Einfaches Rezept für saftige vegane Cupcakes ohne Eier, Butter und Milch, das sicher super abwandeln lässt
Diese veganen Cupcakes sind absolut familien- und gästetauglich. Kein komischer Nebengeschmack, keine seltsame Konsistenz 😉 : Wir sind alle begeistert, wie toll vegane Cupcakes schmecken! Eine schöne Alternative zum klassischen Cupcakes-Grundrezept, wenn ihr euch rein pflanzlich ernährt, eine Allergie habt oder einfach keine Eier mehr daheim 😉
Warum dieses vegane Cupcake-Rezept gut funktioniert
Die veganen Cupcakes kommen mit wenigen Basiszutaten aus: Auf so etwas wie Chia-Samen oder Ei-Ersatzpulver könnt ihr hier verzichten. Alles, was man für das vegane Cupcakes-Grundrezept braucht, gibt´s in jedem Supermarkt. Der Teig ist schnell zusammengerührt. Eine besondere Zutatenkombi sorgt dafür, dass die veganen Cupcakes fluffig und saftig werden; ganz ohne Eier, Butter oder Milch. Das vegane Cupcake-Rezept lässt sich wunderbar nach Geschmack und Anlass abwandeln und dekorieren. Außerdem bleiben die Cupcakes mit veganem Frosting lange frisch: Perfekt also, wenn ihr mal schon am Vortag backen wollt.


Diese Zutaten braucht ihr
- Helles Weizenmehl oder Dinkelmehl ist die perfekte Basis für einen feinen Teig. Etwas Vanille-Puddingpulver macht eine schöne leicht gelbliche Farbe, die sonst durch Eier kommt. Man kann die 10g aber durch Mehl oder Speisestärke ersetzen.
- Weißer Zucker bringt neben der Süße auch Volumen mit; fürs vegane Frosting braucht ihr zusätzlich Puderzucker, weil der sich am besten auflöst und die Creme stabil macht. Nicht weniger verwenden, auch wenn´s ziemlich süß ist.
- Backpulver, Natron und Essig sorgen gemeinsam dafür, dass vegane Cupcakes ohne Eier locker werden. Der Essig reagiert mit dem Natron. Am besten Obstessig wie Apfelessig oder hellen Balsamico nehmen, notfalls Zitronensaft.
- Pflanzliche Milch mit einem vergleichsweise hohen Fettgehalt eignet sich am besten, also Hafer- oder Sojamilch. Bitte keine wässrigen Sorten wie Cashewdrink verwenden.
- Öl statt Butter macht den Teig besonders saftig und die Form schöner. Weiche vegane Butter schmeckt im veganen Cupcaketeig zwar gut, erzeugt aber eher flach-braune Küchlein (siehe Bild unten). Ich empfehle Rapsöl mit Butteraroma, grundsätzlich tun es aber alle neutralen Sorten wie hocherhitzbares Sonnenblumenöl.
- Vegane Butter braucht ihr fürs vegane Cupcakesfrosting. Hier unbedingt eine härtere Block-Variante verwenden wie Alsan, Rama Die Pflanzliche oder Vioblock, keine weiche Margarine.


So einfach sind vegane Cupcakes
- Der vegane Cupcakes-Teig ist in Wahrheit kein Rührteig wie in klassischen Cupcakes-Rezepten, sondern eine Art Muffinsteig. Damit er die richtige Konsistenz bekommt, ist die Mix-Reihenfolge wichtig: Zuerst werden Zucker und Öl verrührt, damit sich der Zucker auflöst, dann kommen alle übrigen Zutaten dazu. Von nun an unbedingt nur noch kurz rühren!
- Das Backen erfolgt am besten in Papier- oder Silikonförmchen plus Muffinblech. Ich fülle die Förmchen zu gut zwei Dritteln, da sie eine leichte, aber nicht zu hohe Kuppel bekommen sollen. Danach müssen die veganen Cupcakes vollständig auskühlen, damit das Frosting später nicht verläuft.
- Das Frosting unterscheidet üppige vegane Cupcakes von schlichten veganen Muffins wie Zitronenmuffins. Man rührt die vegane Butter kurz cremig, bevor Puderzucker und Co dazukommen. Zum Auftragen braucht ihr einen Spritzbeutel.

