Bratapfelmarmelade mit Marzipan
  • 35min
  • 4,7 (396)

Bratapfelmarmelade mit Marzipan und Zimt

  • Glutenfrei

Die winterliche Apfel-Zimt-Marmelade ist ein leckeres Geschenk aus der Küche. Eignet sich auch perfekt, um Zutatenreste zu verwerten.

Kathrin Runge

Rezept von Kathrin Runge

vom 20.10.2023, zuerst veröffentlicht 2017

Bratapfelmarmelade ist für mich die perfekte Kombi aus tollen weihnachtlichen Zutaten: Gebackene Äpfel, Zimt, Rosinen und Marzipan. Doch Bratapfel-Marmelade ist nicht nur ein köstliches Last-Minute-Geschenk aus der Küche. Sondern nach den Feiertagen auch eine tolle Möglichkeit, Reste aus der Weihnachtsbäckerei zu verwerten.

Bratapfel-Marmelade schmeckt das ganze Jahr über. Und kann alternativ ohne Saisonbezug auch als Apfel-Zimt-Marmelade bezeichnet werden… Aber ganz ehrlich: Gerade in der dunklen Jahreszeit versüßt sie einem ganz besonders das Frühstück. Eigentlich braucht man nicht einmal ein Brötchen drunter. Ein Löffelchen pur – und schon ist das Winterwetter nicht mehr ganz so grau. Die Äpfel werden nicht einfach nur zu Apfelmus gekocht, sondern zunächst gebacken. Außerdem püriere ich sie für die Bratapfelmarmelade nicht komplett, sondern lasse einige Apfelstückchen und natürlich die Rosinen „ganz“. So hat man wirklich ein bisschen das Gefühl, Bratapfel auf dem Brötchen zu essen 😉

Das Grundrezept könnt ihr wie immer etwas abändern. Wer Bratapfelmarmelade ohne Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Für Bratapfel-Marmelade mit Zimt und Nüssen am Ende des Kochvorgangs gehackte Nüsse unterheben. Anstelle von Zimt schmecken auch Spekulatiusgewürz oder Vanille. Standardmäßig verwende ich wie bei Erdbeermarmelade 2:1 Gelierzucker; sicher klappt die Konfitüre aber auch mit 3: 1 Zucker.

Die Bratapfel-Marmelade ist Resteverwertung deluxe

Braucht ihr weitere Tipps, wie ihr übriggebliebene Zutaten verwerten könnt? Trocken gewordene Plätzchen und Schokoladen-Nikoläuse machen sich z.B. in Kekspralinen gut. Schoko-Nuss-Kuchen ist ein perfektes neues Zuhause für Haselnussreste, gehackte Mandeln, Kuvertüre und ähnliches. Wenn Christstollen trocken und hart ist, mache ich daraus Trifle, „Arme Ritter“ oder „Ofenschlupfer„. Resteverwertung deluxe 🙂 !

Bratapfel-Marmelade

Die winterliche Apfel-Zimt-Marmelade ist ein leckeres Geschenk aus der Küche. Eignet sich auch perfekt, um Zutatenreste zu verwerten.
Kathrin Runge Rezept von Kathrin Runge
Vorbereitung10 Minuten
Backzeit25 Minuten
Gesamt35 Minuten

Zutaten

4
Gläser je 250 ml

Zubereitung

  • Die Äpfel waschen, vom Kern befreien und in kleine Stücke schneiden. Apfelwürfel in eine backfeste Form geben und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze backen, bis sie weich und leicht gebräunt sind – das dauert etwa 25 Minuten. Aus dem Ofen nehmen und in einen hohen Rührbecher geben.
  • Apfelwürfel mit Zitronensaft, Marzipanrohmasse in kleinen Stücken, Zimt und Bittermandelöl pürieren. Es macht nichts, wenn die Masse noch etwas stückig ist – im Gegenteil.
  • Das Apfelpüree mit dem Gelierzucker in einen größeren Topf geben und aufkochen. Die Rosinen ebenfalls dazugeben. Die Marmelade bei hoher Hitze unter ständigem Rühren etwa fünf Minuten sprudelnd kochen lassen.
  • Die Bratapfelmarmelade sofort randvoll in heiß ausgespülte Gläser füllen, verschließen und für etwa 10 Minuten auf den Kopf stellen.
  • Du hast nicht alles da?

