viel Power, schleudert die Zutaten aber mehr an den Rand als dass es sie verarbeitet. Mickriges Volumen. Der Rührteig war insgesamt Ok.
  • Hefeteig: Hilfe! Das Gerät ist viel zu schnell. Der Teig sieht zunächst eher aus wie Spätzle. Nach 2 Minuten schaltet sich das Gerät wegen Überhitzungsgefahr aus. Warten. Nochmal kneten. Nach 2 Minuten aus.
  • Reinigung: Problemlos.
  • Zubehör: Es ist alles Mögliche inklusive, dazu kaufen muss man sich eigentlich nichts mehr. Wer gerne einen  Allrounder für wenig Geld will, aber kaum backt, dürfte das Gerät wohl gut finden.
Küchenmaschinen zum Backen im Test

Mein Abschlussfazit: Bis auf die Philips kann ich Backfans eigentlich alle Geräte empfehlen – eben je nachdem, auf welche Faktoren ihr am meisten Wert legt, wieviel Geld ihr ausgeben könnt und welche Rolle das Design spielt. Und jetzt bin ich natürlich gespannt: Welche Erfahrungen habt ihr mit Küchenmaschinen schon gemacht?

Viele Grüße, Kathrin

Nachtrag: Herzlichen Dank für eure vielen Erfahrungsberichte! Wer überlegt, sich eine neue Küchenmaschine zuzulegen, sollte sich unbedingt noch die hilfreichen Kommentare unter diesem Beitrag durchlesen.

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Kathrin Runge

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Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

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44 Kommentare

  1. wie geht das mit dem Strom bei einer Maschine aus Amerika?

    1. Mit einem einfachen Adapterstecker

  2. HABE SCHON SEIT JAHRENE DIE KITCHEN AID MIT FAST ALLEM ZUBEHÖR -BIN EIGENTLICH ZUFRIEDEN -ABER DU HAST SCHON RECHT BEI EINEM SCHWEREN TEIG FÄNGT SIE AN ZU RUPPELN -DAS IST NICHT SO GUT
    ICH WÜRDE DIE KITCHEN AID ABER IMMER WIEDER KAUFEN
    GRUSS USCHI

  3. Langhammer Christa

    Ich habe eine Philips Küchenmaschine habe erst den Knethaken festgemacht dann mein Zucker Butter und Eier reingetan aber sie ging nicht muss ich das Zeug von oben einfüllen?

  4. Waltraud Granig

    Ich hatte über 20 Jahre lang eine Kenwood Chef 700 Watt Maschine, mit Fleischwolf, Hobel, Raspel und Reibe und Entsafter. Leider war beim Fleischwolf die Welle aus Kunststoff kaputt und nach so vielen Jahren hat auch der Motor beim intensiven Gebrauch den Geist aufgegeben. Sie war aus Kunsstoff und ruckelte beim Germteigkneten gewaltig. Da ich die Zusatzgeräte weiter verwenden wollte, entschied ich mich voriges Jahr wieder für eine Kenwood und kaufte die Chef ELITE mit 1400 Watt. Die Knetwerkzeuge und die große Rührschüssel sind hochwertig ausgeführt und machen beim arbeiten keinen „Ruckler“. Den Fleischwolf musste ich allerdings extra dazu kaufen und auch dieser ist weit besser ausgeführt als der letzte . Für die anderen Zusatzgeräte gibt es einen Adapter dazu und so kann ich alles weiter verwenden. Die Maschine braucht allerdings viel Platz und ist recht schwer, sodaß ich sie gleich auf der Anrichte stehen lasse. Eine Schutzhaube habe ich mir selbst dafür genäht. Für mich waar diese Anschaffung eine gute Entscheidung, da ich jede Woche aus 2 kg Mehl Brot backe und das schafft die Maschine gut.

