Schnelles Rezept für Cookies 'n' Cream Fudge aus 3 Zutaten: cremig, crunchy, lecker!
Oreo Fudge schmecht herrlich! Die Kombination aus weißer Schokolade, gezuckerter Kondensmilch und knusprigen Keksen ist einfach toll. Erinnert ein bisschen an einen Mix aus Schokoriegel, Nougat und Pralinen. Mit meinem Rezept gelingt das cremige Cookies&Cream Fudge garantiert; beim letzten Mal haben es unsere Kinder sogar alleine gemacht.
Darum lieben wir Cookies and Cream Fudge
Für das Rezept braucht ihr maximal 10 Minuten Zeit. Dieses Oreo Fudge basiert zwar auf meinem 3-Zutaten-Vanille-Fudge mit Kondensmilch und weißer Schokolade, bekommt durch die Oreo-Kekse aber eine andere, leicht crunchy Konsistenz und sieht mit ein bisschen „interessanter“ aus. Klar, durch die Zutaten ist das Ergebnis eine recht zuckrige Angelegenheit; interessanterweise schmeckt es aber wirklich angenehm süß, nicht übertrieben. Es lässt sich super vorbereiten und sauber schneiden. Wenn ihr ohnehin Oreo-Fans seid, solltet ihr das Cookies ’n‘ Cream Fudge unbedingt bald testen!


Oreo Fudge aus 3 Zutaten
Damit das Oreo Fudge gelingt, kommt es auf die richtigen Zutaten an. Bitte keine davon ersetzen oder die Menge ändern!
- Weiße Schokolade ist die Basis. Verwendet besser normale weiße Tafel-Schokolade als Kuvertüre.
- Gezuckerte Kondensmilch sorgt für die richtige Konsistenz. Unbedingt gezuckerte Kondensmilch kaufen (z.B. Milchmädchen oder Dovgan). Normale flüssigere und ungesüßte Kondensmilch oder Kaffeesahne sind beide ungeeignet. Wenn es zuckerfrei sein soll, braucht ihr eine komplett andere Basis (wie das Low Carb Fudge).
- Oreo-Kekse bringen den typischen Cookies and Cream Geschmack mit, einen leichten Crunch und die Schwarz-Weiß-Optik. Ich verwende sie im Ganzen inklusive Creme, weil das Zeit spart. Wenn es warm und die Füllung sehr weich ist, legt die Oreos vor dem Schneiden am besten kurz in den Kühlschrank.
So einfach geht´s:
Dieses Oreo Fudge ist ein typisches „No Bake“-Rezept, benötigt also keinen Ofen. Simpler geht´s kaum: Ihr müsst nur Schokolade und Kondensmilch erwärmen, entweder auf dem Herd oder in der Mikrowelle, dann die Kekstücke unterheben und die Masse in einer eckigen Form fest werden lassen. Fertig ist das Cookies ’n‘ Cream Fudge 🙂


Meine Tipps für perfektes Oreo Fudge
- Bei niedriger Hitze schmelzen: Weiße Schokolade ist deutlich empfindlicher als dunkle Sorten und kann schnell klumpig oder krisselig werden. Deshalb solltet ihr sie nur bei niedriger Hitze (z.B. Stufe 2-3) und unter ständigem Rühren schmelzen.
- Die richtige Konsistenz der geschmolzenen Masse ist dick und zäh. Genau so soll es sein. Das sorgt später dafür, dass euer Oreo Fudge fest wird und sich gut schneiden lässt.
- Die Größe der Oreo-Stücke ist zum einen für die Optik wichtig, aber auch den „Biss“. Zu große Stücke können die Happen später brüchig machen, zu kleine gehen in der Masse unter. Ich hacke die Kekse wie für die Oreo-Pralinen grob in unregelmäßige 0.5-1 cm große Stücke; dazu kommen automatisch ein paar kleinere Krümel. Dieser Mix ist eigentlich optimal.
- Arbeitet zügig! Sobald die Oreo-Stückchen untergehoben sind, sollte alles direkt in die vorbereitete Form. Die Masse wird nämlich ziemlich schnell fest.
- An den Seiten überstehendes Backpapier in der Form hilft dabei, das fertige Oreo-Fudge nach dem Kühlen quasi im ganzen als Platte herausheben und dann gut schneiden zu können.

Ich bin schon gespannt auf euer Feedback, wenn ihr das Fudge mit Oreos getestet habt (Reste gerne für Oreo-Brownies, Oreo-Kuchen, Oreoeis oder Oreo-Torte verwenden 😉 ). Die Keksmenge ist übrigens eher ein grober Anhaltspunkt: Mehr Oreos sorgen für ein stückigeres, etwas festeres Ergebnis, weniger für eine cremigere Konsistenz. Am Zubereitungstag sind die Stückchen eher crunchy; ein paar Tage später durchgezogen und weicher. Beides sehr lecker!
Oreo-Fudge
Zutaten
- 180 Gramm Oreo-Doppelkekse grobe Menge
- 470 Gramm weiße Schokolade
- 400 Gramm gesüßte Kondensmilch z.B. "Milchmädchen"
Zubereitung
- Eine kleine eckige Form (ca. 16*16 bis 20*20 cm) so mit Backpapier auslegen, dass es an den Seiten übersteht. Ich verwende gerne eine Brotzeitdose, Tupperdose oder Mini-Auflaufform.
- Die Oreos im Ganzen mit einem großen scharfen Messer grob hacken. Die Stücke sollten weder zu feinbröselig noch zu groß sein. Ein paar Oreo-Stückchen fürs spätere Topping beiseite stellen.
- Die weiße Schokolade hacken und zusammen mit der Kondensmilch bei niedriger Hitze und unter stetigem Rühren schmelzen, bis eine glatte, dicke und zähe Masse entsteht.
- Den Topf vom Herd ziehen und die Oreo-Stücke zügig unterheben.
- Die Masse sofort in die vorbereitete Form geben, gleichmäßig verteilen und glatt streichen oder drücken. Die beseite gelegten Oreo-Stückchen darüber verteilen und leicht andrücken.
- Oreo-Fudge mindestens 4 Stunden, gerne über Nacht, abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen. Zum Schneiden die Fudge(platte) mit dem Backpapier aus der Form heben und mit einem großen, scharfen Messer in ca. 20-25 kleine Quadrate schneiden.
Anmerkungen
- Keks-Menge: Ihr braucht etwa 180-200 g Oreos (ca. 16-20 Stück). Mehr Oreos machen den Fudge etwas stückiger und fester, weniger Oreos cremiger.
- Topping: Ich verwende sowohl für die Masse als auch die Deko Oreostücke inklusive Creme. Wer das Topping „sauberer“ will, kann die Kekse für obendrauf vor dem Schneiden halbieren und die Creme entfernen.
- Haltbarkeit: Im Kühlschrank etwa 1 Woche haltbar. Die Oreo-Stücke werden mit der Zeit etwas weicher, was dem Oreo Fudge eine besonders saftige Konsistenz gibt.
Noch mehr Tipps zu diesem Rezept
Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.