    In der Zutaten Tauschbörse findet ihr Tipps, wie und durch was ihr Zutaten ersetzen könnt.

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Kathrin Runge

Hallo, ich bin Kathrin!

Ich bin Gründerin von „Backen macht glücklich“, Backbuchautorin, Journalistin und seit meiner Kindheit leidenschaftliche Bäckerin. Was mich glücklich macht? Neue Rezepte zu entwickeln, sie auszuprobieren, zu fotografieren und mit euch zu teilen.

Seit 2012 findet ihr hier alles rund ums Backen – von schnellen Muffins bis zur festlichen Torte.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken. Schön, dass du das bist!

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74 Kommentare

  1. Hallöchen,

    wir haben Deine Marmelade soeben fertig gestellt und sind sehr gespannt. Wir stellen uns in der Hausgemeinschaft immer kleine Überraschungen zu Weihnachten vor die Türen und dieses Jahr haben wir uns für diese Marmelade entschieden und auch die Marzipankartoffeln von Dir.

    Ich habe die Äpfel nicht geschält und hatte mich gewundert das die Marmelade eine leicht rose‘ Farbe hat…. aber denke das ist nicht weiter schlimm.
    Die Wohnung durftet herrlich nach Bratapfel und wir sind sehr gespannt auf die Reaktionen.
    Ich habe sie im warmen Zustand direkt nach dem kochen probiert und bin jetzt schon begeistert.

    Vielen Dank das Du uns an deinen Rezepten teilhaben lässt.

    Fröhliche Weihnachten und alles Gute 🙂

    1. Hallo, das ist ja eine wunderbare Tradition bei euch, sehr schön!
      Freut mich, dass dir meine Rezepte so gut gefallen. Dir auch frohe Weihnachtstage!

  2. Ich habe Gelierzucker 2:1 verwendet, das Mark einer halben Vanilleschote eingefügt und das Marzipan in dünne Scheiben geschnitten und 5 Minuten im Backofen mitgeröstet. Sonst habe ich mich ans Rezept gehalten. Ich weiß nicht ob es wegen dem gerösteten Marzipan war, aber wir fanden das die Marmelade eher eine leichte Süße hatte und damit eben nicht zu süß wurde. Wir fanden das Rezept sehr lecker, das wird es wieder geben 🙂

  3. Danke für das tolle Rezept! Mein Mann sagte beim Probieren: schmeckt echt wie ein Bratapfel! ? Pur ist uns die Marmelade zu süß, auf dem Brötchen passte es wunderbar. Ich bin froh, „nur“ Gelierzucker 3:1 genommen zu haben.

    1. Danke dir für deinen Erfahrungsbericht ?

  4. Ich hab das Rezept ohne Marzipan und Bittermandelöl, aber mit Tonkabohne nachgemacht – die Marmelade ist sehr sehr lecker geworden.

    1. Das freut mich wirklich sehr. Danke für deinen Kommentar 😉

  5. Hallo,
    brauche ich 1kg Äpfel geschält und entkernt oder ist es 1kg Äpfel ungeputzt?
    Vielen Dank für eine Antwort,
    Claudia

    1. Hallo, 1kg ungeputzt. Etwas mehr oder weniger ist auch nicht schlimm, und es komm ja drauf an, wie viel du wegschneidest.

      1. Müssen die Äpfel geschält werden? LG K.

  6. Hallo Kathrin,
    ich habe Dein Bratapfel-Marzipan-Marmeladen Rezept zu erst als Post auf Instergram gesehen und war gleich von der Kombination begeistert. Ich koche und backe viel, aber eine Marmelade mit Marzipan war noch nicht dabei ? daher gab es die tolle Marmelade als Nikolausgruß für meine Freunde.
    Alle waren begeistert und ich denke ich werde ein zweite Runde (vielleicht mit der einen oder anderen Variation) machen müssen.
    Vielen Dank für das tolle Rezept und die Inspiration.
    Weiterhin viel Erfolg wünscht Dir
    Meral @meral.cake
    • Vielleicht magst du ja mal auf meiner Instergram Seite stöbern ?