  5. Hallo Kathrin, danke für deine tolle Seite und den guten Testbericht. Da ich mir auch gern eine KitchenAid zulegen möchte, durchforste ich seit geraumer Zeit das Netz nach Erfahrugen. Eine Frage ist allerdings noch immer unbeantwortet.
    Welchen Mengen benötigt die Maschine wenigstens? Ich backe oftmals auch nur kleine Portionen und möchte den Teig natürlich auch mit der Maschine zubereiten.
    Herzliche Grüße
    Claudia

    1. Hallo Claudiam
      es kommt darauf an, was du mit kleinen Portionen meinst. Für ein Eiweiß / Eischnee oder ähnliche Mini-Mengen verwende ich meist einen Handmixer. Was darüber hinaus geht, also z.B. Pfannkuchen mit zwei Eiern, geht eigentlich auch gut in der Kitchenaid.

  6. Küchenmaschinen Meister

    Hi 🙂

    bin selbst stolzer Besitzer einer KitchenAid und einer kleine Bosch MUM 4er Serie.
    Finde deinen „kleinen“ Test wirklich spitze.

    Bin mit beiden Maschinen super zufrieden und kann diese nur weiterempfehlen.

    Viele Grüße

  7. Huhu, toller Artikel, darauf bin ich jetzt erst durch Facebook aufmerksam geworden. Kitchenaid ebenso bei mir Traum, aber Anschaffungspreis und Kosten für Ersatzteile unfassbar/sehr teuer. Bei mir ist dann vor über 3 Jahren die Bosch Mum 5 in weinrot eingezogen, super schön und bin sehr zufrieden. Verarbeitet auch alles, was ich ihr gebe und zB. der Mixaufsatz ist seit jeher stark genug für grüne Smoothies, dh. er macht auch Tiefkühlgemüse- und obst smooth 😉
    Viele Grüße

  8. Hat mal jemand den Fleischwolf von Bosch getestet? Ist der Eisbereiter auch OK? Wie sind da die Erfahrungen?

    1. Der Fleischwolf funktioniert einwandfrei 🙂

      Den Eisbrecher habe ich noch nicht getestet.

  9. Ich schlage mich schon lange mit dem Gedanken umher mir eine Bosch MUM Styline zu kaufen, leider hat mich bisher der hohe Anschaffungspreis immer bisher davon abgehalten.

    Liebe Grüße
    Kimberly

  10. Erst mal großes Lob für den tollen Beitrag =)

    Ich besitze selber seit 2 Jahren die Bosch MUM Styline und bin absolut zufrieden, ich würde nie wieder dieses Gerät freiwillig hergeben und jederzeit wieder kaufen.
    Echt tolle Maschine mit sehr vielen Möglichkeiten.

    Beste Grüße
    Laura

  11. Hallo Kathrin,

    ich liebäugle mit der MUM5 von Bosch und habe beim Vergleich der verschiedenen Geräte der 5er Reihe festgestellt, dass die Motoren zum Teil auch unterschiedliche Watt zahlen haben und sich nicht nur im Zubehör unterscheiden. Weißt du noch wie viel Watt die von dir getestete MUM5 hatte?

    LG Bianca

    1. Hallo Bianca,
      900 Watt, wie sich im Text steht 😉

  12. Wirklich schöner Test, auch wenn ich bereits vollends ausgestattet bin.
    Vor knapp 2 Jahren habe ich mir auch ne Artisan in die Küche gestellt und es ist immer noch so erheiternd wenn ich das lime green farbige Gerät mit Zutaten fülle und am Ende ein Brotteig oder Kuchenteig, Salat, selbstgemachte Pasta oder Saft von Fallobst herauskommt.