Gelingtipps & Erkenntnisse aus meinen Back-Tests
- Der Teig darf relativ flüssig sein. Veganer Cupcakes-Teig ist deutlich dünner als ihr es z.B. von klassischen Weiße-Schokolade-Cupcakes oder Apfel-Cupcakes gewohnt seid. Das sorgt später für ein besonders saftiges Ergebnis.
- Vegane Butter und veganer Frischkäse werden schneller weich. Nehmt die vegane Butter fürs Topping also nur ca. 30 Minuten vorher raus. So ist sie zum Aufschlagen gerade richtig, nämlich so mittelweich.
- Veganes Frosting bei Bedarf kurz kühlen: Wenn es nach dem Rühen sehr weich ist, könnt ihr es vor dem Aufspritzen einfach etwa 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Egal, ob pur oder mit bunten Zuckerstreuselchen dekoriert: Lasst euch die veganen Cupcakes schmecken und werdet kreativ 🙂 ! Vegan Backen, egal ob vegane Schokomuffins oder veganer Fantakuchen, ist zwar etwas anders, aber unkompliziert.
Vegane Cupcakes
Zutaten
Für den Teig
- 125 Gramm Zucker
- 90 Gramm Rapsöl oder Sonnenblumenöl
- 180 Gramm Sojamilch oder Hafermilch
- 1 Teelöffel Apfelessig
- 1 Teelöffel Vanillepaste
- 200 Gramm Weizenmehl
- 10 Gramm Vanille-Puddingpulver oder Speisestärke
- ½ Teelöffel Natron leicht gehäuft
- 1 ½ Teelöffel Backpulver leicht gehäuft
Für das Frosting
- 120 Gramm vegane Butter mittel-weich
- 220 Gramm Puderzucker
- ½ Teelöffel Vanillepaste
- 50 Gramm veganer Frischkäse
Zubereitung
- Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit Papier- oder Silikon-Förmchen auslegen.
- Zucker und Öl kurz cremig schlagen. Vegane Milch, Essig und Vanillepaste unterrühren.
- Mehl, Puddingpulver, Natron und Backpulver in einer zweiten Schüssel mischen. Trockene Zutaten möglichst kurz unter die feuchten Zutaten rühren bzw. heben.
- Den Teig auf die ca. 12 Förmchen verteilen; sie sollten zu etwa ⅔ gefüllt sein. Cupcakes 17-20 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.
- Für das Frosting die mittelweiche vegane Butter etwa 1 Minute cremig schlagen. Gesiebten Puderzucker und Vanille unterrühren. Nochmals ca. 1 Minute weiter schlagen.
- Nun den veganen Frischkäse löffelweise unterrühren. Wenn das Frosting zu weich ist, ca. 20 Minuten kühlen. Mit einem Spritzbeutel aufspritzen.
Anmerkungen
- Frosting: Anstelle der etwas leichteren veganen Frischkäse-Buttercreme eignet sich auch amerikanisches reines Buttercreme-Frosting wie bei den klassischen Vanille-Cupcakes, nur eben mit veganer Butter.
- Varianten: Für vegane Zitronen-Cupcake statt Vanille einfach etwas Zitronenschale und einen Spritzer Zitronensaft zum Teig geben. Für vegane Schoko-Cupcakes 2-3 EL Mehl durch Kakaopulver ersetzen und 1-2 TL Kakao mit ins Frosting geben.
- Aufbewahrung: Vegane Cupcakes ohne Frosting lassen sich bei Zimmertemperatur ca. 2 Tage in einer luftdichten Dose aufbewahren. Man kann sie auch gut einfrieren. Mit Frosting müssen sie im Kühlschrank gelagert werden. Am besten erst kurz vor dem Essen herausnehmen und mit Zuckerdekor verzieren. Bei Wärme kann veganes Frosting schneller als klassisches verlaufen.
Noch mehr Tipps zu diesem Rezept
Hier findest du Tipps, wie und durch was du Zutaten ersetzen kannst.
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