    1. Vielen Dank für deine lieben Worte!

  7. superlecker, habe statt Marzipan Mandeln gemahlen und geröstet und dann noch 200 ml Wasser dazu gegeben, DANKE

    1. Das freut mich wirklich!

  8. Hallo, mich würde noch interessieren welche Apfelsorte du bei diesem Rezept verwendet hast?

    1. Hallo, ich nehme ehrlich gesagt immer andere

  9. Ich bin so gespannt mit der Marmelade. Aber ich habe da mal eine Frage. Kann an anstatt den Äpfeln auch Apfelmus nehmen aus dem Glas? Und wenn ja , wie sieht es dann mit der süsse aus? Ist es dann nicht zu süss?

    Würde mich sehr freuen wenn ich eine Antwort bekommen würde.
    Liebe Grüsse Ute Opitz

    1. Hallo Ute, fertiges Mus würde ich dir nicht empfehlen, unter anderem da die Äpfel ja erst gebacken werden und dann grob püriert. Der Geschmack und die Konsistenz wären sicher ziemlich anders.

  10. HALLO,

    ich habe hier schon öfters gelesen, jetzt bin ich über dieses Rezept gestolpert. ?

    Allerdings würde ich dieses Rezept gerne mehr als Kompott machen, ist das möglich? Sollte man einfach den Gelierzucker weg lassen und Speisestärke verwenden? Oder Geliezucker 3:1 verwenden? Wir es dann weniger fest, nicht ganz so wie Marmelade?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es gut zu Waffeln passt.!

    Viele Grüße
    Denise

    1. Hallo Denise, das schmeckt bestimmt auch gut! Ich würde den Gelierzucker weglassen, etwas normalen zucker nehmen und ein bisschen Wasser, einfach wie wenn du normal Apfelkompott machst, nur eben zusätzlich mit Marzipan, Rosinen etc

  11. Hallo Kathrin,
    bereits letztes Jahr habe ich deine Bratapfelmarmelade gekocht und verschenkt. Sie kam so gut an, dass ich sie auch in diesem Jahr wieder koche… insbesondere weil es so viele Äpfel gibt 😉 da bleibt bestimmt auch ein Glas mehr für mich übrig. Ich habe übrigens 4 Varianten gekocht: die 1. nach deinem Rezept (die schmeckte mir am besten), die 2. mit Rosinen aber ohne Marzipan, die 3. mit Marzipan aber ohne Rosinen, die 4. ohne Marzipan und ohne Rosinen.
    Liebe Grüße.

    1. Liebe Simone, ach wie schön, danke dir 🙂 Ich bin auch schon wieder im Bratapfelmarmeladenfieber, nachdem die Temperaturen jetzt etwas niedriger sind…

  12. Hallo,
    meine Frage wäre ob du die Äpfel schälst oder sie ungeschält lässt.
    LG Anke

    1. Hallo Anke, das geht beides, da sie ja gebacken und dann püriert werden.

  13. Hallo Kathrin
    Ganz ganz herzlichen DANK! Bin echt auf der Suche gewesen nach einem leckeren, selber gemachten Last-Minute-Geschenk und voila, kam dein Beitrag! Toll! Du bist die BESTE!

    1. Liebe Monika, das freut mich sehr, so soll das sein 😉

  14. Das klingt so lecker, dass ich das unbedingt mal nachmachen muss! LG und eine schöne Adventszeit

  15. Hallo Kathrin,,
    Ich wünsche dir und deinen Lieben wunderschöne Weihnachtstage,,,,alles Gute und Gesundheit im neuen Jahr,,
    Dein Blog gefällt mir sehr gut,mach weiter so,
    Lieben Gruß,,,Bille

    1. Danke liebe Bille, das freut mich sehr!