    Ich schätze in jedem Fall die Flexibilität. Nicht für jedes Küchengerät nen extra Motorblock rumstehen haben zu müssen ist für mich der relativ hohe Anschaffungspreis wert. Mittlerweile habe ich auch schon fast alle zubehöre, von Eisbehälter über den neuen Gemüseschneider mit Würfelfunktion, den Entsaftervorsatz, die Pasta-Vorrichtung…

    gibt da schon viele Sachen, die aber auch n Haufen Geld kosten.
    Das günstigste war der Spritzgebäckvorsatz von Städter…

  13. Liebe Kathrin,
    meine Bosch Profi 45 ist seit 20 Jahren in meiner Küche tätig und mit dem mitgelieferten Zubehör für mich ausreichend ausgestattet. Der Motor ist stark und verkraftet 1 kg Mehl plus Zutaten ohne Probleme. Sämtliche Teige gelingen schnell. Meine 2 Rührschüsseln sind oft im Einsatz und lediglich für Schlagsahne nehme ich das Handrührgerät. Ich bin sehr zufrieden, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und deshalb würde mir immer wieder eine Bosch kaufen.

  14. Hallo Kathrin,
    danke für diesen aufschlussreichen Beitrag!
    Ich habe die Bosch MUM 4 und bin mit ihr sehr zufrieden. Hab auch kurz mit der KitchenAid geliebäugelt, allerdings fehlt mir dazu noch das nötige Kleingeld.
    Die Bosch ist ein kleiner Allrounder, dank der Aufsätze und Zubehör kann ich nicht nur Teige zubereiten sondern auch Gemüse raspeln oder Eis machen. Einzig beim Germ/Hefeteig greife ich auf die Knetfunktion in meinem Brotbackautomaten zurück, das funktioniert doch etwas unkomplizierter (v.a. wegen des „Gehenlassens“). Beim Eischneeschlagen ist die Bosch-Maschine, wie du erwähnt hast, tatsächlich etwas langsam, allerdings kann man parallel dazu gut andere Aufgaben erledigen, z.B. putzen 😀 Und falls es schnell gehen muss greife ich auf meinen Handmixer mit Turbo-Einstellung zurück 😉
    Es kann sein, dass man bei klebrigen Teigen ab und zu den Teig von der Rührschüssel-Wand runterkratzen muss. Bei schweren bzw. festen Teigen (z.B. Lebkuchen) knarzt sie zwar etwas, aber hält brav durch.
    Nichtsdestotrotz eine sehr solide Maschine, meine Eltern hatten ihre über 15 Jahre lang, dann war allerdings die Plastikschüssel schon etwas erodiert.

    LG,
    Sophie

  15. Ich besitze seit fast 25 Jahren eine Bosch, die zwar etwas anders aussieht als hier, aber vom Prinzip her wohl der Vorgänger war.
    Ich habe zwei Schüsseln und mache darin fast alles, was man so macht. Brotteig, Hefeteig, Biskuit, Rührteig, Mürbeteig, ….
    Schon meine Mutter hatte immer schon so eine und wir sind beide sehr zufrieden. Einzig wenn ich einen Becher Sahne zu schlagen hab oder halt andere kleine Mengen, dann nehme ich einen Handrührer. Hab auch einen Aufsatz zum Nüsse reiben und als kleiner Mixer, muss aber gestehen, der ist mir zu mühsam zum Spülen, den nehm ich fast nie, da hab ich was einfacheres, als separates kleines Gerät.
    Bei mir steht die Maschine in einem Auszug. Da sie platzsparend zusammengeklappt werden kann und auch nicht schwer ist, macht mir das rausholen nichts aus. Auf der Arbeitsfläche würde sie mir zu viel Platz wegnehmen.

    Ich vermisse nichts an der Maschine und die Langlebigkeit ist bewundernswert, vor allem weil ich ziemlich oft schwere Teige mache.

    Ach ja, das Problem des Anklebens von Butter oder so an den Schüsselrändern, löse ich, indem dem ich zuerst den Zucker und dann den Butter in die Schüssel gebe. Ansonsten fahr ich halt schnell mit dem Teigschaber einmal rum und alles ist gut.